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News & Blog gefiltert nach: TV

 

Digitales Design und Usability-Aspekte erobern die Fernsehwelt

geschrieben am: 03.03.2015 21:22:35 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Das Erste ProSieben Medienwandel Design On Air Design Redesign TV Nutzerführung Kommunikation App Usability

daserste

Ihr habt es mitbekommen - der TV-Sender ProSieben sendet nun seit ein paar Wochen in einem neuen On-Air-Design und auch das Erste schläft nicht und sendet seit Sonntag im neuen Design. Bei beiden Sendern ist die Anlehnung an digitale Gestaltungslinien aus Web- & Interfacedesign nicht von der Hand zu weisen. Grund genug für einen Blogeintrag.


Bereits seit einiger Zeit nutzt das Erste Anlehnungen an seine digitalen Kanäle. Die Tagesschau mit ihrem App-ähnlichen Intro ist wohl das bekannteste Beispiel. Doch auch viele andere Sendungen werden (zwangs-?) digitalisiert. Nun zieht auch der Sender nach. Im Zentrum des Redesigns steht der "Touchbutton". Hierbei handelt es sich um eine Animation, die impulsartig reagiert und laut Pressemeldung sowohl den Knopfdruck der Fernbedienung als auch den Touch der "Das Erste App" wiederspiegeln soll. Ein gelungener Brückenschlag, wobei besonders der zweite Teil der Pressemeldung zeigt, welchen enormen Einfluss die aktuellen digital Medien inzwischen auch auf das Medium TV haben. So ist es nicht sonderlich verwunderlich, dass auch an anderen Stellen des Redesigns ein starker Einfluss der digitalen Medien auf das On-Air-Design zu finden ist. Die Auswahl der Auszeichnungsfarben ist beispielsweise ebenfalls typisch für digitale Medien. Eine Smartphone-App im Materialdesign könnte genau auf das gewählte Farbschema zurückgreifen. Generell wird das Look and Feel von Apps im On-Air-Design gerne nachempfunden um Kommunikation und Austausch darzustellen. Mehrdimensionale Elemente, wie das Wellendesign werden hingegen abgeschafft und parallaxe Bewegungseffekte runden das Design ab.


Parallax-Effekte?
Da war doch was. Richtig. Auch der TV-Sender ProSieben spielt seit seinem On-Air-Relauch vor einigen Wochen mit parallaxen Animationseffekten (auch wenn es in der ProSieben-Press emeldung mit "direkter, klarer, dreidimmensionaler" betitelt wird). Die Mehrdimmensionalität in Kombination mit einem Scrolleffekt kommt dem aufmerksamen Internetnutzer dann doch bekannt vor. Auch die großflächigen farbigen Kacheln und der Einsatz von "Big Typography" erinnern an digitale Trends, die unter anderem durch Microsofts Windows 8 ihren Ursprung haben. Iconografie wird zur Unterstützung einzelner Inhalte eingesetzt. Fortschrittsanzeigen, die ProSieben bereits seit vielen Jahren hat, runden das Bild ab und schaffen den Eindruck von Interaktivität.


Fazit
Beide auf ihre Art und Weise gelungene Überarbeitungen des On-Air-Designs zeigen, dass Nutzerführungsaspekte und Fokussierung aus der digitalen Welt auch in andere Bereiche des Designs schwappen. TV-Zuschauer sind aus ihrer täglichen Mediennutzung inzwischen an Farbflächen, differenzierte Typografie oder Icons gewohnt. Mehrdimensionale Effekte benötigen nicht mehr zwangsweise schnelle Kamerafahrten oder wilde Schwenks. Flächen, Konturen und reduzierte Animationen sind inzwischen gewohnt und werden als zeitgemäß wahrgenommen.
Doch schlussendlich führt das geänderte Medienkonsumverhalten der Menschen dazu, dass auch digitale Trends einen maßgeblichen Teil des ganzheitlichen Markenerlebnisses ausmachen und dokumentiert den Medienwandel.

Das Erste - Redesign des On-Air-Designs

ProSieben - Trailer zum Redesign des On-Air-Designs

 

Stefan Borchert - 03.03.2015 21:22:35 Uhr
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Olympia 2012 im Web erleben

geschrieben am: 08.06.2012 20:24:38 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: YouTube TV Google Social TV IOC Olympia Olympische Spiele London Sport Livestream

youtube

Das Olympische Komitee (IOC) und Google haben laut Spiegel online bekannt gegeben, dass die Olymischen Spiele 2012 durch das Videoportal YouTube live übertragen werden. In 64 Ländern der Welt sollen bis zu elf verschiedene Livestreams gleichzeitig verfügbar sein, sodass der Nutzer nahezu jeden Wettbewerb live über das Internet verfolgen kann. Zusätzlich sollen auf der Videoplattform Highlightzusammenfassungen zur Verfügung gestellt werden.


Das interssante an dieser Nachricht ist neben der Tatsache, dass Google einen erneuten Schritt in Richtung Livestreaming tut auch, dass Google nun in direkte Konkurrenz mit dem klassischen TV tritt. Bisher wurde Google in einigen gesponserten Kanälen von TV-Sendern als eine Art Mediathek verwendet, Livestreaming ist in der Unternehmensgeschichte der Videoplattform YouTube bisher jedoch die Ausnahme.


Betrachtet man in diesem Zusammenhang, dass die Leute immer stärker mit ihrem TV-Programm interagieren – Stichwort Social TV – so hat Google mit dem sozialen Netzwerk YouTube im Vergleich zu den klassischen TV-Sendern einen klaren Interaktionsvorteil. Wenn sich das Livestreaming auf den Videoplattformen weiterentwickelt und in Zukunft verstärkt genutzt wird, dann werden auf YouTube wahrscheinlich zeitnah weitere Interaktionsmöglichkeiten, zugeschnitten auf das Livestreaming, angeboten werden. Verlierer in diesem Fall könnten Facebook und Twitter sein, die zur Zeit als maßgebliche Interaktionskanäle, zur Kommentierung des TV-Programms, genutzt werden.


Den offiziellen YouTube Kanal des IOCs, auf welchem das Livestreaming wahrscheinlich stattfinden könnt findet ihr unter dieser Adresse: http://www.youtube.com/olympic

Stefan Borchert - 08.06.2012 20:24:38 Uhr
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Nach dem Tatort ist mitten im Tatort

geschrieben am: 13.05.2012 23:51:25 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Tatort Twitter Ermittlungen Storytelling Medien TV Das Erste

Der Tatort hat sich in der letzten Zeit – vor Allem unter Twitternutzern – zu einem beliebten sonntäglichen Onlineevent gemausert. Nur sehr wenige TV-Sendungen erhalten eine solch hohe Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken, wie der Tatort. Doch darum soll es in diesem Blogpost gar nicht gehen. Heute Abend wurde im Ersten der Tatort mit dem Titel „Der Wald steht schwarz und schweiget“ ausgestrahlt. Am Ende des Tatorts wurde der Nutzer zum Weiterermitteln aufgerufen – wenn auch nur durch zwei Bauchbinden.


Die Geschichte des Tatorts war abgeschlossen, doch wurde kein Mörder ermittelt. Die Überführung des Mörders ist nun Aufgabe des TV-Zuschauers im „Tatort+“, einem Onlinespiel. Nach einer kurzen Anmeldung kann es dann auch schon los gehen und im Monkey-Island-Stil kann ermittelt werden. Durch geschicktes Kombinieren ist der Täter zu überführen.


Ich habe euch ein paar Screenshots gemacht:


Tatort+ Ingamescreen


Tatort+ Ingamescreen


Tatort+ Ingamescreen


Tatort+ Ingamescreen


Insgesamt finde ich die Idee gut. Doch ist die Umsetzung mir etwas zu mühsam. Entweder liegt dies an fortgeschrittener Stunde oder daran, dass ich mich für klassische Klick-Adventure-Spiele nicht sonderlich begeistern kann.


Wie steht es um euch? Habt ihr das Spiel gespielt? Habt ihr vor es zu spielen? Was haltet ihr von diesem Onlineangebot? Ich freue mich auf Kommentare.

Stefan Borchert - 13.05.2012 23:51:25 Uhr
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Sony begeistert! - Ne doch nicht: Sony haut mich um!

geschrieben am: 18.10.2011 20:53:29 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Werbung Sony Grey TV-Spot

Wow - was ein Spot, den Sony da für die weltweite Ausstrahlung produzieren hat lassen. Aufwändige fesselnde Effekte in Kombination mit einer ruhigen Musik und einem Gedicht von Leonard Cohen hauen den Betrachter um. Eine sehr gelungene Präsentation der „3D-World“-Produkte, die Grey London produziert hat und den Claim des Trailers „Don’t just watch. Feel“ nehme ich nach diesem Erlebnis gerne wörtlich.


Schaut euch das Video an. Was meint ihr dazu?

 

Stefan Borchert - 18.10.2011 20:53:29 Uhr
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eBay Markenkampagne – Mein Ein für Alles

geschrieben am: 27.05.2011 09:00:33 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: eBay Werbung Marketing TV Print

Zum Wochenabschluss möchte ich heute ausnahmsweise das Online-Umfeld ein wenig verlassen und über die am Dienstag vorgestellte Markenkampagne von eBay berichten. Am Dienstag wurde der neue Slogan „Mein Ein für Alles“ vorgestellt und mit ihm Kommunikationsstrategien und TV-Webemittel.
Die sehr kreative, liebevoll gestaltete Kampagne hat mich sofort begeistert, sodass ich diese als Anstoß nehme darüber zu berichten. In dem 30 Sekunden langen Spot wechselt der Hauptdarsteller zwischen verschiedenen Räumen, die den Produktkategorien von eBay nachempfunden sind, wodurch die Vielfalt elegant in Szene gesetzt wird. Am Ende des Spots zoomt die Kamera aus der Szenerie heraus und der Zuschauer entdeckt, dass sich unser Hauptdarsteller im eBay-Logo bewegt hat.
Entwickelt wurde die neue Kampagne von DDB Tribal und wird in den kommenden Monaten in den reichweitenstärksten deutschen TV-Sendern in den Werbeblöcken zu sehen sein. Außerdem sind Print, YouTube, Online-, Direct- und Onsite-Marketing, sowie verschiedene Social Media-Elemente (z.B. Facebook) und eine Outdoor-Sommeraktion in Planung. Also das ganze Programm.
Ich bin gespannt wann ich das erste Mal über das neue eBay stolpere - und jetzt Spot ab:

 

Stefan Borchert - 27.05.2011 09:00:33 Uhr
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Google Maps wird um Google Business Photos erweitert

geschrieben am: 06.05.2011 10:14:27 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Google Google Maps Google Streetview Google Business Photos

Gestern stellte Google auf seiner Keynote ein neues Angebot des Internetgiganten vor. Es handelt sich um den Service Google Business Photos, der sich vor Allem an Geschäftsleute richtet, und eine Art Streetview für Geschäfte bietet. Der Dienst wird wie Streetview in den Service Google Maps integriert werden. Die Nutzer des Dienstes sollen über das Internet Panoramafotos der Lokalitäten anschauen können, um sich ein Bild über das Geschäft, das sie besuchen wollen, zu machen. Starten wird der neue Servicehauptsächlich in den USA, Japan, Australien und Neuseeland. Aus Europa sind nur die Städte London und Paris vertreten - die genaue Übersicht der Städte für den Start können auf der Google Business Photos Website nachgelesen werden.
Die Panoramafotos der Lokalitäten werden kostenlos von Google-Fotografen angefertigt, wenn diese in den entsprechenden Betrieb eingeladen werden. Hauptsächlich ist Google vorerst an Restaurants, Hotels und Einzelhandelsgeschäften interessiert. Weitere Informationen zu Google Business Photos findet ihr auf der eingerichteten Website.
Der neue Service wird standesgemäß mit einem kleinen Video angekündigt:

 

Stefan Borchert - 06.05.2011 10:14:27 Uhr
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Google Streetview kommt in Deutschland an!

geschrieben am: 01.11.2010 20:03:35 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Google Streetview Deutschland

Morgen (am 2.11.2010) gegen 10.30 Uhr ist es so weit – Googles Dienst „Streetview“ startet in Deutschland. Als erste Stadt wird die Kleinstadt Oberstaufen zu betrachten sein. Die meisten von euch werden sich nun fragen, weshalb Google ausgerechnet mit der Kleinstadt Oberstaufen startet.
In Oberstaufen (liegt im Übrigen im Allgäu) hatte eine Bäckersfrau einen Kuchen mit der Aufschrift „Street-View Willkommen in Oberstaufen“ in ihrem Schaufenster präsentiert. Diesen freundlichen Empfang nutzt Google nun, um wenige Wochen vor der Bereitstellung der 20 größten Städte, den in Deutschland neuen Dienst live vorzuführen. Die Stadt Oberstaufen wird durch die Aktion der Bäckerfrau sicherlich eine erhöhte Aufmerksamkeit bekommen, wenn zahlreiche Bürger den Dienst testen.

Stefan Borchert - 01.11.2010 20:03:35 Uhr
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Ca. 245.000 Wiedersprüche gegen Google Streetview

geschrieben am: 21.10.2010 08:04:54 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Google Streetview Widerstand

245.000 Widersprüche entsprechen ca. 3% der Betroffenen, die Widerstand gegen die Veröffentlichung ihrer Hausfassaden aufrechterhalten haben. Nach dem großen Medienecho, während des Fotografierens der Straßenzüge, und der verbundenen Empörtheit ist von einer größeren Anzahl von Widerständlern ausgegangen worden.
WELT ONLINE veröffentlichte diese Zahlen und erstellte sogleich eine Umfrage, die sich mit den Gründen beschäftigt. Interessant ist bei dieser Umfrage, dass 52% den Streetview-Service großartig finden (Stand 21.10.10 um 10 Uhr) und aus diesem Grund keinen Einspruch erhoben haben. Diesen Nutzern kann ich mich nur anschließen. Ebenso sehr interessant ist die Nutzergruppe, die mit „Ich verstehe gar nicht, worum es geht“ (4%) geantwortet hat. Diese zeigt, dass das große Medienecho in der Vergangenheit den Service populär gemacht hat und die Leute sich zumindest mit ihm beschäftigt haben.
Google Streetview soll noch dieses Jahr in den 20 größten Deutschen Städten starten. Die ausgewählten Städte sind: Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal.

Stefan Borchert - 21.10.2010 08:04:54 Uhr
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Liebe TV-Macher - Wie wäre es mit Interaktion?

geschrieben am: 22.11.2009 15:20:51 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: TV Twitter Interaktion

Animiert durch einen Artikel auf „Quotenmeter“ habe ich mir die Frage gestellt, wie ein Mashup von Twitter und TV aussehen könnte und ich kam zu zahlreichen interessanten Dingen, die auch schon heute möglich wären.
Vorraussetzung für eine Sendung, die vom Zuschauer beeinflusst werden kann, ist natürlich dass diese live gesendet wird. Dies ist im Moment leider bei den wenigsten Sendungen der Fall - dabei gibt es zahlreiche Formate, die sich für eine Live-Show anbieten würden.
Denken wir zum Beispiel an die Impro-Comedy „Schillerstraße“. Sie wirkt dadurch, dass der Zuschauer nicht direkt weiß, in wie weit die Schauspieler eingeweiht sind etwas gestellt und es fehlt meiner Meinung nach der letzte Schliff. Wieso geht ein Unternehmen wie Sat1 nicht hin und produziert die Sendung live und lässt die Zuschauer per Twitter Ideen zur laufenden Sendung einsenden, sodass die Spielleiterin gute Ideen sofort weitergeben kann und die Akteure auf der Bühne wirklich improvisieren müssen. Es würde die Glaubwürdigkeit der Sendung steigern und könnte gleichzeitig die Zuschauer einbeziehen – In meinen Augen eine gelungene Verknüpfung.
Ein weiteres Beispiel sind diverse Talksendungen mit Politikern. Diese wirken zwar authentisch, beantworten jedoch die Fragen des Publikums selten. Welche Möglichkeiten gibt es aktuell einzugreifen und eine Frage zu stellen? Sehr wenige… Man kann bei Maybrit Illner Fragen per YouTube stellen, diese müssen jedoch da sie vergleichsweise zeitaufwändig sind frühzeitig gestellt werden und es besteht keine direkte Interaktion mit dem Zuschauer. Auch hier könnte Twitter eine Schnittstelle bieten. Es müsste lediglich eine Person die Nachrichten filtern und so könnten der Moderatorin stets aktuelle Fragen der Zuschauer auf einem Display gezeigt werden. Ob auf diese eingegangen wird oder nicht kann die Moderatorin nach wie vor entscheiden.
Als dritte und letzte Überlegung denke ich an diverse Rate-Shows. Wieso erstellt man nicht einen Account für eine Show und lässt die Leute per Direct-Message mitspielen? Am Ende jeder Sendung könnten dann ein kleines Preisgeld oder ein Sachgewinn an den besten Twitter-Spieler verschenkt werden und sein Twittername würde am Ende der Sendung eingeblendet werden.
Dies sind drei Ansätze, die mir ziemlich spontan nach dem Lesen des besagten Artikels zu Nutzung von Twitter in TV-Sendeanstalten kam. Ich hoffe, dass dieses Potential das hinter solch einer Verbindung von Medien steckt entdeckt und genutzt wird.

Stefan Borchert - 22.11.2009 15:20:51 Uhr
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Google Streetview bekommt einen Sinn

geschrieben am: 29.10.2009 18:21:27 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Google Streetview Navigation

Navigation By Google

Bis vor wenige Stunden hatte Googles Streetview für mich keinen Sinn. Es grenzte auch in meinen Augen eher an ein sinnloses Abfotografieren aller Straßenzüge der Welt. Eher ein Prestigeprojekt – dachte ich bis jetzt.
Als ich heute auf netzwertig.com über Googles Navigationssoftware laß änderte sich meine Sichtweise schlagartig und ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass Streetview der Menschheit einen echten Mehrwert bringen könnte (mit diesem Empfingen war ich wohl nicht alleine… Börsenkurse von TomTom und Garmin sprechen Bände!).
Google hat durch Streetview zahlreiches Fotomaterial von Straßenkreuzungen und unübersichtlichen Verkehrsführungen zur Verfügung und stellt die Kombination dieses Wissens zum ersten Mal bei der Vorstellung des neuen Motorola-Droid vor. Einfach gigantisch, welches Potential hinter solch einer Navigationssoftware steckt und wie klar einfache Befehle wie „biegen Sie die zweite Straße halb rechts ab“ auf einmal werden können. Wenn diese Software in Zukunft auf immer mehr mobilen Endgeräten installiert sein wird – könnte ich mir vorstellen, dass eine neue Ära der Navigationssystem anbricht. Die Möglichkeit auf eine zukünftige Marktführerschaft des Suchmaschinenriesen im Bereich der Navigationsbranche ist bei dieser Ausgangslage nicht von der Hand zu weisen.
Bild von Silicon Alley Insider

Stefan Borchert - 29.10.2009 18:21:27 Uhr
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