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News & Blog gefiltert nach: Digital

 

Zukunftsvision für einen Küchentisch

geschrieben am: 01.07.2016 19:04:05 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Küche Zukunft Design Digitalisierung Interfacedesign Zielgruppe Multimedia Vision

Die Küche ist bekanntlich in vielen Wohnungen einer der zentralen Familien-Treffpunkte und jeder von uns verbringt einiges an Zeit in der Küche, besonders wenn sie eine gemütliche Essecke mit Tisch und bequemen Polstern bietet. Der Möbelhersteller IKEA, die Agentur Ideo und Designstudenten der Universitäten Lund und Eindhoven haben sich den Küchentisch vorgenommen und eine Vision für das Jahr 2025 entwickelt.


Concept Kitchen 2025 – so wurde das Projekt getauft. Die gezeigten Dinge, welche präsentiert werden, sind meiner Meinung nach nicht sonderlich futuristisch. Es kann durchaus als realistisches Küchenszenario in 10 Jahren herhalten. Dennoch zeigt das entstandene Video, wie das Digitale mit dem Analogen immer stärker verschmilzt. Es gibt fließende Übergänge und die analogen Objekte interagieren mit Mensch und Maschine. Der Tisch wird multimedial, passt sich an den Nutzer an (mal Rezeptbuch – mal Kinderbelustigung) und dient als digitaler Helfer.


Film ab:

 

Stefan Borchert - 01.07.2016 19:04:05 Uhr
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#DigitalLeben

geschrieben am: 31.10.2014 19:35:52 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Digital Analog SPD Politik Deutschland Medien Internet Digitalleben Touchpoints Blogparade Medienkompetenz Arbeit Bildung

digital

Digitales und Analoges wachsen immer mehr zusammen - oder Stop! Eigentlich nehmen wir doch schon kaum noch die Grenzen wahr. Denken wir wirklich noch darüber nach, dass wir gerade ein digitales Medium nutzen, wenn wir unser Smartphone zücken und den Weg auf Google-Maps nachschlagen? Empfinden wir das Schreiben von Emails als digitale Kommunikation? Dies sind zwei typische Beispiele, doch Touchpoints des digitalen Lebens haben sich in viele Bereiche und Gewohnheiten unseres Alltags eingeschlichen.
So wurde ich eben durch einen Blogpost von Wibke auf die Blogparade der SPD zum Thema #DigitalLeben aufmerksam und habe spontan entschieden meine Gedanken festzuhalten, da die Blogparade bereits heute ausläuft.


In einer digitalen Welt leben, bedeutet für mich...
... Realität. Wir sollten die Möglichkeiten, die uns die digitale Welt bietet, hinterfragen, nutzen und für uns einsetzen. Jeder auf seine Weise, jeder so, wie er sich damit wohl fühlt.


Mein Computer ist für mich...
... erstmal nur ein Arbeitsgerät. Ideen entstehen schließlich im Kopf.


Wirklich gut! Die größte Chance durch die Digitalisierung ist...
... dass Kommunikation einfacher und vielfältiger wird.


Bedrohlich! Wir müssen aufpassen, dass...
... gewisse Spielregeln auch im digitalen Raum erhalten bleiben und dass wir einzelne Personengruppen nicht vor lauter Enthusiasmus über die digitalen Möglichkeiten ins soziale Abseits stellen. Doch sollten diese Regeln nicht nur für Bürger gelten, sondern auch den Staat und alle anderen Institutionen, damit wir unsere Freiheit nicht gefährden.


Die Digitalisierung verändert mein Leben durch...
... neue Möglichkeiten. Beispielsweise spiele Raum und Zeit im digitalen Raum eine deutlich untergeordnete Rolle. Informationen können jederzeit konsumiert werden. Kontakte und Netzwerke zu realen Personen (damit meine ich nicht die Leute, die mir tagtäglich XING-Anfragen schicken und meinen, dass ich dann ein Kontakt bin) gewinnen stark an Bedeutung.


Chatten mit den Enkeln, Einkaufen per Mausklick, Arbeiten ohne feste Bürozeiten. Was bringt die Digitalisierung für Familien und Ältere?...
... Auch hier lautet wohl zuerst die Antwort: Neue Möglichkeiten zur Kommunikation. Doch sollte man nicht vergessen, dass wir Gesamtheitlich betrachtet noch weit weg von einer digitalen Gesellschaft sind.


Programmieren in der Grundschule, das gesamte Faktenwissen der Welt in der Suchmaschine. Wie sollte Bildung der Zukunft aussehen?...
... Programmieren in der Grundschule halte ich für Effekthascherei der Politik. Bildung hat nichts mit Programmierkenntnissen zu tun. Viel eher benötigen wir ein Konstrukt, dass man unter dem Titel Medienkompetenz besser zusammenfassen kann. Schließlich muss ich auch nicht wissen, wie ein Auto im Detail funktioniert (Programmiersprache) sondern viel mehr die Funktionsweise und Nutzungsweise kennen (Medienkompetenz), um es so nutzen zu können, dass ich mich damit im Straßenverkehr zurechtfinde und keine anderen Menschen in Gefahr bringe.


An jedem Ort arbeiten können und ständig erreichbar sein. Was bedeutet das für Arbeit im Digitalen Zeitalter?...
... Arbeit wandelt sich. Arbeit hat sich auch schon immer gewandelt. Aktuell gibt es nur sehr wenige Berufe, wo das ortunabhängige Arbeiten wirklich einwandfrei funktioniert. Ich als Designer scheitere da bereits in ländlichen Gebieten beispielsweise schon an der Netzabdeckung um größere Dateien übertragen zu können. Der zweite angesprochene Punkt der ständigen Erreichbarkeit ist ebenso nur bedingt gegeben. Niemand ist persönlich dazu gezwungen stets ein Mobiltelefon eingeschaltet zu haben, oder stets innerhalb weniger Minuten auf jede ankommende Email zu antworten. Viel mehr sollten wir feststellen, dass das digitale Zeitalter es uns ermöglicht das Arbeiten stärker auf unsere persönlichen Bedürfnisse abzustimmen. Diese Chancen und Möglichkeiten dieser Flexibilität ist zum aktuellen Zeitpunkt jedoch in vielen Unternehmen noch nicht angekommen.


Was müssen wir im digitalen Zeitalter tun, damit unsere Wirtschaft erfolgreich bleibt?...
... die digitale Infrastruktur weiterentwickeln und die Chancen des digitalen Wandels erkennen. Innovationen haben Deutschland zu dem gemacht, was wir heute sind. Durch viele Faktoren (nicht zu letzt auch durch politische) drohen wir an einigen Stellen den Anschluss zu verlieren.


Die Digitalisierung schafft Chancen und birgt Risiken. Von der SPD erwarte ich, dass...
... den Worten auch Taten folgen lässt und einen Blick über den Tellerrand hinaus riskiert. Besonders im Bereich der Innovationen und Technologien hat Deutschland bereits heute einiges aufzuholen.


Wie seht ihr das Thema digitales Leben in Deutschland?

Stefan Borchert - 31.10.2014 19:35:52 Uhr
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Wenn Papier durch digitale Technik interaktiv wird

geschrieben am: 12.10.2014 13:57:16 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Interaktiv Kampagne Werbung Medien Kreation Kreativität digital analog Becks Motorola

motorola_interactive_ad

Geht nicht? Geht doch! Zwei liebevolle Cases, die zeigen, dass das Digitale und die klassischen analogen Medien gar nicht mehr so weit auseinander liegen.


Für uns sind digitale interaktive Medien heute Alltag geworden. Die Nutzung eines Smartphones, Tablets oder Computers ist für uns keine Besonderheit mehr. Sie haben sich vielmehr einen festen Platz in unserem Alltag erkämpft. Damit einhergehend haben wir uns natürlich ebenso daran gewöhnt, dass sich Medien in Digitalprodukten ändern und interaktiv auf unsere Bedürfnisse anpassen (lassen).
In der Welt der physischen Medien, wie zum Beispiel Magazinen oder Plakaten erwarten wir diese Interaktivität nicht. Wir sind es nicht gewohnt, dass sich Bilder in Büchern oder Magazinen, wie bei Harry Potter bewegen. Doch ist dies inzwischen durchaus technisch möglich, wenn auch nicht unbedingt ganz billig. Wir haben die Möglichkeiten leitfähige Tinte zu drucken, Minidisplays zu verbauen und Lautsprecher auf eine Mindestgröße zu reduzieren.


Interaktives Plakat Becks
Screenshot aus Becks Playable Poster - On the Streets


Genau zwei solcher Fälle sind mir in den letzten Tagen begegnet. Zum Einen hat die Biermarke Becks ein interaktives Poster in Neuseelands Straßen aufgehängt, zum Anderen hat die Firma Motorola das Moto X im WIRED-Magazin mit einer interaktiven Anzeige beworben, die das Individualisieren des Geräts verdeutlichen sollte. Beide Kreationen bringen uns zum Staunen, überraschen und mit ungewohntem und führen dazu, dass wir uns gerne mit diesen beschäftigen. Alltägliche digitale Interkationen, die wir erlernt haben und somit ohne weitere Hürden nutzen können, wie das Klicken einer Schaltfläche um ein Aktion auszulösen, werden in das Analoge transportiert. Das Becksplakat kann zum Remixen von Songs genutzt werden (auch wenn ich hoffe, dass in Zukunft nicht alle Plakate mit Sound versehen sind ;)). Ein Magazin kann Produktabbildungen auf Knopfdruck austauschen. Medien verschmelzen.

Motorola Moto X - Anzeige:

Becks Touch-Plakat:

 

Stefan Borchert - 12.10.2014 13:57:16 Uhr
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Hidden World - Großes Kino von LG

geschrieben am: 11.11.2013 19:37:28 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: LG Kampagne Werbung Interaktiver Film Social Movie Digitales Marketing Marketing Film

Es ist (endlich) mal wieder so weit. Eine Brand, dieses Mal LG, hat eine aufsehenerregende und fesselnde digitale Werbekampagne produziert. Eine Kampagne, die unbekannte Welten eröffnet und den Nutzer in diese "Hidden World" entführt.


LG Hiddenworld Start
Auf geht die Reise! - Screenshot LG Hidden World Microsite


Im Kern der fessenden virtuellen Geschichte, die interaktive Elemente und ein Integration von Facebook (Social Movie) aufweißt, steht die dynamische und facettenreiche Farbwelt LGs. In dieser gilt es kurze Rätsel zu lösen, um die Protagonisten zu unterstützen. Neben den LG Topprodukten aus dem TV-Segment (Ultra HD-Geräte) nimmt vor Allem LGs Flagschiff-Handy das LG G2 eine tragende Rolle ein, da es im Rausch der Farben zum wichtigsten Tool wird.
Eine tolle Kampagne, die trotz ihres werblichen Eindrucks nicht aufgesetzt oder erzwungen wirkt. Der Nutzer hat Lust sich durch die Traumwelt zu navigieren und die weiteren Kapitel der Geschichte zu entdecken. Das Artwork und Kreativkonzept des interaktiven Films gehen voll auf. Wie findet ihr erschaffene Welt?


LG Hiddenworld Start
Zwischenstopp in einem Raum voller gelber Enten - Screenshot LG Hidden World Microsite

Stefan Borchert - 11.11.2013 19:37:28 Uhr
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Designtrends: Authentically digital vs. Skeuomorphism Design

geschrieben am: 26.01.2013 17:13:47 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Authentically digital Skeuomorphism Design Design Gestaltung Webdesign Windows 8 Apple Trends

Als Designer beschäftigt man sich viel mit Trends und Gestaltungstheorien. Was ist zur Zeit aktuell - welche Designströmungen beeinflussen zur Zeit die Community und was wird eigentlich als modern wahrgenommen? Aus diesem Grund möchte ich nun zwei gegensätzlich, gleichzeitig jedoch hoch moderne Designströmungen vorstellen: "Authentically digital" und "Skeuomorphism Design"


Was ist Authentically digital ?
Das Designprinzip des "Authentically digital" besagt, dass das digitale Produkt für sich stehen kann und eine Nachahmung der Realtität nicht benötigt. Das digitale Produkt - also zum Beispiel eine App, eine Website etc. - steht zu seinem digitalen Aussehen und seiner digitalen Nutzung. Eine Nachahmung von Produkten aus der Realität wird nicht benötigt.
Das noch relativ frische Betriebssystem Windows 8 stellt das Designprinzip des Authentically digital als eine der Hauptdesignrichtlinien in den Fokus der Gestaltung. Die inzwischen weltweit bekannte "Windows 8 UI" (ehemals "Metro UI") erinnert somit an keine realen Objekte, sondern setzt sich aus digitalen Flächen zusammen.
Doch auch im Webdesign bedienen sich viele Seiten diesem Designtrend. Ein Beispiel aus dem Web ist die sehr gelungene Präsentation der Google-Datencenter. Das frische Kacheldesign verzichtet auf unnötige Schatten und sonstige Analogien zur realen Welt.


 Google Datencenter
Screenshot: Google Datencenter-Website (Stand 20.01.2013, Link)


Doch auch andere bekannte Brands haben sich für den "Authentically digital" Designansatz entschieden. So hat beispielsweise die BBC bei Ihrem Sender-Relaunch vor wenigen Wochen ebenfalls ihr Erscheinungsbild in den digitalen Medien überarbeitet. Die Website ist hierbei ebenfalls sehr stark dem Gedanken der Reduktion und der digitalen Fläche unterworfen. (Update: Auch die Seite des ZDF ist, obwohl sie sehr unterschiedlich in der Gestaltung zum BBC-Design ist, "Authentically digital".)


Und was ist nun "Skeuomorphism Design"?
Unter dem Begriff "Skeuomorphism Design" versteht man ziemlich genau das Gegenteil des "Authentically digital". Hier lehnt sich die Gestaltung sehr stark an vorhandene reale Objekte an. So wird ein E-Book-Reader als Bücherregal, eine Kalenderfunktion als Taschenkalender oder eine Darstellung der Uhrzeit als Wanduhr gestaltet. Der Nutzer erlernt die Bedienung an Hand der für ihn bekannten Objekte.
Apples Betriebssystem iOS ist sehr stark mit Elementen "Skeuomorphism Design" durchzogen. Doch auch viele Webseiten greifen auf dieses Gestaltungsprinzip zurück. So sind Warenkörbe meist als Einkaufstüten gestaltet oder schriftliche Kontaktmöglichkeiten mit einem Brief symbolisiert.


 Burgerking
Screenshot: Produktpräsentation des "Whopper" auf der Burgerking Website (Stand 26.01.2013, Link)


Burgerking nutzt zur Präsentation seiner Produkte neben einer Medienbühne ein aufgeschlagenes Kochbuch. Der Kochbuchcharakter wird durch angehängte Zettelchen, die mit Büroklammern befestigt sind verstärkt.


Schlusswort
So unterschiedlich die beiden Designtrends sind, so interessant ist es jedoch diese gegensätzlichen Gestaltungsarten zu betrachten. Es gibt Verfechter beider Trends - doch kommt es schlussendlich immer darauf an, ob und wie einer dieser Trends zu einer Marke, Person etc. passt. Einen Trend nur des Trends halber mitzugehen macht im Design ebenso wenig Sinn wie in der Mode.


Preisfrage zum Schluss: Na, welchen Designtrend greift meine Website hauptsächlich auf?

Stefan Borchert - 26.01.2013 17:13:47 Uhr
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Digital Life: Today & Tomorrow

geschrieben am: 31.05.2011 18:38:19 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: digitales Leben Zukunft Zahlen Facts & Figures

Frank hat dieses Video in seinem Blog seinen Usern präsentiert. Da es mich begeisterte und Interessantes zu unserem heutigen und wahrscheinlich zukünfigten digitalen Leben gibt, möchte ich es euch nicht vorenthalten. Natürlich sind Zukunftsszenarien immer mit Vorsicht zu genießen ;)

 

Stefan Borchert - 31.05.2011 18:38:19 Uhr
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