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News & Blog gefiltert nach: Kreativitaet

 

Hero - Ein Wallpaper, das seinen Namen verdient

geschrieben am: 05.07.2015 18:15:13 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Windows 10 Desktop Kreation Kreativität Licht Design

wallpaperhero

In den kommenden Monaten wird Microsoft uns sein neues Betriebssystem Windows 10 zur Verfügung stellen. Soweit ich es bisher beurteilen kann wird das neue System, ähnlich wie Windows 7 und Windows XP eine stabile, gut nutzbare und auf den Nutzer zugeschnittene Lösung sein. Der „ein System für alle Geräte“-Ansatz, den Microsoft fährt empfinde ich als UX-Designer sehr spannend, da es viele verschiedene Herausforderungen zu meistern gibt, auf deren Lösungen ich interessiert blicke. Doch dies soll gar nicht Inhalt dieses Artikels sein. Vielmehr möchte ich über „Hero“, das neue Standardwallpaper von Windows 10 schreiben. Denn auch bei diesem hat Microsoft sich nicht lumpen lassen und setzt auf ein ausgefeiltes Konzept und viel Liebe zum Detail:


Ein Fenster, Nebel, Laser und Licht
Microsoft hat sich für die Produktion des Wallpapers mit dem DesignerGMUNK zusammen getan, der auf seiner Website zahlreiche sehr eindruckvolle Referenzen für verschiedene Marken und Künstler präsentiert. GMUNK nimmt in seiner Kreation den Markennamen Windows wörtlich und installiert ein Fenster, welches er sehr eindrucksvoll mit Nebel, Lasern, Licht und Dunkelheit in Szene setzt. Die Animationen, die er in einem Making-Of-Video für uns auf Youtube bereitstellt, zeugen von einer spannenden Umsetzung, vielen Details und fantastischen Ergebnissen. Animationen und Projektionen lassen das Fenster durch kleine Anpassungen total unterschiedlich wirken. Der Aufwand, den Microsoft für die Erstellung des Desktop-Hintergrundbildes betreibt ist immens, doch macht alleine schon diese Inszenierung Lust auf mehr. Würde es „Windows-Flagshipshops“ (Microsoft-Shops gibt es meines Wissens nach an wenigen Orten in der Welt) geben, würde ich als Gestalter eine solche Installation in jeden Eingangsbereich positionieren, da sie das Markenverständnis perfekt wiederspiegeln, ein starkes Branding erzeugen und die Innovationskraft unterstützen.


Hier gibt es das Video, viel Spaß damit:

 

Stefan Borchert - 05.07.2015 18:15:13 Uhr
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Digitale interaktive Kunst: Momentum

geschrieben am: 08.12.2014 17:33:57 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Motion Design Design Kunst Interaktiv Kreativität Medienkünstler Gestaltung Medien Audio Musik Visualisierung Sound

momentum

Momentum ist eines dieser Projekte, die zeigen, wie digitale Kunst funktionieren kann. kling klang klong, zuständig für die Audioproduktion und das Berliner Studio Schnelle Bunte Bilder, zuständig für die Visualisierung, haben gemeinsam ein interaktives Framework entwickelt, das mit Hilfe von Microsoft Kinect Bewegungen in Musik übersetzt. Herausgekommen ist ein Musikerlebnis aus Klängen und einer Partikelsystemvisualisierung. Virtuelle Räume entstehen, Musik wird sichtbar.


Wenn ihr einen Blick hinter die Kulissen werfen wollt, gibt es hier noch ein „Behind the Screens“ zu betrachten. Für den Ein oder Anderen sicherlich eine spannende Sache sich das Setup genauer anschauen zu können :)

 

Stefan Borchert - 08.12.2014 17:33:57 Uhr
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Wenn Papier durch digitale Technik interaktiv wird

geschrieben am: 12.10.2014 13:57:16 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Interaktiv Kampagne Werbung Medien Kreation Kreativität digital analog Becks Motorola

motorola_interactive_ad

Geht nicht? Geht doch! Zwei liebevolle Cases, die zeigen, dass das Digitale und die klassischen analogen Medien gar nicht mehr so weit auseinander liegen.


Für uns sind digitale interaktive Medien heute Alltag geworden. Die Nutzung eines Smartphones, Tablets oder Computers ist für uns keine Besonderheit mehr. Sie haben sich vielmehr einen festen Platz in unserem Alltag erkämpft. Damit einhergehend haben wir uns natürlich ebenso daran gewöhnt, dass sich Medien in Digitalprodukten ändern und interaktiv auf unsere Bedürfnisse anpassen (lassen).
In der Welt der physischen Medien, wie zum Beispiel Magazinen oder Plakaten erwarten wir diese Interaktivität nicht. Wir sind es nicht gewohnt, dass sich Bilder in Büchern oder Magazinen, wie bei Harry Potter bewegen. Doch ist dies inzwischen durchaus technisch möglich, wenn auch nicht unbedingt ganz billig. Wir haben die Möglichkeiten leitfähige Tinte zu drucken, Minidisplays zu verbauen und Lautsprecher auf eine Mindestgröße zu reduzieren.


Interaktives Plakat Becks
Screenshot aus Becks Playable Poster - On the Streets


Genau zwei solcher Fälle sind mir in den letzten Tagen begegnet. Zum Einen hat die Biermarke Becks ein interaktives Poster in Neuseelands Straßen aufgehängt, zum Anderen hat die Firma Motorola das Moto X im WIRED-Magazin mit einer interaktiven Anzeige beworben, die das Individualisieren des Geräts verdeutlichen sollte. Beide Kreationen bringen uns zum Staunen, überraschen und mit ungewohntem und führen dazu, dass wir uns gerne mit diesen beschäftigen. Alltägliche digitale Interkationen, die wir erlernt haben und somit ohne weitere Hürden nutzen können, wie das Klicken einer Schaltfläche um ein Aktion auszulösen, werden in das Analoge transportiert. Das Becksplakat kann zum Remixen von Songs genutzt werden (auch wenn ich hoffe, dass in Zukunft nicht alle Plakate mit Sound versehen sind ;)). Ein Magazin kann Produktabbildungen auf Knopfdruck austauschen. Medien verschmelzen.

Motorola Moto X - Anzeige:

Becks Touch-Plakat:

 

Stefan Borchert - 12.10.2014 13:57:16 Uhr
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Achtung Stockfotografie! - Oder wie man Stockfotos richtig einsetzt.

geschrieben am: 25.09.2014 17:53:47 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Fotos Stockfotos Kreativität Design Webdesign Bilder

stock

Achtung Stockfotografie! - Oder wie man Stockfotos richtig einsetzt.
Welcher Screendesigner, Redakteur oder Webdeveloper kennt es nicht? Das Layout steht, die in der Konzeption eingesetzten Platzhalterbilder sind nach wie vor als Relikte der ersten Tage (sie werden später ja noch ausgetauscht) vorhanden und der Kunde liefert kein passendes Bildmaterial. In einer Traumwelt würde sich jeder Kreative nun ein Fotoshooting wünschen und das passende Motiv kurzerhand selber shooten oder zumindest shooten lassen. Doch da wir nicht in einer Traumwelt leben, sieht die Realität leider oft anders aus. Der Kunde hat kein Bild, das die Thematik unterstreicht, und ebenfalls kein Budget für ein Shooting, sodass wir uns in eines der Stockarchive begeben müssen...


Und hier beginnt die Hölle - Es erwarten uns typische Stockfotos, denen man sofort ansieht, dass sie nicht real sind, die übertrieben wirken, die seltsame Effekte aufweisen oder die unbrauchbar freigestellt sind. Ich frage mich stets wenn ich solche Bilder sehe:

Was hat sich der Fotograf bei diesem Bild gedacht? Das kann ein Mensch mit visuellem Gespür man doch nicht ernst meinen...


Doch zum Glück gibt es zwischen diesen ganzen negativen Beispielen auch durchaus sehr gute Bilder. Meine Kollegin Sina machte mich in den letzten Tagen auf eine sehr gelungene Präsentation zu diesem Thema aufmerksam. Chris Kubbernus hat diese auf Slideshare geteilt und zeigt eindrucksvoll, dass nicht alle Bilder in Stockarchiven schlecht sind. Es kommt viel mehr darauf an, welche Stockbilder ausgewählt werden. Und somit liegt es schlussendlich an uns, den Gestaltern, den Kreativen, den Kundenberatern, die richtigen Bilder auszuwählen (und die schlechten Bilder in der Hölle zu lassen). In der Hoffnung die Welt durch etwas zu verbessern folgt nun die angesprochene gelungene Slidesharepräsentation:

 

Stefan Borchert - 25.09.2014 17:53:47 Uhr
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Eventtipp: Photography Playground Köln

geschrieben am: 19.09.2014 18:28:44 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Kreativität Photografie Design Köln Event Veranstaltung Olympus Ehrenfeld Photokina

photographyplayground

Aktuell findet in Köln eine der größten Messen Rund um Fotografie, die Photokina, statt. Doch dies ist nicht das einzige Photografie-Event, das einen lohnenswerten Besuch verspricht.
So war ich gestern mit meinem Kollegen Tom auf dem "Photography Playground Köln". Organisiert durch den Kamerahersteller Olympus begibt sich der Besucher in den alten Industriegebäuden von "Jack in the Box" auf Motivsuche. Spiegelinstallationen, Lichtinstallationen, Lightwriting und andere Foto-Playgrounds bieten zahlreiche Möglichkeiten, die Leihkameras kreativ auszutesten.


Weitere Informationen bei Photography Playground Köln
Der Eintritt ist kostenlos.


PS: Als kleiner Vorgeschmack was euch erwartet. Ein Bild von mir:
Stefan Borchert am Photography Playground Köln

Stefan Borchert - 19.09.2014 18:28:44 Uhr
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Der Trojanischer Hirsch...

geschrieben am: 01.08.2014 07:42:29 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Zum Goldenen Hirschen Recruiting Kampagne Werbung Jung von Matt kernpunkt Arbeit Agentur Kreativität

trojanischerhirsch

Fachkräfte sind rar. Auch in der Werbebranche und so lassen sich Kreativagenturen immer wieder etwas einfallen, um potentielle Bewerber auf sich aufmerksam zu machen. So wurde das bekannte Maskottchen der Agentur Jung von Matt Opfer einer Recruiting-Kampagne der goldenen Hirschen. Kurzerhand wurde aus dem trojanischen Pferd ein trojanischer Hirsch - wenn auch etwas provisorisch.


Eine gelungene Aktion. Charmant und diskussionswürdig. Zusätzlich eine perfekte Steilvorlage für die Konkurrenz, sodass durch einen "Gegenschlag" die Aufmerksamkeit für beide Agenturen gegeben sein sollte.


So ich muss zu Arbeit. - Nein nicht zu den Hirschen sondern zu kernpunkt (auch wenn die Hirschen aus Köln nur ein paar Meter weiter sitzen.)
Hier das Video:

 

Stefan Borchert - 01.08.2014 07:42:29 Uhr
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Bounce - Leidenschaft, Fussball, Faszination & Kreativität

geschrieben am: 22.06.2014 13:56:06 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Fussball WM Leidenschaft Kreativität Werbung Teamgeist Faszination

Bounce Video

Es ist Fussball WM. Alle Welt spricht über Fussball. Die Biergärten und Public Viewings in den deutschen Großstädten sind gut besucht überfüllt. Klar, dass bei solch einem Event die Werbebranche nicht schläft. Die großen internationalen Brands produzieren extrem teure Werbespots und versuchen sich gegenseitig zu überbieten. Von 10-Sekündern bis zu Kurzfilmen ist in diesem Jahr alles vertreten. Zum Teil faszinierende Clips - DOCH zum Großteil einfach nur enttäuschend. Leidenschaft, Teamgeist und Faszination sind die Hauptzutaten, die stets propagiert werden, doch erfüllen genau diese Werbebotschaften oft nicht ihren eigenen Anspruch. Sehr schade. Sehr unglaubwürdig.


Eben stolperte ich über ein erfrischend anderes Video. Leidenschaft und Fazination sind keine leeren Worthülsen und auch das Equipment, ist laut Videobeschreibung ausgesprochen überschaulich: Ausgestattet mit einer GoPro Hero 2, einem Fussball, jeder Menge Liebe zum Detail und mit seinem besten Freund an der Seite produzierte Guillaume Blanchet sein Meisterstück. Ein wunderschönes Fussballvideo, das all den großen Sportbrands eines zuvor hat. Es wirkt authentisch und leidenschaftlich.


Am Besten Ihr schaut selbst:

 

Stefan Borchert - 22.06.2014 13:56:06 Uhr
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Gedicht trifft Illustration

geschrieben am: 01.05.2014 11:44:48 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Illustration Design Kreativität Video Gedicht Kunst

Ein Gedicht, viele Illustrationen und eine Stimmung höchster Kreativität, die sich beim Anblick des Videos in mir breit macht. Der berühmte "Aha-Effekt". Und erneut zeigt sich, dass es nicht unbedingt großartiger Effekte oder höchst aufwändiger Konzepte bedarf, um Menschen zu erreichen und sie emotional anzusprechen.
Im Gegenteil: Die Einfachheit, die Unaufgeregtheit und die Fokussierung des Kurzfilms "Illustration, Illustration, it\'s the finest Occupation" stellen eben jene stilsicher und unausweichlich in den Mittelpunkt.


Mehr kann ich nicht schreiben. Ich muss mir den Kurzfilm erneut anschauen!

 

Stefan Borchert - 01.05.2014 11:44:48 Uhr
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illu14 - Illustratorenfestival im Herzen Kölns

geschrieben am: 09.04.2014 19:56:01 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Illustration Festival Köln Design Zeichnen Workshops Kreativität Kunst Ausstellung

illu14

Ich möchte euch kurz und unkompliziert auf eine tolle Veranstaltung am kommenden Wochenende (11.-13. April 2014) im Design Quartier Ehrenfeld hinweisen: Es geht um die Illu14 - das größte Illustratorenfestival in Nordrhein-Westfalen, welche zum zweiten Mal stattfindet.


Zentrales Thema der diesjährigen Ausstellung ist das Thema "Gratwanderung". 51 Illustratoren stellen sich diesem Motto, zeigen Werke, geben Einblicke in ihre Arbeit oder begleiten Kreativworkshops. Wer Zeit hat, der sollte auf jeden Fall vorbeischauen und zuvor einen Blick in das umfangreiche und sehr vielfältige Programm der Veranstaltung werfen. Auch ein Teilnehmerportfolio ist auf der Website zu sehen und weckt erste Erwartungen!


Auch dieses Jahr ist der Eintritt kostenlos. Los geht es am Freitag um 19 Uhr mit einer Vernissage.


illu14 - Plakat
Plakat der illu14 - Copyright by illu14

Stefan Borchert - 09.04.2014 19:56:01 Uhr
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Kreativfeedback - Das richtige Umgehen mit Kritik.

geschrieben am: 14.03.2014 07:36:24 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Kreativität Design Kreation Art Direction Job Agentur Feedback Mediendesign Lob Kritik

kreativfeedback

Uff - welch ein Thema doch gerade im Bereich von kreativen Berufen kommt es im Rahmen von Feedbacks zu Layouts, Entwürfen oder Texten oft zu Missverständnissen, die im schlimmsten Fall sogar ein negatives Arbeits- und Selbstwertgefühl hinlassen.
Kritik ist wichtig! Aber sie kann auch schwer zu ertragen sein und eine Person kränken. Schließlich ist eine Kreation immer ein eigenes Werk, in das viel Arbeit gesteckt wurde. Es ist das Baby des Kreativen, doch damit es Erwachsen werden kann, muss es sich entwickeln. Diese Entwicklung funktioniert nur über sachliche Kritik und externe Meinungen von Außen.


Lob als Chance verstehen
Lob ist wichtig und genauso wie negative Kritik eine unverzichtbare Form des Feedbacks. Ein erst gemeintes Lob schätzt die geleistete Arbeit. Sie erkennt die erbrachten Leistungen an und wird beim Gelobten ein gutes Gefühl hervorrufen. Zumindest zur Eröffnung eines Feedbacks lässt sich durch das Hervorheben von positiven Aspekten (überall gibt es positive Aspekte!) eine positive Grundstimmung erzeugen und das Ohr für Verbesserungsvorschläge öffnen. Schließlich loben wir viel zu selten und schauen viel zu schnell auf negative Aspekte. Doch dabei ist es essentiell für ein Projekt, dass ein Feedback stets motivierend ist. Nur so entstehen große Ideen, die zu großartigen Kreationen führen.


Fair und freundschaftlich bleiben
Eine Kritik darf niemals verletzend sein. Es geht um ein Werk und nicht um eine Person. Verallgemeinerungen und Anspielungen auf die Person, den Kreativen, sind absolut kontraproduktiv und führen dazu, dass sich der Kritisierte in eine Abwehrhaltung bringen muss. Hierzu zählt auch, dass abgeschlossene Projekte, niemals Teil einer Kritik zu einem aktuellen Projekt sein können. Äußerungen wie "Das war damals bei Projekt XY schon ein Problem." führen zu unnötigen Verstimmungen, obwohl sie nichts mit dem aktuellen Entwurf zu tuen haben. Es werden negative Assoziationen vermischt, die sich auftürmen können.
Damit ein freundschaftlicher Ton während einer Kritik bewahrt wird, hilft es oft Anmerkungen aus der Ich-Perspektive zu kommentieren. Eine Aussage wie "Das blau ist mir etwas zu dunkel" zeigt die eigene Wahrnehmung und klingt deutlich weicher und bietet die Möglichkeit für eine Diskussion.


Doch auch wir Kreative können etwas tun, um Feedbacks besser aufzunehmen.
Lernt Kritik anzunehmen, denn in den wenigsten Fällen ist sie wirklich böse gemeint. Seht eure Feedbackgeber eher als Betatester. Verstehen Sie euer Layout, euren Text oder euren Entwurf? Oder müsst ihr eure Kreation erklären? Denn dem Endkunden, der euer Werk in den Händen halten wird, wird schließlich auch keine Erklärung geboten.
Verdeutlichen wir dies an Hand einer Website: Was nützt mir als Gestalter eine ausgefeilte noch nie dagewesene jedoch verwirrende Navigation zu entwerfen, die ich dem Anwender jedoch zuerst erklären muss? Richtig, sie nutzt rein Garnichts, da der normale Internetuser die Website verlassen wird, sobald er sich nicht im Sinne der Userinteraktion zurechtfindet. Genau in solchen Fällen können kritische Feedbacks den entscheidenden Unterschied ausmachen.
Außerdem ist es stets hilfreich ein Feedback ein wenig sacken zu lassen. Geht nach Möglichkeit nicht sofort im Eifer des Gefechts wieder an eure Kreation und baut diese mutwillig um. Mit etwas Abstand und Ruhe finden sich garantiert Lösungen, die sowohl das Feedback berücksichtigen, als auch eure Kreation weiterentwickeln und somit zu einem schlüssigen Gesamtkonzept werden lassen.
Wie haltet ihr es mit Kreativ-Feedbacks?

Stefan Borchert - 14.03.2014 07:36:24 Uhr
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Geschichten aus dem Leben: Humans of New York

geschrieben am: 22.01.2014 18:43:43 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Facebook Storys Storytelling Foto Fotografie Kreativität Geschichten Social Web

humansofnewyork

Und es gibt sie doch! Gute Geschichten auf Facebook. Gute Fotos auf Facebook . Und Fanpages, die sich nicht durch das 1000. Gewinnspiel in die Timeline der Nutzer schieben wollen.
Humans of New York ist solch eine Seite. Sie ist mir in den letzten Wochen ziemlich an Herz gewachsen. Brandon, der Betreiber der Seite, fotografiert seit 2010 die Bürger der Stadt und interviewt sie kurz. Von ganz alltäglichen bis hin zu sehr skurrilen Fotos und Sprüchen reicht das Spektrum der kurzen Lebenseindrücke. Brandon schafft es, die Eindrücke so gezielt zu kuratieren, dass der Leser sich für wenige Minuten wie ein guter alter Freund der fotografierten Person fühlt. Sich für diesen zuständig fühlt. Ihn aufmuntern, trösten oder beglückwünschen will. Von diesem Gefühl getrieben, entstehen die eigentlichen Geschichten - durch die Leser, die plötzlich aktiv werden und mit den Menschen, die auf den Fotos sind durch Kommentare interagieren.


Im Folgenden habe ich euch drei meiner Lieblingsposts aus den letzten Tagen eingebettet:

 

 

 

Kennt ihr weitere solche Projekte, die einem während der Zeit ans Herz wachsen und die man am liebsten nicht mehr loslassen möchte?

 

Stefan Borchert - 22.01.2014 18:43:43 Uhr
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Ideen kommen von alleine.

geschrieben am: 12.01.2014 17:25:43 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Ideen Kreativität Art Direction Agentur Werbung Konzepte

needanidea

Als Art Director bei kernpunkt ist es meine tägliche Arbeit an Kreativkonzepten und maßgeschneiderten Lösungen für unsere Kunden zu arbeiten. In Gesprächen mit Freunden und Bekannten (so auch gestern und als Anlass für diesen Post) hört man immer wieder die Aussage, "wow, den ganzen Tag Ideen haben und diese dann umzusetzen, das wäre ja nichts für mich. Da bin ich nicht kreativ genug und hätte viel zu viel Angst, dass mir irgendwann keine Ideen mehr kommen". Daher habe ich mal kurz ein paar Dinge zusammengeschrieben, die mir im Bezug auf den Kreativitätsprozess so eingefallen sind:


Ruhe bewahren.
Gerade in der Agentur, wo Projektabgaben oft knapp gesteckt sind, ist es wichtig sich Zeit für seine Kreationen zu lassen. Wir brauchen Zeit um aus einer guten Idee eine sehr gute Idee zu machen und um eine Problemstellung, mit der wir es eigentlich immer zu tun haben, vollständig zu erfassen. Es lohnt sich die erste Idee, die meist bereits während des Briefings schon entsteht, erstmal fallen zu lassen oder auszusprechen jedoch nicht weiter zu kommentieren.


Gelassen bleiben.
Ideen können nicht erzwungen werden. Am leichten fällt es uns Ideen in Phasen der Entspannung zu entwickeln. Nicht umsonst haben viele Agenturen Rückzugsräume, Kickertische oder Ruheinseln. Doch auch im privaten Umfeld gibt es viele Rückzugsmöglichkeiten. Ob beim Sport, unter der Dusche, auf der Couch oder beim Spaziergang mit dem Hund. Ideen überraschen uns meist in den Phasen der Entspannung, da wir durch das Abschalten unsere Gedanken ziehen lassen können.


Da sind Sie.
Da sind Sie! Die Ideen! Sie haben uns überrascht. Waren jedoch nur angedacht. Mit der Zeit ergibt unsere Sammlung an einzelnen Ideen eine Art Werkzeugkoffer. Jetzt gilt es die rohen Ideengerüste weiter zu pfeilen und zu schleifen, damit sie zu einer runden Geschichte werden.


Und Action!
Jetzt kann es richtig losgehen, denn die schwerste Aufgabe steht noch bevor. Die Ideen aus dem Kopf müssen nun in etwas Visuelles umgemünzt werden, damit Sie mit anderen diskutiert werden können. Menschen sind ziemlich visuelle Wesen. Auf diesem steinigen Weg wird es den Einen oder Anderen Rückschlag geben. Teile werden verworfen, neue hinzugefügt, andere adaptiert und umgebaut. Trotz alles Aktionismus gilt es hierbei sich das große Ziel vor Augen zu halten und die Phase 1, das Briefing, die eigentliche Aufgabenstellung, nicht aus dem Blick zu verlieren.
Ebenso ist es nach meiner Auffassung sehr hilfreich, wenn andere Kreative in diesen Prozess mit einbezogen werden. Kritikfähigkeit und Einsicht sind wichtige Instrumente, die alle Beteiligten mitbringen sollten. Das ständige Hinterfragen der Idee aus verschiedenen Blickwinkeln wird schließlich zu einem standhaften Entwurf führen.

Stefan Borchert - 12.01.2014 17:25:43 Uhr
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852 Fotos von 852 Usern ein Instagram-Film

geschrieben am: 21.11.2013 17:36:37 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Fotos Film Instagram Social Media Social Web Fotofilm Kreativität

instagram_shortfilm

Thomas Jullien aus Amsterdam hat einen sehr beeindruckenden Kurzfilm produziert. Als Basis für diesen Film hat er sich 852 Fotos von 852 unterschiedlichen Instagram-Nutzern herausgesucht und diese zusammengeschnitten. Aus den statischen Bildern, die übrigens mit all ihren Filtern und Effekten versehen sind, hat er nicht nur Perspektiven und Zooms produziert, sondern auch Kamerafahrten und andere Filmische Effekte nachempfunden. Die große Menge an Fotos hat dies natürlich ermöglicht - trotzdem oder gerade deshalb: Großartig!


Schaut selbst und lasst euch auf eine 1:46 Minuten Reise durch Instagram-Hotspots nehmen:

 

Stefan Borchert - 21.11.2013 17:36:37 Uhr
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Wie Ideen entstehen: Von grauen Zellen zu bunten Ideen

geschrieben am: 09.07.2013 20:52:51 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Kreativität Idee Präsentation Workshop

vongrauenzellenzubuntenideen

Ich bin heute über einen äußerst interessanten Vortrag von Andreas Jacobs, Vorstandsvorsitzender der Allianz deutscher Designer, zum Thema Kreativität gestolpert. In seinem Vortrag beschäftigt er sich damit, wie wir zu guten Ideen kommen.
Was soll ich viel schreiben? Ich möchte euch diesen Vortrag auf keinen Fall vorenthalten, da jeder Kreative diesen Vortrag nur so aufsaugen wird! Schließlich sitzen wir, als Designer, Stratege, Konzepter, Texter oder Autor jeden Tag vor einem mehr oder weniger weißen Blatt Papier und am Ende des Tages soll ein bombastische Werbung, ein toller Film, ein kreatives Werbemittel oder ein fesselnder Text herauskommen. Einige Tipps und Hinweise, wie wir zu diesen Ideen kommen gibt uns Andreas Jacobs:

 

Stefan Borchert - 09.07.2013 20:52:51 Uhr
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Eine Website aus Schokolade

geschrieben am: 20.06.2011 15:05:12 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Marketing Webdesign Kreativität

Die portugiesische Brauerei Sagres hat ein Bier mit Schokoladengeschmack auf den Markt gebracht und anlässlich dieser ungewöhnlichen Markteinführung eine Website aus Schokolade bei einem Konditor entwerfen lassen. Die Chocolatiers haben die komplette Website individuell (also jedes Einzelteil) aus Schokolade geformt. Im Anschluss wurden die Werke fotografiert und mit Webtechnologien auf dem Bildschirm erlebbar gemacht.


Website aus Schokolade


Das folgende Video zeigt die Herstellung der Schokoladenwebsite. Ich bin echt beeindruckt. Was meint ihr? Ich freue mich über Kommentare!

 

Stefan Borchert - 20.06.2011 15:05:12 Uhr
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