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News & Blog gefiltert nach: Kreation

 

Hero - Ein Wallpaper, das seinen Namen verdient

geschrieben am: 05.07.2015 18:15:13 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Windows 10 Desktop Kreation Kreativität Licht Design

wallpaperhero

In den kommenden Monaten wird Microsoft uns sein neues Betriebssystem Windows 10 zur Verfügung stellen. Soweit ich es bisher beurteilen kann wird das neue System, ähnlich wie Windows 7 und Windows XP eine stabile, gut nutzbare und auf den Nutzer zugeschnittene Lösung sein. Der „ein System für alle Geräte“-Ansatz, den Microsoft fährt empfinde ich als UX-Designer sehr spannend, da es viele verschiedene Herausforderungen zu meistern gibt, auf deren Lösungen ich interessiert blicke. Doch dies soll gar nicht Inhalt dieses Artikels sein. Vielmehr möchte ich über „Hero“, das neue Standardwallpaper von Windows 10 schreiben. Denn auch bei diesem hat Microsoft sich nicht lumpen lassen und setzt auf ein ausgefeiltes Konzept und viel Liebe zum Detail:


Ein Fenster, Nebel, Laser und Licht
Microsoft hat sich für die Produktion des Wallpapers mit dem DesignerGMUNK zusammen getan, der auf seiner Website zahlreiche sehr eindruckvolle Referenzen für verschiedene Marken und Künstler präsentiert. GMUNK nimmt in seiner Kreation den Markennamen Windows wörtlich und installiert ein Fenster, welches er sehr eindrucksvoll mit Nebel, Lasern, Licht und Dunkelheit in Szene setzt. Die Animationen, die er in einem Making-Of-Video für uns auf Youtube bereitstellt, zeugen von einer spannenden Umsetzung, vielen Details und fantastischen Ergebnissen. Animationen und Projektionen lassen das Fenster durch kleine Anpassungen total unterschiedlich wirken. Der Aufwand, den Microsoft für die Erstellung des Desktop-Hintergrundbildes betreibt ist immens, doch macht alleine schon diese Inszenierung Lust auf mehr. Würde es „Windows-Flagshipshops“ (Microsoft-Shops gibt es meines Wissens nach an wenigen Orten in der Welt) geben, würde ich als Gestalter eine solche Installation in jeden Eingangsbereich positionieren, da sie das Markenverständnis perfekt wiederspiegeln, ein starkes Branding erzeugen und die Innovationskraft unterstützen.


Hier gibt es das Video, viel Spaß damit:

 

Stefan Borchert - 05.07.2015 18:15:13 Uhr
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Wenn Papier durch digitale Technik interaktiv wird

geschrieben am: 12.10.2014 13:57:16 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Interaktiv Kampagne Werbung Medien Kreation Kreativität digital analog Becks Motorola

motorola_interactive_ad

Geht nicht? Geht doch! Zwei liebevolle Cases, die zeigen, dass das Digitale und die klassischen analogen Medien gar nicht mehr so weit auseinander liegen.


Für uns sind digitale interaktive Medien heute Alltag geworden. Die Nutzung eines Smartphones, Tablets oder Computers ist für uns keine Besonderheit mehr. Sie haben sich vielmehr einen festen Platz in unserem Alltag erkämpft. Damit einhergehend haben wir uns natürlich ebenso daran gewöhnt, dass sich Medien in Digitalprodukten ändern und interaktiv auf unsere Bedürfnisse anpassen (lassen).
In der Welt der physischen Medien, wie zum Beispiel Magazinen oder Plakaten erwarten wir diese Interaktivität nicht. Wir sind es nicht gewohnt, dass sich Bilder in Büchern oder Magazinen, wie bei Harry Potter bewegen. Doch ist dies inzwischen durchaus technisch möglich, wenn auch nicht unbedingt ganz billig. Wir haben die Möglichkeiten leitfähige Tinte zu drucken, Minidisplays zu verbauen und Lautsprecher auf eine Mindestgröße zu reduzieren.


Interaktives Plakat Becks
Screenshot aus Becks Playable Poster - On the Streets


Genau zwei solcher Fälle sind mir in den letzten Tagen begegnet. Zum Einen hat die Biermarke Becks ein interaktives Poster in Neuseelands Straßen aufgehängt, zum Anderen hat die Firma Motorola das Moto X im WIRED-Magazin mit einer interaktiven Anzeige beworben, die das Individualisieren des Geräts verdeutlichen sollte. Beide Kreationen bringen uns zum Staunen, überraschen und mit ungewohntem und führen dazu, dass wir uns gerne mit diesen beschäftigen. Alltägliche digitale Interkationen, die wir erlernt haben und somit ohne weitere Hürden nutzen können, wie das Klicken einer Schaltfläche um ein Aktion auszulösen, werden in das Analoge transportiert. Das Becksplakat kann zum Remixen von Songs genutzt werden (auch wenn ich hoffe, dass in Zukunft nicht alle Plakate mit Sound versehen sind ;)). Ein Magazin kann Produktabbildungen auf Knopfdruck austauschen. Medien verschmelzen.

Motorola Moto X - Anzeige:

Becks Touch-Plakat:

 

Stefan Borchert - 12.10.2014 13:57:16 Uhr
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Kreativfeedback - Das richtige Umgehen mit Kritik.

geschrieben am: 14.03.2014 07:36:24 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Kreativität Design Kreation Art Direction Job Agentur Feedback Mediendesign Lob Kritik

kreativfeedback

Uff - welch ein Thema doch gerade im Bereich von kreativen Berufen kommt es im Rahmen von Feedbacks zu Layouts, Entwürfen oder Texten oft zu Missverständnissen, die im schlimmsten Fall sogar ein negatives Arbeits- und Selbstwertgefühl hinlassen.
Kritik ist wichtig! Aber sie kann auch schwer zu ertragen sein und eine Person kränken. Schließlich ist eine Kreation immer ein eigenes Werk, in das viel Arbeit gesteckt wurde. Es ist das Baby des Kreativen, doch damit es Erwachsen werden kann, muss es sich entwickeln. Diese Entwicklung funktioniert nur über sachliche Kritik und externe Meinungen von Außen.


Lob als Chance verstehen
Lob ist wichtig und genauso wie negative Kritik eine unverzichtbare Form des Feedbacks. Ein erst gemeintes Lob schätzt die geleistete Arbeit. Sie erkennt die erbrachten Leistungen an und wird beim Gelobten ein gutes Gefühl hervorrufen. Zumindest zur Eröffnung eines Feedbacks lässt sich durch das Hervorheben von positiven Aspekten (überall gibt es positive Aspekte!) eine positive Grundstimmung erzeugen und das Ohr für Verbesserungsvorschläge öffnen. Schließlich loben wir viel zu selten und schauen viel zu schnell auf negative Aspekte. Doch dabei ist es essentiell für ein Projekt, dass ein Feedback stets motivierend ist. Nur so entstehen große Ideen, die zu großartigen Kreationen führen.


Fair und freundschaftlich bleiben
Eine Kritik darf niemals verletzend sein. Es geht um ein Werk und nicht um eine Person. Verallgemeinerungen und Anspielungen auf die Person, den Kreativen, sind absolut kontraproduktiv und führen dazu, dass sich der Kritisierte in eine Abwehrhaltung bringen muss. Hierzu zählt auch, dass abgeschlossene Projekte, niemals Teil einer Kritik zu einem aktuellen Projekt sein können. Äußerungen wie "Das war damals bei Projekt XY schon ein Problem." führen zu unnötigen Verstimmungen, obwohl sie nichts mit dem aktuellen Entwurf zu tuen haben. Es werden negative Assoziationen vermischt, die sich auftürmen können.
Damit ein freundschaftlicher Ton während einer Kritik bewahrt wird, hilft es oft Anmerkungen aus der Ich-Perspektive zu kommentieren. Eine Aussage wie "Das blau ist mir etwas zu dunkel" zeigt die eigene Wahrnehmung und klingt deutlich weicher und bietet die Möglichkeit für eine Diskussion.


Doch auch wir Kreative können etwas tun, um Feedbacks besser aufzunehmen.
Lernt Kritik anzunehmen, denn in den wenigsten Fällen ist sie wirklich böse gemeint. Seht eure Feedbackgeber eher als Betatester. Verstehen Sie euer Layout, euren Text oder euren Entwurf? Oder müsst ihr eure Kreation erklären? Denn dem Endkunden, der euer Werk in den Händen halten wird, wird schließlich auch keine Erklärung geboten.
Verdeutlichen wir dies an Hand einer Website: Was nützt mir als Gestalter eine ausgefeilte noch nie dagewesene jedoch verwirrende Navigation zu entwerfen, die ich dem Anwender jedoch zuerst erklären muss? Richtig, sie nutzt rein Garnichts, da der normale Internetuser die Website verlassen wird, sobald er sich nicht im Sinne der Userinteraktion zurechtfindet. Genau in solchen Fällen können kritische Feedbacks den entscheidenden Unterschied ausmachen.
Außerdem ist es stets hilfreich ein Feedback ein wenig sacken zu lassen. Geht nach Möglichkeit nicht sofort im Eifer des Gefechts wieder an eure Kreation und baut diese mutwillig um. Mit etwas Abstand und Ruhe finden sich garantiert Lösungen, die sowohl das Feedback berücksichtigen, als auch eure Kreation weiterentwickeln und somit zu einem schlüssigen Gesamtkonzept werden lassen.
Wie haltet ihr es mit Kreativ-Feedbacks?

Stefan Borchert - 14.03.2014 07:36:24 Uhr
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Eine Smartphone-App für Typografen und Typoliebhaber

geschrieben am: 16.02.2014 15:24:49 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Typografie InfoType Android iOS Smartphone App Art Direction Kreation

infotypelogo

Was war nochmal der Unterschied zwischen einem Geviert und einem Viertelgeviert? Wann wird welches Zeichen eingesetzt und gehört ein Leerzeichen zwischen die Mengenangabe und eine Maßeinheit? Und schließlich eine der häufigsten Fragen: Wie werden eigentlich Telefonnummern und Bankleitzahlen korrekt formatiert? Die Smartphone-App InfoType gibt euch Antworten und ist ein tolles Nachschlagewerk für alle typografischen Fragen.
Besonders gut gefällt an dieser App, dass Fachbegriffe sofort und verständlich erklärt werden. So wird dies kleine Smartphone-Applikation nebenbei auch zu einem interessanten Tool für Studenten aller Designrichtungen.
Neben der sehr ausführlichen Lexikon-Funktion, gibt es noch ein Quiz, mit dem jeder Gestalter seine typografischen Fähigkeiten spielerisch auffrischen und überprüfen kann.


Infotype
Abbildungen der App InfoType


Konzipiert, gestaltet und programmiert wurde die kostenfreie Smartphone-Applikation von sechs Auszubildenden der Kölner Digitalagentur "reality bytes".
Weitere Informationen zu dieser Typografieperle findet ihr auf der Projektseite unter http://www.infotype.de oder sofort im Google Playstore sowie im Apple Appstore

Stefan Borchert - 16.02.2014 15:24:49 Uhr
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Mobile First? Oder doch lieber nicht? Vor- und Nachteile beider Methoden!

geschrieben am: 12.08.2013 07:26:16 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Mobile Smartphone Responsive Webdesign Webdesign Tablet Kreation Mobile First

mobilefirst

Als Art Director digital habe ich täglich mit responsive Layouts zu tun und unterhalte mich entsprechend nahezu täglich mit Entwicklern, anderen Designern und Konzeptern über Projektvorgehen und Prozesse. Eine Frage, die sich immer wieder stellt ist, ob ein Designprozess Mobile First angelegt werden sollte oder nicht. Der folgende Artikel wird sich mit genau dieser Thematik beschäftigen, da es für den Mobile-First und den Desktop-First-Ansatz entscheidende Vor- und Nachteile gibt.


Bedeutung von Mobile
Ich denke, dass man sich inzwischen nicht mehr über die Bedeutung des mobilen Internets streiten braucht. Jeder Smartphonenutzer wird sein Gerät schon genutzt haben, um im Internet Informationen nachzuschlagen. Es gibt viele Zahlen da draußen, die die Wichtigkeit der mobilen Internetnutzung belegen wollen, doch sollten wir bei alle Euphorie nicht vergessen, dass auch der klassische Desktop nach wie vor einen großen Anteil an den Zugriffen auf Webseiten und Portale hat und auch in Zukunft haben wird. Die wenigsten von uns werden in absehbarer Zukunft komplett auf einen Desktop-Zugang (wobei ich hier auch Laptops meine) im privaten UND beruflichen Leben verzichten.


Groß denken? Klein Denken?
Wenn wir nun an responsive Layouts denken, so sollte eine Website für alle Geräte optimiert sein. Das heißt ein Designer hat per se das große Problem, dass ein Layout nie fixiert es. Es befindet sich immer im Fluss und sollte in der Entwicklung für alle Größen optimiert werden – das klassische „optimiert für“, das vor ein paar Jahren unter jeder zweiten Website zu finden war, gibt es nicht mehr. Ein responsive Webdesign ist immer optimiert.
Doch wo beginnen wir Designer mit unserer Gestaltung? Wo beginnt ein Programmierer mit der Programmierung? Gehen wir vom Maximum aus und laufen Gefahr, dass wir das Maximum mobil nicht mehr reduziert bekommen, oder gehen wir vom Minimum aus und stehen vor dem großen Problem, dass unser Layout in einer größeren Auflösung emotionslos und langweilig wirkt? Beide Wege verlangen das Mitdenken und eine Vision für die weiteren Auflösungen, um den gerade beschriebenen Problemen aus dem Weg zu gehen.


Mein Weg
Ich persönlich bevorzuge es zuerst von der Desktopvariante auszugehen. Jedes kleine Detail zu planen und die Maximalausprägung zu visualisieren. Die mobile Umsetzung jedoch stets im Blick. Der Breakdown geschieht in der Regel durch ein umsortieren der Elemente, was durch ein starkes flexibles Raster möglich ist (am Besten ein vielfaches eines 4er Rasters – damit man Desktop 1 – 4, Tablet 2-2 und mobile 4-1 darstellen kann). Die Desktopvariante gibt mir als Designer den größten möglichen Spielraum, den ich für meine Kreationen benötige und gibt den Layouts einen individuellen persönlichen Touch. In der Reduktion für Mobile kann entschieden werden, ob beispielsweise eine Hintergrundtextur oder andere Schmuckelemente, die auf dem gesonderten Medium nicht funktionieren, herausfallen.


Wie geht ihr vor? Welchen Weg bevorzugt ihr?

Stefan Borchert - 12.08.2013 07:26:16 Uhr
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