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Mobile First? Oder doch lieber nicht? Vor- und Nachteile beider Methoden!

geschrieben am: 12.08.2013 07:26:16 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Mobile Smartphone Responsive Webdesign Webdesign Tablet Kreation Mobile First

mobilefirst

Als Art Director digital habe ich täglich mit responsive Layouts zu tun und unterhalte mich entsprechend nahezu täglich mit Entwicklern, anderen Designern und Konzeptern über Projektvorgehen und Prozesse. Eine Frage, die sich immer wieder stellt ist, ob ein Designprozess Mobile First angelegt werden sollte oder nicht. Der folgende Artikel wird sich mit genau dieser Thematik beschäftigen, da es für den Mobile-First und den Desktop-First-Ansatz entscheidende Vor- und Nachteile gibt.


Bedeutung von Mobile
Ich denke, dass man sich inzwischen nicht mehr über die Bedeutung des mobilen Internets streiten braucht. Jeder Smartphonenutzer wird sein Gerät schon genutzt haben, um im Internet Informationen nachzuschlagen. Es gibt viele Zahlen da draußen, die die Wichtigkeit der mobilen Internetnutzung belegen wollen, doch sollten wir bei alle Euphorie nicht vergessen, dass auch der klassische Desktop nach wie vor einen großen Anteil an den Zugriffen auf Webseiten und Portale hat und auch in Zukunft haben wird. Die wenigsten von uns werden in absehbarer Zukunft komplett auf einen Desktop-Zugang (wobei ich hier auch Laptops meine) im privaten UND beruflichen Leben verzichten.


Groß denken? Klein Denken?
Wenn wir nun an responsive Layouts denken, so sollte eine Website für alle Geräte optimiert sein. Das heißt ein Designer hat per se das große Problem, dass ein Layout nie fixiert es. Es befindet sich immer im Fluss und sollte in der Entwicklung für alle Größen optimiert werden – das klassische „optimiert für“, das vor ein paar Jahren unter jeder zweiten Website zu finden war, gibt es nicht mehr. Ein responsive Webdesign ist immer optimiert.
Doch wo beginnen wir Designer mit unserer Gestaltung? Wo beginnt ein Programmierer mit der Programmierung? Gehen wir vom Maximum aus und laufen Gefahr, dass wir das Maximum mobil nicht mehr reduziert bekommen, oder gehen wir vom Minimum aus und stehen vor dem großen Problem, dass unser Layout in einer größeren Auflösung emotionslos und langweilig wirkt? Beide Wege verlangen das Mitdenken und eine Vision für die weiteren Auflösungen, um den gerade beschriebenen Problemen aus dem Weg zu gehen.


Mein Weg
Ich persönlich bevorzuge es zuerst von der Desktopvariante auszugehen. Jedes kleine Detail zu planen und die Maximalausprägung zu visualisieren. Die mobile Umsetzung jedoch stets im Blick. Der Breakdown geschieht in der Regel durch ein umsortieren der Elemente, was durch ein starkes flexibles Raster möglich ist (am Besten ein vielfaches eines 4er Rasters – damit man Desktop 1 – 4, Tablet 2-2 und mobile 4-1 darstellen kann). Die Desktopvariante gibt mir als Designer den größten möglichen Spielraum, den ich für meine Kreationen benötige und gibt den Layouts einen individuellen persönlichen Touch. In der Reduktion für Mobile kann entschieden werden, ob beispielsweise eine Hintergrundtextur oder andere Schmuckelemente, die auf dem gesonderten Medium nicht funktionieren, herausfallen.


Wie geht ihr vor? Welchen Weg bevorzugt ihr?

Stefan Borchert - 12.08.2013 07:26:16 Uhr
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