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Persuasive Design ein Schlüssel für den E-Commerce?

geschrieben am: 24.11.2013 18:41:41 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: E-Commerce Online Shops Conversion Verkaufen Design Marketing Persuasive Design

persuasivedesign

Ich habe mir in den letzten Tagen immer wieder Gedanken über Optimierungspotentiale bei Onlineshops gemacht. Irgendwann kommt man hier zu einem Punkt, der schon über die normalen Usability und Nutzerverhaltensregeln hinweggeht. Es grenzt an einigen Stellen eher an Psychologie, sodass die Usability nicht mehr ihre Ursprüngliche Schlüsselrolle inne hat sondern nur ein Teil des Ganzen wird. Das Gestalterherz nennt dies Persuasive Design, was auf deutsch "überzeugende Gestaltung" bedeutet.


Persuasive Design? Was ist das?
Ich habe keine klare Definition für das persuasive Design gefunden, die mich zufrieden gestellt hat. Aus diesem Grund möchte ich nun kurz darauf eingehen, was persuasive Design ausmacht. Im Fokus von persuasive Design steht der Nutzer und sein Verlangen. Ziel ist es nun dieses Verlangen zu kanalisieren und den Nutzer bestmöglich entsprechend seinem Bedürfnis zu steuern.
Das klingt nun fruchtbar abstrakt und wissenschaftlich. Ist es aber gar nicht. Stellen Sie sich eine perfekte neugebaute Straße vor. Welche Motivation haben die Verkehrsteilnehmer? Ist es die Abkürzung? Sind es dieweichen Kurven, die Motorradfahrer schätzen? Ist es das Gasthaus, ein beliebtes Ziel der Radfahrer? Genau diese verschiedenen Motivationen versucht man mit Hilfe des persuasive Design zu bedienen und anzusprechen. Das Verlangen der einzelnen Zielgruppen steht im Fokus. Die Nutzerführung (Usability) - in diesem Beispiel die Straße - ist nur ein Puzzlestück des Gesamtbilds.


Persuasive Design im E-Commerce?
Bei Onlineshops geht es in der Regel darum, die Conversion zu erhöhen. An diesem Punkt kommt nun auch das Persuasive Design ins Spiel. Wie lässt sich das Verlangen des potentiellen Kunden in einen Verkaufsabschluss ummünzen? Wie schafft man es ihn nicht nur zu informieren und schließlich in letzter Sekunde an einen Mitbewerber zu verlieren?


Meiner Meinung nach ist Sympathie einer der wichtigsten Schlüssel. Ein Shop muss auf den Nutzer sympathisch wirken, da die Sympathie einen großen Teil des Vertrauens ausmacht. Vertrauen und Sympathie können über Gestaltung und über Corporate Behaviour beeinflusst werden. Doch manchmal machen bereits kleine Dinge viel aus. Auch ein sympathischer übersichtlicher Kontaktbereich, erweitert um Fotos des Teams und ein prominent platzierter Service-Kontakt (zum Beispiel mit Live-Chat) kann das Vertrauen stärken und den Shop sympathisch wirken lassen.


Doch beim Thema Vertrauen sind wir schon bei einem weiteren wichtigen Aspekt. Menschen vertrauen Autoritäten. Dies bedeutet übertragen auf den E-Commerce, dass Prüfsiegel (zum Beispiel von Stiftung Warentest, Ökotex etc.) eine solche Autorität darstellen und die Hemmschwelle der Bestellung senken. Eng verknüpft mit Auszeichnungen durch Autoritäten ist die Wirkung von positiven Bewertungen von anderen Nutzern. Wir vertrauen gerne der Masse und verstecken uns zum Teil auch gerne in dieser. Lesen Sie Kundenbewertungen auf Amazon? Diesen sozialen Aspekt kann man sich durch öffentliche Bewertungen und Kundenstimmen zu Nutze machen. Bei entsprechend positiven Bewertungen werden die Käufer der Masse folgen und vertrauen.


Doch kann man nicht auch von Marktplätzen und klassischen Geschäften lernen? Doch kann man! Auch hier werden zahlreiche psychologische Tricks genutzt. So wirken Angebote, Rabatte und Incentives magisch auf Käufer. Hand aufs Herz. Wann haben Sie das letzte mal etwas gekauft weil es günstig war und nicht weil Sie es brauchten? Vollkommen in Ordnung. Angebote geben uns das Gefühl, dass etwas besonders günstig ist - der klassische Schnäppchengedanken.


Ein weiteres Mittel, zu dem relativ oft gegriffen wird ist eine künstliche Verknappung. Die kleinen Worte "nur noch 2 Stück auf Lager" drängen uns zur Handlung, da wir ständig darüber nachdenken, ob es am nächsten Tag nicht schon zu spät sein könnte.


Auch das "Probieren lassen" zählt zu den klassischen Wochenmarkt-Verkaufsstrategie. Dies ist im Internet zugegebenermaßen nicht so einfach wie am Marktstand - doch gibt es digitale Güter, die sich testen lassen (Musik, Software, Bilder etc.) - und analoge Güter können zumindest bestmöglich in Bildern, Videos und Texten beschrieben sein, damit der Nutzer sich ein Bild machen kann. Eigentlich ist hier der Phantasie keine Grenze gesetzt, so lange es authentisch wirkt. Der Nutzer möchte schließlich nicht die Katze im Sack kaufen.


Also halten wir fest: Durch Persuasive Design lassen sich Onlineshops stark optimieren. Vor Allem die psychologische Aspekte werten die klassische Shopoptimierung stark auf und geben Ihr eine neue Facette. Das Schöne an diesen Maßnahmen ist, dass es einige unter Ihnen gibt, die eine Conversionoptimierung ermöglichen, ohne große Zusatzkosten zu verursachen.

Stefan Borchert - 24.11.2013 18:41:41 Uhr
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852 Fotos von 852 Usern ein Instagram-Film

geschrieben am: 21.11.2013 17:36:37 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Fotos Film Instagram Social Media Social Web Fotofilm Kreativität

instagram_shortfilm

Thomas Jullien aus Amsterdam hat einen sehr beeindruckenden Kurzfilm produziert. Als Basis für diesen Film hat er sich 852 Fotos von 852 unterschiedlichen Instagram-Nutzern herausgesucht und diese zusammengeschnitten. Aus den statischen Bildern, die übrigens mit all ihren Filtern und Effekten versehen sind, hat er nicht nur Perspektiven und Zooms produziert, sondern auch Kamerafahrten und andere Filmische Effekte nachempfunden. Die große Menge an Fotos hat dies natürlich ermöglicht - trotzdem oder gerade deshalb: Großartig!


Schaut selbst und lasst euch auf eine 1:46 Minuten Reise durch Instagram-Hotspots nehmen:

 

Stefan Borchert - 21.11.2013 17:36:37 Uhr
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Medienkünstler

geschrieben am: 18.11.2013 20:22:12 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Medien Kunst Medienkünstler weAREmedienkuenstler Caravaggio Warhol Picasso Van Gogh Gestaltung

Was machen eigentlich Medienkünstler? Klar, jeder von uns kennt klassische Künstler. Jeder von uns hat wahrscheinlich auch einen bekannten Lieblingskünstler, dessen Werke ihm besonders gut gefallen. Bei dem einen ist es Caravaggio, beim nächsten ist es Warhol und der nächste verliert sich in Bilder Van Goghs. Wenn ich an klassische Kunst denke habe ich meist Bilder von Picasso im Kopf. Seine Kunst hat es mir in gewisser Weise angetan - sie regt mich an immer wieder neue Dinge in den Bildern zu entdecken.


Moderne Medienkunst von weAREmedienkuenstler
Doch nicht mein Kunstgeschmack unter den klassischen Disziplinen soll Thema dieses Blogeintrags sein. Viel mehr möchte ich auf eine Website von Medienkünstlern aus Weimar aufmerksam machen, bei denen ich tolle Medienkunst-Projekte entdeckt habe und mich in diese hinein verloren habe. Mir ging es wie bei einem Picasso. Jedes Projekt hat seine individuelle Daseinsberechtigung. Jedes Projekt fasziniert auf eine andere Weise. Nehmt euch die Zeit und entdeckt einige Arbeiten von weAREmedienkuenstler.

Zwei Projekt der Weimarer Studenten Moritz und Frederic, um die Vielfältigkeit solcher Projekte zu zeigen:

 

 

Echt cool, was ihr da macht Jungs!
Ich freue mich weitere Projekte von euch zu sehen!

 

Stefan Borchert - 18.11.2013 20:22:12 Uhr
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Hidden World - Großes Kino von LG

geschrieben am: 11.11.2013 19:37:28 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: LG Kampagne Werbung Interaktiver Film Social Movie Digitales Marketing Marketing Film

Es ist (endlich) mal wieder so weit. Eine Brand, dieses Mal LG, hat eine aufsehenerregende und fesselnde digitale Werbekampagne produziert. Eine Kampagne, die unbekannte Welten eröffnet und den Nutzer in diese "Hidden World" entführt.


LG Hiddenworld Start
Auf geht die Reise! - Screenshot LG Hidden World Microsite


Im Kern der fessenden virtuellen Geschichte, die interaktive Elemente und ein Integration von Facebook (Social Movie) aufweißt, steht die dynamische und facettenreiche Farbwelt LGs. In dieser gilt es kurze Rätsel zu lösen, um die Protagonisten zu unterstützen. Neben den LG Topprodukten aus dem TV-Segment (Ultra HD-Geräte) nimmt vor Allem LGs Flagschiff-Handy das LG G2 eine tragende Rolle ein, da es im Rausch der Farben zum wichtigsten Tool wird.
Eine tolle Kampagne, die trotz ihres werblichen Eindrucks nicht aufgesetzt oder erzwungen wirkt. Der Nutzer hat Lust sich durch die Traumwelt zu navigieren und die weiteren Kapitel der Geschichte zu entdecken. Das Artwork und Kreativkonzept des interaktiven Films gehen voll auf. Wie findet ihr erschaffene Welt?


LG Hiddenworld Start
Zwischenstopp in einem Raum voller gelber Enten - Screenshot LG Hidden World Microsite

Stefan Borchert - 11.11.2013 19:37:28 Uhr
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Media Lecture: Machen Sie es doch einfach nur schön!

geschrieben am: 03.11.2013 14:05:26 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Prof. Dr. Heike Sperling MHMK Event Media Lecturem Köln Design

mhmk

Am Mittwoch, dem 06. November 2013, ist es so weit! Prof. Dr. Heike Sperling, äußerst bekannt geworden durch ihre Arbeiten im Bereich Motion Design, gibt den Studenten der MHMK und allen Interessierten in einer öffentlichen Media Lecture Einblicke in ihre Design und Gestaltungsprozesse. Das Titelmotto Ihres Vortrags lautet "Machen Sie es doch einfach nur schön!". Allein bei diesem Satz werden sich bei allen Gestaltern die Haare aufstellen (zumindest hoffe ich es!). Frau Prof. Dr. Heike Sperling wird hier hoffentlich allen angehenden Designern und Professionals, denen es nicht so geht, das Bewusstsein für ihre Arbeiten und ihr Schaffen schärfen.
Ich freue mich auf eine interessante Veranstaltung. Los geht es um 18.30 Uhr im MHMK Campus Köln.

Stefan Borchert - 03.11.2013 14:05:26 Uhr
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"Heading" im Forum Mediendesign

geschrieben am: 16.10.2013 21:22:35 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Event Forum Mediendesign Köln Mediendesign Rheinische Fachhochschule Köln

Gute Ideen zu produzieren ist gar nicht so einfach! Das haben sich sicherlich auch die Studenten der Rheinischen Fachhochschule Köln gedacht und stellen so das diesjährige Forum Mediendesign ganz ins Zeichen der Denkblockade. Getauft haben sie die Denkblockade "heading", was normalerweise ins deutsche übersetzt Steuerkurs heißt. Ob sich die Studenten dem bewusst waren?


Wie sie diese Denkblockaden inszenieren und ob es doch mit einem Steuerkurs zu tun hat werden wir am Forum Mediendesign erleben. Wie auch in den vergangenen Jahren, werden zahlreiche Keynotes von Kreativen aus ganz Deutschland, die Designveranstaltung der Studenten begleiten und Einblicke in ihre Arbeiten gewähren. So freue ich mich dieses Jahr besonders auf Armin Maiwald, den die meisten sicherlich aus Kindertagen noch genauestens kennen. Er wird als Macher der "Sendung mit der Maus" über das Thema "Woran Ideen scheitern, und warum es trotzdem immer mal wieder gute Ideen gibt." referieren.


Heading Forum Mediendesign
Eines der Plakatmotive zur Bewerbung des 7. Forum Mediendesign


Angekündigte Redner

  • Prof. Andreas Uebele (Grafikdesigner, Büro Uebele, Stuttgart )
  • Hermann Waterkamp (Geschäftsführer Geschäftsführer Leagas Delaney Hamburg / Prag)
  • Stefan Weil (Geschäftsführer Kreation, Atelier Markgraph, Frankfurt)
  • Marco Spiess (Interaction Designer & Markenberater, think moto, Berlin)
  • Christian Vogt (Leitender Geschäftsführer Pixomondo Germany, Frankfurt)
  • Hermann Vaske (Autor, Produzent & Filmemacher, Hermann Vaske\'s Emotional Network, Frankfurt)
  • Armin Maiwald (Filmregisseur, Produzent & Autor, Flashfilm, Köln)

  • Ort
    Filmforum im Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln
    Eintritt frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
    Datum & Uhrzeit
    09. November 2013, 14-22 Uhr

    Stefan Borchert - 16.10.2013 21:22:35 Uhr
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    Zukunftsvision des Connected Mobile Lifestyle

    geschrieben am: 06.10.2013 19:14:29 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Mobile Smartphone Smarthome Vision Zukunft Google Glases Kommunikation Interfaces

    ConnectedMobileLifestyle

    Ich liebe Zukunftsvisionen. Wenn diese sich mit der nahen Zukunft befassen und zu allem Überfluss auch noch das Thema Kommunikation in ihren Mittelpunkt rücken, dann interessieren sie mich natürlich nochmal mehr. Als Art Director, der sich tagtäglich mit Interfaces und Kommunikationskonzepten befasst ist dies wohl wenig verwunderlich.


    So bin ich heute auf eine Zukunftsvision, hergestellt von der Marke "Sprint", gestoßen. Diese Vision zeigt authentisch, wie in wenigen Jahren Kommunikation stattfinden könnte. Basis für das gezeigte Szenario sind bereits etablierte Dinge, wie zum Beispiel Augmented Reality oder Videokonferenzen. Auch finden neue Trends in dieser Produktion anklang. So gibt es beispielsweise Displays mit Projektionen (ähnlich zum Beispiel wie Google-Glases) oder Smarthome-Funktionen, wie sie inzwischen von vor allem jüngeren Leuten in Ihre Häuser eingebaut werden.


    Einige Sachen haben viele Zukunftsszenarien gemein: Barrierefrei vernetzte Geräte und ihre Interfaces spielen eine große Rolle, um die Kommunikation in der Zukunft womöglich zu vereinfachen. Interessant ist an dieser Stelle zu beobachten, dass die Interfaces möglichst reduziert sind. Sie sind ganz klar auf Usability getrimmt um das Miteinander der Geräte und der Menschen zu optimieren. Orte, Zeiten und andere heutige Kommunikationsbarrieren werden wahrscheinlich in Zukunft weniger relevant sein. Diese beiden Aspekte finden sich auch in der Vision zum Connected Mobile Lifestyle.
    Genug der der Worte! Ob es wirklich so sein wird werden wir in ein paar Jahren wissen.

    Eine Frage zum Abschluss: Was haltet ihr von dieser Vision?

     

    Stefan Borchert - 06.10.2013 19:14:29 Uhr
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