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News & Blog gefiltert nach: fail

 

Und XING hat es gemacht…

geschrieben am: 24.02.2010 10:47:24 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Xing Kampagne fail

XING-Moment

Mit dem Titel „Und XING hat es gemacht…“ startet das Business-Netzwerk XING eine neue Werbekampagne. In dieser sollen die Testimonials bei ihrem individuellen XING-Moment dargestellt werden. Diese Kampagnenmotive könnt Ihre unter folgendem Slidesharelink ansehen.
Als Kulisse für diesen XING-Moment dient ein dunkler Raum. Eine Person sitzt an vor einem Notebook oder PC und wird durch dieses Gerät beleuchtet. Der XING-Moment wird festgehalten. So weit so gut – die Kampagne gefällt von der Aufmachung und auch die Aussagen, wer wann seinen individuellen XING-Moment hat ist glaubhaft doch nun kommt der Haken an der ganzen Geschichte. Bei den Testimonials handelt es sich jedoch nur um Mitarbeiter von XING. Um dem Ganzen noch die Krönung aufzusetzen sind diese Mitarbeiter alle mit dem Schreiben des XING-Blogs beauftragt, sodass Sie eine gewisse Präsenz bei XING symbolisieren. Der off-the-record.de Blog hat sich die Mühe gemacht und die Mitarbeiter bei Xing herausgesucht und in einer Grafik vereint. Kaum zu glauben in welchem Maße die Kampagne durch dieses kleine Detail an Glaubwürdigkeit verliert, da alle dahinter stehenden XING-Momente durch diese Erkenntnis frei erfunden worden sind. Sagt uns diese Kampagne indirekt, dass es keinen XING-Moment gibt?
Meiner Meinung nach hat XING ganz klar an der falschen Stelle gespart und sich ein Eigentor geschossen – leider…


Bildquelle: Xing-Blog

Stefan Borchert - 24.02.2010 10:47:24 Uhr
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Webdesign einfach mal weggelassen

geschrieben am: 22.01.2010 20:16:13 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Passagen Köln Fail Webdesign

Die Aufgaben für die am Montag bevorstehenden Abgaben der Semesterarbeiten lichten sich. So kam ich auf die Idee evt. am Sonntag die Passagen in Köln zu besuchen, die am Sonntag ebenfalls enden. Für alle, die die Passagen nicht kennen denen sei so viel erklärt: Bei den Passagen handelt es sich um eine Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe, der sich zahlreiche Künstler und Designer angeschlossen haben und Arbeiten präsentieren. Also durchaus ein sehr interessante Sachen, die gezeigt werden und deren Besuch sich in der Regel lohnt. Ein Blick über den eigenen Tellerrand kann schließlich niemals schaden.
So begab ich mich auf die Suche nach einem Programm und strandete auf der Website der Organisatoren. Doch was musste ich feststellen? Die Passagen verzichten auf Webdesign! FAIL! Ausgerechnet bei einer Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe über Kunst und Design darf so was nicht passieren.
Nur um das Klarzustellen: Ich habe nichts gegen eine schlichte Gestaltung – ganz im Gegenteil ich liebe es an vielen Stellen. Das Minimalistische hat seine Reize aber eine Website die zu großen Teilen aus Tabellen besteht und mehrere Scrollbalken für die verschiedenen Inhalte benötigt darf in meinen Augen keine Kunst- und Designveranstaltung repräsentieren.

Stefan Borchert - 22.01.2010 20:16:13 Uhr
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Jack Wolfskin auf Irrwegen

geschrieben am: 19.10.2009 18:17:45 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Abmahnung Jack Wolfskin fail Marke

Das ist mal nach hinten losgegangen! Egal wie man es ausdrücken will – man kann die Stategie, die Jack Wolfskin mit ihrer Abmahnwelle gefahren hat nicht treffender beschreiben.
Doch beginnen wir am Anfang der Geschichte: Auf dem Portal DaWanda, einem Onlinemarkplatz für Handarbeiten, hat die Firma Jack Wolfskin eine Vielzahl von Nutzern anwaltliche Abmahnschreiben zukommen lassen, da sie Motive mit Pfoten verwendet haben. So wurde beispielsweise Martina Hopf als Markenpiratin mit einer entsprechenden Abmahnung versehen, da sie Kirschkernkissen, Babystrampler und Stickereien mit Pfotenmotiven, die meiner Meinung nach keine Ähnlichkeiten zur Jack Wolfskin-Marke haben (außer dem Pfotenmotiv), hergestellt und verkauft hat.
Jack Wolfskin argumentiert inzwischen in einer öffentlichen Mitteilung, dass Abmahnungen wegen der Markennähe nötig gewesen seien (Quelle: Stellungnahme Abmahnung von DaWanda-Anbietern wegen Markenrechtsverletzungen 19. Oktober 2009 [Link am Ende des Blogeintrags!]). Mir stellt sich bei dieser Tatsache die Frage, wie man Markennähe definiert und ob eine Kontaktaufnahme mit den entsprechenden Verkäufern nicht ausgereicht hätten.
Doch weiter im Text… durch das riesige Echo im Internet geht diese Abmahnung nur kräftig nach hinten los. Sekündlich erscheinen neue Nachrichten auf Twitter und Newskommentare zu Blogeinträgen auf verschiedenen Blogs, die sich über das Vorgehen von Jack Wolfskin aufregen und das Vorgehen kritisieren. Einige Karikaturen behandeln die Thematik ebenfalls und runden die Beschwerdewelle, das Mitgefühl mit den Abgemahnten und das Unverständnis für die Vorgehensweise des Konzerns ab. Es geht inzwischen sogar schon so weit, dass einige Kommentare und Tweets auf das Jack Wolfskin Kontaktformular verweisen und dazu aufrufen, dass jeder verärgerte Kunde seine Jack Wolfskin Treue offiziell beim Unternehmen kündigen solle.
Der/Die Mitarbeiter, die diese Abmahnungen zu verantworten haben, sollte sich morgen evt etwas wärmer anziehen (North Face soll gute Jacken haben ;) )! Den Ansehensverlust der Marke, die eigentlich für Freiheit und Weltoffenheit steht und nun komplett gegenteilig agiert, wir noch einige Zeit nachhallen! Auf jeden Fall zeigt sich aktuell die Macht des Web2.0…
PS: Kleiner Spaß am Rande: Müssen wir uns nun um unsere Haustiere sorgen?

Stefan Borchert - 19.10.2009 18:17:45 Uhr
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