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#DigitalLeben

geschrieben am: 31.10.2014 19:35:52 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Digital Analog SPD Politik Deutschland Medien Internet Digitalleben Touchpoints Blogparade Medienkompetenz Arbeit Bildung

digital

Digitales und Analoges wachsen immer mehr zusammen - oder Stop! Eigentlich nehmen wir doch schon kaum noch die Grenzen wahr. Denken wir wirklich noch darüber nach, dass wir gerade ein digitales Medium nutzen, wenn wir unser Smartphone zücken und den Weg auf Google-Maps nachschlagen? Empfinden wir das Schreiben von Emails als digitale Kommunikation? Dies sind zwei typische Beispiele, doch Touchpoints des digitalen Lebens haben sich in viele Bereiche und Gewohnheiten unseres Alltags eingeschlichen.
So wurde ich eben durch einen Blogpost von Wibke auf die Blogparade der SPD zum Thema #DigitalLeben aufmerksam und habe spontan entschieden meine Gedanken festzuhalten, da die Blogparade bereits heute ausläuft.


In einer digitalen Welt leben, bedeutet für mich...
... Realität. Wir sollten die Möglichkeiten, die uns die digitale Welt bietet, hinterfragen, nutzen und für uns einsetzen. Jeder auf seine Weise, jeder so, wie er sich damit wohl fühlt.


Mein Computer ist für mich...
... erstmal nur ein Arbeitsgerät. Ideen entstehen schließlich im Kopf.


Wirklich gut! Die größte Chance durch die Digitalisierung ist...
... dass Kommunikation einfacher und vielfältiger wird.


Bedrohlich! Wir müssen aufpassen, dass...
... gewisse Spielregeln auch im digitalen Raum erhalten bleiben und dass wir einzelne Personengruppen nicht vor lauter Enthusiasmus über die digitalen Möglichkeiten ins soziale Abseits stellen. Doch sollten diese Regeln nicht nur für Bürger gelten, sondern auch den Staat und alle anderen Institutionen, damit wir unsere Freiheit nicht gefährden.


Die Digitalisierung verändert mein Leben durch...
... neue Möglichkeiten. Beispielsweise spiele Raum und Zeit im digitalen Raum eine deutlich untergeordnete Rolle. Informationen können jederzeit konsumiert werden. Kontakte und Netzwerke zu realen Personen (damit meine ich nicht die Leute, die mir tagtäglich XING-Anfragen schicken und meinen, dass ich dann ein Kontakt bin) gewinnen stark an Bedeutung.


Chatten mit den Enkeln, Einkaufen per Mausklick, Arbeiten ohne feste Bürozeiten. Was bringt die Digitalisierung für Familien und Ältere?...
... Auch hier lautet wohl zuerst die Antwort: Neue Möglichkeiten zur Kommunikation. Doch sollte man nicht vergessen, dass wir Gesamtheitlich betrachtet noch weit weg von einer digitalen Gesellschaft sind.


Programmieren in der Grundschule, das gesamte Faktenwissen der Welt in der Suchmaschine. Wie sollte Bildung der Zukunft aussehen?...
... Programmieren in der Grundschule halte ich für Effekthascherei der Politik. Bildung hat nichts mit Programmierkenntnissen zu tun. Viel eher benötigen wir ein Konstrukt, dass man unter dem Titel Medienkompetenz besser zusammenfassen kann. Schließlich muss ich auch nicht wissen, wie ein Auto im Detail funktioniert (Programmiersprache) sondern viel mehr die Funktionsweise und Nutzungsweise kennen (Medienkompetenz), um es so nutzen zu können, dass ich mich damit im Straßenverkehr zurechtfinde und keine anderen Menschen in Gefahr bringe.


An jedem Ort arbeiten können und ständig erreichbar sein. Was bedeutet das für Arbeit im Digitalen Zeitalter?...
... Arbeit wandelt sich. Arbeit hat sich auch schon immer gewandelt. Aktuell gibt es nur sehr wenige Berufe, wo das ortunabhängige Arbeiten wirklich einwandfrei funktioniert. Ich als Designer scheitere da bereits in ländlichen Gebieten beispielsweise schon an der Netzabdeckung um größere Dateien übertragen zu können. Der zweite angesprochene Punkt der ständigen Erreichbarkeit ist ebenso nur bedingt gegeben. Niemand ist persönlich dazu gezwungen stets ein Mobiltelefon eingeschaltet zu haben, oder stets innerhalb weniger Minuten auf jede ankommende Email zu antworten. Viel mehr sollten wir feststellen, dass das digitale Zeitalter es uns ermöglicht das Arbeiten stärker auf unsere persönlichen Bedürfnisse abzustimmen. Diese Chancen und Möglichkeiten dieser Flexibilität ist zum aktuellen Zeitpunkt jedoch in vielen Unternehmen noch nicht angekommen.


Was müssen wir im digitalen Zeitalter tun, damit unsere Wirtschaft erfolgreich bleibt?...
... die digitale Infrastruktur weiterentwickeln und die Chancen des digitalen Wandels erkennen. Innovationen haben Deutschland zu dem gemacht, was wir heute sind. Durch viele Faktoren (nicht zu letzt auch durch politische) drohen wir an einigen Stellen den Anschluss zu verlieren.


Die Digitalisierung schafft Chancen und birgt Risiken. Von der SPD erwarte ich, dass...
... den Worten auch Taten folgen lässt und einen Blick über den Tellerrand hinaus riskiert. Besonders im Bereich der Innovationen und Technologien hat Deutschland bereits heute einiges aufzuholen.


Wie seht ihr das Thema digitales Leben in Deutschland?

Stefan Borchert - 31.10.2014 19:35:52 Uhr
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Wenn Papier durch digitale Technik interaktiv wird

geschrieben am: 12.10.2014 13:57:16 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Interaktiv Kampagne Werbung Medien Kreation Kreativität digital analog Becks Motorola

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Geht nicht? Geht doch! Zwei liebevolle Cases, die zeigen, dass das Digitale und die klassischen analogen Medien gar nicht mehr so weit auseinander liegen.


Für uns sind digitale interaktive Medien heute Alltag geworden. Die Nutzung eines Smartphones, Tablets oder Computers ist für uns keine Besonderheit mehr. Sie haben sich vielmehr einen festen Platz in unserem Alltag erkämpft. Damit einhergehend haben wir uns natürlich ebenso daran gewöhnt, dass sich Medien in Digitalprodukten ändern und interaktiv auf unsere Bedürfnisse anpassen (lassen).
In der Welt der physischen Medien, wie zum Beispiel Magazinen oder Plakaten erwarten wir diese Interaktivität nicht. Wir sind es nicht gewohnt, dass sich Bilder in Büchern oder Magazinen, wie bei Harry Potter bewegen. Doch ist dies inzwischen durchaus technisch möglich, wenn auch nicht unbedingt ganz billig. Wir haben die Möglichkeiten leitfähige Tinte zu drucken, Minidisplays zu verbauen und Lautsprecher auf eine Mindestgröße zu reduzieren.


Interaktives Plakat Becks
Screenshot aus Becks Playable Poster - On the Streets


Genau zwei solcher Fälle sind mir in den letzten Tagen begegnet. Zum Einen hat die Biermarke Becks ein interaktives Poster in Neuseelands Straßen aufgehängt, zum Anderen hat die Firma Motorola das Moto X im WIRED-Magazin mit einer interaktiven Anzeige beworben, die das Individualisieren des Geräts verdeutlichen sollte. Beide Kreationen bringen uns zum Staunen, überraschen und mit ungewohntem und führen dazu, dass wir uns gerne mit diesen beschäftigen. Alltägliche digitale Interkationen, die wir erlernt haben und somit ohne weitere Hürden nutzen können, wie das Klicken einer Schaltfläche um ein Aktion auszulösen, werden in das Analoge transportiert. Das Becksplakat kann zum Remixen von Songs genutzt werden (auch wenn ich hoffe, dass in Zukunft nicht alle Plakate mit Sound versehen sind ;)). Ein Magazin kann Produktabbildungen auf Knopfdruck austauschen. Medien verschmelzen.

Motorola Moto X - Anzeige:

Becks Touch-Plakat:

 

Stefan Borchert - 12.10.2014 13:57:16 Uhr
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