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#deblogger - @Luca visualisiert die deutsche Blogosphäre

geschrieben am: 22.04.2013 23:13:05 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Blog #deblogger Social Web Facebook Twitter Visualisierung Blogosphäre Deutschland

WOW! Es ist immer wieder beeindruckend, was in wenigen Stunden im Social Web passieren kann. Es begann mit einem Tweet, in dem Daniel Luca nach einer Visualisierung der Deutschen Blogosphäre nach Vorbild der Österreichischen Umsetzung befragt. Kurz darauf gibt es eine offene Facebookgruppe, in der sich zahlreiche deutsche Bloger einfinden. Innerhalb von wenigen Minuten steigen die Nutzerzahlen, sodass inzwischen (noch keine 2 Tage nach Gründung der Gruppe) bereits über 1.850 deutsche Blogger in der Gruppe gelistet sind.


Lucas Umsetzung der Visualisierung


deBlogger - Ausschnitt der Visualisierung
Screenshot / Ausschnitt aus der "deBlogger-Visualisierung"


Auf Basis der oben beschriebenen Gruppe und den Facebookfreundes-Verknüpfungen der einzelnen User hat Luca bereits in mehreren Versionen eine interaktive Visualisierung der deutschen Bloger-Szene erzeugt. Ein aktueller Zwischenstand kann unter der Adresse http://www.2-blog.net/projects/deblogger/explore eingesehen werden. Zusätzlich hat Luca eine Microsite eingerichtet, auf der er alle relevanten Informationen zusammenträgt: http://www.2-blog.net/projects/deblogger.


Und wie geht es weiter? Wie es genau weiter geht wird sich noch zeigen müssen. Schließlich gibt es derzeit kein klar definiertes Ziel (abgesehen von der Visualisierung der Vernetzung der deutschen Bloger). So wird es wahrscheinlich darauf ankommen, ob der derzeit gigantische Support aus der Bloger-Szene bestehen bleibt. Dann sind auch Integration von Twitterverknüpfungen, Google+-Verknüpfungen, Blogrolls, Pingbacks etc. möglich.


Ihr möchtet mit eurem Blog auch dabei sein? Dann schließt euch mit eurem Facebook-Profil der Facebookgruppe an. Alles weitere wird anschließend seinen Lauf nehmen ;)


Update 08.05.2013:
Es wird Zeit für ein kleines Update zu diesem Beitrag, denn es hat sich inzwischen einiges getan. Aus der Facebookgruppe ist inzwischen unter der URL http://blognetz.com ein kleines Portal geworden. Die Nutzer sind dazu aufgerufen worden, dass sie dort ein Profil für ihre Blogs anlegen. Twitter-Accounts, Google+-Accounts und Kurzbeschreibungen der Blogs können angelegt werden. Luca hat inzwischen Verstärkung durch Martin Stücklschwaiger bekommen. Das Baby wächst! Mein Profil findet ihr unter: http://blognetz.com/blogs/user/291

Stefan Borchert - 22.04.2013 23:13:05 Uhr
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Logodesign ein kritischer Blick auf aktuelle Trends

geschrieben am: 06.02.2010 10:45:39 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Logo Design Trends

Inspiriert von zahlreichen Logo-Rebrushes in den letzten Wochen habe ich entschlossen mich der Thematik Logo-Design in einem Blogeintrag zu widmen.
Falls ihr euch nun fragt, welche großen Firmen in den letzten Wochen oder Monaten ihr Logo erneuert haben so möchte ich euch beispielsweise auf GEZ, AOL, Click and Buy oder Union Investment hinweisen.
Wenn man die Entwicklungen im Logo-Design beobachtet fällt auf, dass viele Logos inzwischen für digitale Medien abgeändert (zum Teil sogar optimiert) werden. Es finden sich immer häufiger Logos mit Verläufen, Glanzeffekten oder Spiegelungen in den CIs der Firmen wieder. Doch woran liegt das? Eigentlich sind diese Logos doch für Printmedien ungeeignet. Ich denke, dass die meisten Auftraggeber ihre Logos mit Logos von Internetplattformen, die vorzugsweise im Web2.0 agieren, vergleichen. Am Bildschirm sieht ein Logo auf den ersten Blick wertiger aus und macht mehr Eindruck wenn es mit Glanzeffekten usw. versehen ist. Die wenigsten Auftraggeber bedenken, dass die meisten großen Unternehmen auf solche Spielereien verzichten oder zumindest nur sehr dezent einsetzen. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass ein Logo in gedruckter Form auf Spiegelungen und Glanzeffekte verzichtet – im Web dezente Effekte genutzt werden können ohne dass die Aussage des Logos verändert wird.

Daher kurz eine Zusammenfassung welche Medien ein Logo im Idealfall abdecken sollte:

  • Druck (von Hausgroß – über Briefpapierlogo – bis zur Briefmarke)
  • Web (von Favicon bis Websitelogo)
  • Stempel (= schwarz-weiß)
  • Fax (= schwarz-weiß)
  • auf diversen Untergründen (z.B.: Stoffen, Metall, …)
  • Wie ihr seht, erfüllen die typischen Web2.0 Logos leider die meisten Vorraussetzungen nicht und es müssen ähnliche Logos für die anderen Medien erstellt werden.
    Daher mein Tipp: Verzichtet als Gestalter nach Möglichkeit auf Effekte und klärt entsprechende Kunden über die Nachteile dieser auf. Wenn ein Kunde weiterhin auf grafische Spielereien besteht ist es empfehlenswert diese möglichst dezent einzusetzen um kleine Hervorhebungen im Web möglich zu machen – die Printversion jedoch möglichst ohne diese Effekte zu publizieren.

    Stefan Borchert - 06.02.2010 10:45:39 Uhr
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