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News & Blog gefiltert nach: Design

 

Designspuren – Forum Mediendesign

geschrieben am: 27.10.2016 22:11:12 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Event Forum Mediendesign Köln Mediendesign Rheinische Fachhochschule Köln

forummediendesign2016

Oh nein! Das Jahr ist schon fast wieder vorbei. Dieses Jahr ist nicht sonderlich viel hier im Blog passiert – das wird mir gerade bewusst. Doch eigentlich soll es nicht um mein Blog gehen – sondern um das Forum Mediendesign, welches wieder traditionell im Museum Ludwig in Köln stattfindet. Genauer gesagt am Samstag, 5. November 2016. Das diesjährige Motto lautet „Designspuren“.


Nähere Infos zu den erneut hochklassigen Speakern und dem Konferenz-Programm findet ihr unter www.forum-mediendesign.de. Der Eintritt ist auch dieses Jahr kostenlos.


Viel Spaß mit den zwei Teaser-Videos.
Wir sehen uns am Samstag im Museum Ludwig ;)

 

Stefan Borchert - 27.10.2016 22:11:12 Uhr
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Zukunftsvision für einen Küchentisch

geschrieben am: 01.07.2016 19:04:05 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Küche Zukunft Design Digitalisierung Interfacedesign Zielgruppe Multimedia Vision

Die Küche ist bekanntlich in vielen Wohnungen einer der zentralen Familien-Treffpunkte und jeder von uns verbringt einiges an Zeit in der Küche, besonders wenn sie eine gemütliche Essecke mit Tisch und bequemen Polstern bietet. Der Möbelhersteller IKEA, die Agentur Ideo und Designstudenten der Universitäten Lund und Eindhoven haben sich den Küchentisch vorgenommen und eine Vision für das Jahr 2025 entwickelt.


Concept Kitchen 2025 – so wurde das Projekt getauft. Die gezeigten Dinge, welche präsentiert werden, sind meiner Meinung nach nicht sonderlich futuristisch. Es kann durchaus als realistisches Küchenszenario in 10 Jahren herhalten. Dennoch zeigt das entstandene Video, wie das Digitale mit dem Analogen immer stärker verschmilzt. Es gibt fließende Übergänge und die analogen Objekte interagieren mit Mensch und Maschine. Der Tisch wird multimedial, passt sich an den Nutzer an (mal Rezeptbuch – mal Kinderbelustigung) und dient als digitaler Helfer.


Film ab:

 

Stefan Borchert - 01.07.2016 19:04:05 Uhr
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Hey Designer - Übernehmt Verantwortung!

geschrieben am: 22.12.2015 19:26:51 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Design Verantwortung Talk Konferenz Facebook Gestaltung

Mike Monteiro ist Designer. Er appelliert in seinem ausgesprochen interessanten Talk auf der UXLX-Conference in der Gestaltung Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung für die Nutzung des Produkts, das wir gestalten. Ja, richtig. Nicht nur die Verantwortung unserem Kunden gegenüber, sondern auch die Verantwortung gegenüber dem Kunden unseres Kunden - dem Endverbraucher.


So präsentiert er als Einleitung einen Fall eines Mädchens, die auf Grund Ihrer Facebooknutzung ihrer sexuellen Orientierung und dreier Designentscheidungen des Unternehmens Facebook große familiäre Probleme bekommen hat.


Ein klassischer Fall von unverantwortlichem Design, von dem sich Gestalter Mikes Meinung nach nicht ohne weiteres Freisprechen können, denn das Interface wurde irgendwann gestaltet. Die Auswirkungen einer komplexen Privatsphärendarstellung haben die Designer außer Acht gelassen. Es wurde entweder nicht bedacht, wie viele Millionen Menschen mit diesen Einstellungen überfordert werden und welche Nachteile diesen durch dieses schlechte Design entstehen können, oder es wurde einfach hingenommen. Da wir immer wieder darauf bestehen, dass Design nicht beliebig ist, was es meiner Meinung nach auch nicht ist, so müssen wir uns auch der Verantwortung, die durch den Prozess angestoßen wird stellen und diese reflektieren.
Es gehört nach Mikes Vorstellung somit zu den Kernaufgaben eines Designers Verantwortung zu übernehmen und die Prozesse zu beeinflussen. Eine äußerst gesunde Einstellung wie ich finde, zu der er den Zuschauern seines Talks einige Appelle zur Umsetzung dieser Verantwortung mitgibt.


Hier findet ihr den knapp einstündigen Vortrag. Reflektiert ihn für euch und übernehmt Verantwortung:

 

Stefan Borchert - 22.12.2015 19:26:51 Uhr
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Wir sind Designer - Forum Mediendesign

geschrieben am: 24.10.2015 17:27:53 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Event Forum Mediendesign Köln Mediendesign Rheinische Fachhochschule Köln

So schnell vergeht ein Jahr… Wenn traditionell das Forum Mediendesign, organisiert durch die RFH-Köln, ansteht, dann geht das alte Jahr in die finale Phase. Auch dieses Jahr ist es so und die RFH lädt am 07.11.2015 unter dem Titel „Wir sind Designer“ in das Film Forum des Museum Ludwig ein.


Plakat Forum Mediendesign 2015


Im Fokus des diesjährigen Forum Mediendesign steht die Hingabe, welcher wir in unserer täglichen Arbeit als Designer verfallen - Leidenschaft und Handwerk als Mittel zur Schaffung von Kreativität. Als Speaker für die Veranstaltung werden neben dem Fotografen Paul Ripke und dem Typografen Lucas de Groot auch Kristoffer Heilemann, Kreativgeschäftsführer BBDO, Achim Schaffrinna, Gründer des bekannten Designblogs Designtagebuch, Alexander Geh, Creative Director KW43 Branddesign, Oscar Meixner, Sounddesigner, und Lea Brousse und Raban Ruddigkeit sprechen.
Ich freue mich auf die Veranstaltung und bin gespannt, welche bekannten Gesichter ich dieses Jahr treffen werde.


Kurz die Eckdaten:
Wann? 07. November im Film Forum des Museum Ludwig
Uhrzeit? 14.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Kosten? Der Eintritt ist kostenfrei

 

Stefan Borchert - 24.10.2015 17:27:53 Uhr
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Hero - Ein Wallpaper, das seinen Namen verdient

geschrieben am: 05.07.2015 18:15:13 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Windows 10 Desktop Kreation Kreativität Licht Design

wallpaperhero

In den kommenden Monaten wird Microsoft uns sein neues Betriebssystem Windows 10 zur Verfügung stellen. Soweit ich es bisher beurteilen kann wird das neue System, ähnlich wie Windows 7 und Windows XP eine stabile, gut nutzbare und auf den Nutzer zugeschnittene Lösung sein. Der „ein System für alle Geräte“-Ansatz, den Microsoft fährt empfinde ich als UX-Designer sehr spannend, da es viele verschiedene Herausforderungen zu meistern gibt, auf deren Lösungen ich interessiert blicke. Doch dies soll gar nicht Inhalt dieses Artikels sein. Vielmehr möchte ich über „Hero“, das neue Standardwallpaper von Windows 10 schreiben. Denn auch bei diesem hat Microsoft sich nicht lumpen lassen und setzt auf ein ausgefeiltes Konzept und viel Liebe zum Detail:


Ein Fenster, Nebel, Laser und Licht
Microsoft hat sich für die Produktion des Wallpapers mit dem DesignerGMUNK zusammen getan, der auf seiner Website zahlreiche sehr eindruckvolle Referenzen für verschiedene Marken und Künstler präsentiert. GMUNK nimmt in seiner Kreation den Markennamen Windows wörtlich und installiert ein Fenster, welches er sehr eindrucksvoll mit Nebel, Lasern, Licht und Dunkelheit in Szene setzt. Die Animationen, die er in einem Making-Of-Video für uns auf Youtube bereitstellt, zeugen von einer spannenden Umsetzung, vielen Details und fantastischen Ergebnissen. Animationen und Projektionen lassen das Fenster durch kleine Anpassungen total unterschiedlich wirken. Der Aufwand, den Microsoft für die Erstellung des Desktop-Hintergrundbildes betreibt ist immens, doch macht alleine schon diese Inszenierung Lust auf mehr. Würde es „Windows-Flagshipshops“ (Microsoft-Shops gibt es meines Wissens nach an wenigen Orten in der Welt) geben, würde ich als Gestalter eine solche Installation in jeden Eingangsbereich positionieren, da sie das Markenverständnis perfekt wiederspiegeln, ein starkes Branding erzeugen und die Innovationskraft unterstützen.


Hier gibt es das Video, viel Spaß damit:

 

Stefan Borchert - 05.07.2015 18:15:13 Uhr
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Nudge! Nudge! – Was Design von Verhaltenspsychologie lernen kann

geschrieben am: 14.05.2015 15:28:12 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Nudge rePublica Design Persuasive Design Verhalten

Der Mensch ist von Natur aus nicht so rational wie er gerne denkt - ein Thema mit dem ich mich, als Art Director in meiner täglichen Arbeit, immer wieder beschäftige. So ist es auch nicht sonderlich verwunderlich, dass einer meiner meistgelesenen Blogeinträge genau zu solch einen Thema verfasst ist: Persuasive Design ein Schlüssel im E-Commerce


Doch zurück zum Nudge, was übersetzt so viel wie Anstoß heißt. Es geht also darum, wie Design kleine Impulse setzen kann, die dazu führen, dass Menschen ihr Verhalten ändern. Genau hierzu haben Holm Friebe und Mads Pankow auf der diesjährigen re:publica einen sehr anschaulichen Vortrag unter dem Titel " Nudge! Nudge! – Was Design von Verhaltenspsychologie lernen kann" gehalten, der sehr eindrucksvoll zeigt, dass kleine Anpassungen an einem Produkt, einer Idee oder einem Verhalten zu großen Auswirkungen führen können:

 

Stefan Borchert - 14.05.2015 15:28:12 Uhr
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Digitales Design und Usability-Aspekte erobern die Fernsehwelt

geschrieben am: 03.03.2015 21:22:35 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Das Erste ProSieben Medienwandel Design On Air Design Redesign TV Nutzerführung Kommunikation App Usability

daserste

Ihr habt es mitbekommen - der TV-Sender ProSieben sendet nun seit ein paar Wochen in einem neuen On-Air-Design und auch das Erste schläft nicht und sendet seit Sonntag im neuen Design. Bei beiden Sendern ist die Anlehnung an digitale Gestaltungslinien aus Web- & Interfacedesign nicht von der Hand zu weisen. Grund genug für einen Blogeintrag.


Bereits seit einiger Zeit nutzt das Erste Anlehnungen an seine digitalen Kanäle. Die Tagesschau mit ihrem App-ähnlichen Intro ist wohl das bekannteste Beispiel. Doch auch viele andere Sendungen werden (zwangs-?) digitalisiert. Nun zieht auch der Sender nach. Im Zentrum des Redesigns steht der "Touchbutton". Hierbei handelt es sich um eine Animation, die impulsartig reagiert und laut Pressemeldung sowohl den Knopfdruck der Fernbedienung als auch den Touch der "Das Erste App" wiederspiegeln soll. Ein gelungener Brückenschlag, wobei besonders der zweite Teil der Pressemeldung zeigt, welchen enormen Einfluss die aktuellen digital Medien inzwischen auch auf das Medium TV haben. So ist es nicht sonderlich verwunderlich, dass auch an anderen Stellen des Redesigns ein starker Einfluss der digitalen Medien auf das On-Air-Design zu finden ist. Die Auswahl der Auszeichnungsfarben ist beispielsweise ebenfalls typisch für digitale Medien. Eine Smartphone-App im Materialdesign könnte genau auf das gewählte Farbschema zurückgreifen. Generell wird das Look and Feel von Apps im On-Air-Design gerne nachempfunden um Kommunikation und Austausch darzustellen. Mehrdimensionale Elemente, wie das Wellendesign werden hingegen abgeschafft und parallaxe Bewegungseffekte runden das Design ab.


Parallax-Effekte?
Da war doch was. Richtig. Auch der TV-Sender ProSieben spielt seit seinem On-Air-Relauch vor einigen Wochen mit parallaxen Animationseffekten (auch wenn es in der ProSieben-Press emeldung mit "direkter, klarer, dreidimmensionaler" betitelt wird). Die Mehrdimmensionalität in Kombination mit einem Scrolleffekt kommt dem aufmerksamen Internetnutzer dann doch bekannt vor. Auch die großflächigen farbigen Kacheln und der Einsatz von "Big Typography" erinnern an digitale Trends, die unter anderem durch Microsofts Windows 8 ihren Ursprung haben. Iconografie wird zur Unterstützung einzelner Inhalte eingesetzt. Fortschrittsanzeigen, die ProSieben bereits seit vielen Jahren hat, runden das Bild ab und schaffen den Eindruck von Interaktivität.


Fazit
Beide auf ihre Art und Weise gelungene Überarbeitungen des On-Air-Designs zeigen, dass Nutzerführungsaspekte und Fokussierung aus der digitalen Welt auch in andere Bereiche des Designs schwappen. TV-Zuschauer sind aus ihrer täglichen Mediennutzung inzwischen an Farbflächen, differenzierte Typografie oder Icons gewohnt. Mehrdimensionale Effekte benötigen nicht mehr zwangsweise schnelle Kamerafahrten oder wilde Schwenks. Flächen, Konturen und reduzierte Animationen sind inzwischen gewohnt und werden als zeitgemäß wahrgenommen.
Doch schlussendlich führt das geänderte Medienkonsumverhalten der Menschen dazu, dass auch digitale Trends einen maßgeblichen Teil des ganzheitlichen Markenerlebnisses ausmachen und dokumentiert den Medienwandel.

Das Erste - Redesign des On-Air-Designs

ProSieben - Trailer zum Redesign des On-Air-Designs

 

Stefan Borchert - 03.03.2015 21:22:35 Uhr
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Digitale interaktive Kunst: Momentum

geschrieben am: 08.12.2014 17:33:57 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Motion Design Design Kunst Interaktiv Kreativität Medienkünstler Gestaltung Medien Audio Musik Visualisierung Sound

momentum

Momentum ist eines dieser Projekte, die zeigen, wie digitale Kunst funktionieren kann. kling klang klong, zuständig für die Audioproduktion und das Berliner Studio Schnelle Bunte Bilder, zuständig für die Visualisierung, haben gemeinsam ein interaktives Framework entwickelt, das mit Hilfe von Microsoft Kinect Bewegungen in Musik übersetzt. Herausgekommen ist ein Musikerlebnis aus Klängen und einer Partikelsystemvisualisierung. Virtuelle Räume entstehen, Musik wird sichtbar.


Wenn ihr einen Blick hinter die Kulissen werfen wollt, gibt es hier noch ein „Behind the Screens“ zu betrachten. Für den Ein oder Anderen sicherlich eine spannende Sache sich das Setup genauer anschauen zu können :)

 

Stefan Borchert - 08.12.2014 17:33:57 Uhr
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Design prägt. - Motto des 8. Forum Mediendesign

geschrieben am: 26.10.2014 15:24:47 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Event Forum Mediendesign Köln Mediendesign Rheinische Fachhochschule Köln

Der November und die Weihnachtszeit nahen und so steht auch das diesjährige Forum Mediendesign vor der Türe. Dieses Jahr geht die Veranstaltung bereits in die 8. Runde und wird unter dem Motto "Design prägt" vom Studiengang Mediendesign der Rheinischen Fachhochschule abgehalten. Auf der Website des Forum Mediendesign habe ich ein sehr nettes Zitat gefunden, was den Anspruch der Veranstaltung ausdrückt und ebenfalls unser tägliches Schaffen als Gestalter in den Fokus rückt:

Ob Mensch, Marke oder Magazin: die Erfolgreichsten erzeugen ein Bild beim Konsumenten. Sich von anderen nachhaltig zu unterscheiden und in den Köpfen der Kunden ein prägendes Zeichen zu setzen, ist Ziel einer erfolgreichen Kommunikation. Was Design hier leisten kann, zeigt das Forum Mediendesign.

Zitat Forum Mediendesign


Eines der Plakatmotive zur Bewerbung des 7. Forum Mediendesign
Eines der Plakatmotive zur Bewerbung des 7. Forum Mediendesign


Angekündigte Redner:

  • Tobias Grimm, Geschäftsführer Kreation, Jung von Matt, Hamburg

  • Jan Lachauer, Trickfilm-Regisseur, München

  • Prof. Sascha Lobe, Grafik Designer, Gründer und Creative Director L2M3, Stuttgart

  • Prof. Felix Scheinberger, Illustrator, Berlin

  • Nancy Birkhölzer, Designerin, Managerin und Partnerin, IXDS, Berlin

  • Prof. Florian Pfeffer, Founder & Director, one/one, Amsterdam & Bremen

  • Jim Avignon, Maler, Musiker und Medienkünstler, Berlin


  • Ort:
    Filmforum im Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln
    Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich


    Datum & Uhrzeit:
    8. November 2014, 14-22 Uhr

    Stefan Borchert - 26.10.2014 15:24:47 Uhr
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    Achtung Stockfotografie! - Oder wie man Stockfotos richtig einsetzt.

    geschrieben am: 25.09.2014 17:53:47 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Fotos Stockfotos Kreativität Design Webdesign Bilder

    stock

    Achtung Stockfotografie! - Oder wie man Stockfotos richtig einsetzt.
    Welcher Screendesigner, Redakteur oder Webdeveloper kennt es nicht? Das Layout steht, die in der Konzeption eingesetzten Platzhalterbilder sind nach wie vor als Relikte der ersten Tage (sie werden später ja noch ausgetauscht) vorhanden und der Kunde liefert kein passendes Bildmaterial. In einer Traumwelt würde sich jeder Kreative nun ein Fotoshooting wünschen und das passende Motiv kurzerhand selber shooten oder zumindest shooten lassen. Doch da wir nicht in einer Traumwelt leben, sieht die Realität leider oft anders aus. Der Kunde hat kein Bild, das die Thematik unterstreicht, und ebenfalls kein Budget für ein Shooting, sodass wir uns in eines der Stockarchive begeben müssen...


    Und hier beginnt die Hölle - Es erwarten uns typische Stockfotos, denen man sofort ansieht, dass sie nicht real sind, die übertrieben wirken, die seltsame Effekte aufweisen oder die unbrauchbar freigestellt sind. Ich frage mich stets wenn ich solche Bilder sehe:

    Was hat sich der Fotograf bei diesem Bild gedacht? Das kann ein Mensch mit visuellem Gespür man doch nicht ernst meinen...


    Doch zum Glück gibt es zwischen diesen ganzen negativen Beispielen auch durchaus sehr gute Bilder. Meine Kollegin Sina machte mich in den letzten Tagen auf eine sehr gelungene Präsentation zu diesem Thema aufmerksam. Chris Kubbernus hat diese auf Slideshare geteilt und zeigt eindrucksvoll, dass nicht alle Bilder in Stockarchiven schlecht sind. Es kommt viel mehr darauf an, welche Stockbilder ausgewählt werden. Und somit liegt es schlussendlich an uns, den Gestaltern, den Kreativen, den Kundenberatern, die richtigen Bilder auszuwählen (und die schlechten Bilder in der Hölle zu lassen). In der Hoffnung die Welt durch etwas zu verbessern folgt nun die angesprochene gelungene Slidesharepräsentation:

     

    Stefan Borchert - 25.09.2014 17:53:47 Uhr
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    Eventtipp: Photography Playground Köln

    geschrieben am: 19.09.2014 18:28:44 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Kreativität Photografie Design Köln Event Veranstaltung Olympus Ehrenfeld Photokina

    photographyplayground

    Aktuell findet in Köln eine der größten Messen Rund um Fotografie, die Photokina, statt. Doch dies ist nicht das einzige Photografie-Event, das einen lohnenswerten Besuch verspricht.
    So war ich gestern mit meinem Kollegen Tom auf dem "Photography Playground Köln". Organisiert durch den Kamerahersteller Olympus begibt sich der Besucher in den alten Industriegebäuden von "Jack in the Box" auf Motivsuche. Spiegelinstallationen, Lichtinstallationen, Lightwriting und andere Foto-Playgrounds bieten zahlreiche Möglichkeiten, die Leihkameras kreativ auszutesten.


    Weitere Informationen bei Photography Playground Köln
    Der Eintritt ist kostenlos.


    PS: Als kleiner Vorgeschmack was euch erwartet. Ein Bild von mir:
    Stefan Borchert am Photography Playground Köln

    Stefan Borchert - 19.09.2014 18:28:44 Uhr
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    Gedicht trifft Illustration

    geschrieben am: 01.05.2014 11:44:48 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Illustration Design Kreativität Video Gedicht Kunst

    Ein Gedicht, viele Illustrationen und eine Stimmung höchster Kreativität, die sich beim Anblick des Videos in mir breit macht. Der berühmte "Aha-Effekt". Und erneut zeigt sich, dass es nicht unbedingt großartiger Effekte oder höchst aufwändiger Konzepte bedarf, um Menschen zu erreichen und sie emotional anzusprechen.
    Im Gegenteil: Die Einfachheit, die Unaufgeregtheit und die Fokussierung des Kurzfilms "Illustration, Illustration, it\'s the finest Occupation" stellen eben jene stilsicher und unausweichlich in den Mittelpunkt.


    Mehr kann ich nicht schreiben. Ich muss mir den Kurzfilm erneut anschauen!

     

    Stefan Borchert - 01.05.2014 11:44:48 Uhr
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    illu14 - Illustratorenfestival im Herzen Kölns

    geschrieben am: 09.04.2014 19:56:01 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Illustration Festival Köln Design Zeichnen Workshops Kreativität Kunst Ausstellung

    illu14

    Ich möchte euch kurz und unkompliziert auf eine tolle Veranstaltung am kommenden Wochenende (11.-13. April 2014) im Design Quartier Ehrenfeld hinweisen: Es geht um die Illu14 - das größte Illustratorenfestival in Nordrhein-Westfalen, welche zum zweiten Mal stattfindet.


    Zentrales Thema der diesjährigen Ausstellung ist das Thema "Gratwanderung". 51 Illustratoren stellen sich diesem Motto, zeigen Werke, geben Einblicke in ihre Arbeit oder begleiten Kreativworkshops. Wer Zeit hat, der sollte auf jeden Fall vorbeischauen und zuvor einen Blick in das umfangreiche und sehr vielfältige Programm der Veranstaltung werfen. Auch ein Teilnehmerportfolio ist auf der Website zu sehen und weckt erste Erwartungen!


    Auch dieses Jahr ist der Eintritt kostenlos. Los geht es am Freitag um 19 Uhr mit einer Vernissage.


    illu14 - Plakat
    Plakat der illu14 - Copyright by illu14

    Stefan Borchert - 09.04.2014 19:56:01 Uhr
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    Kreativfeedback - Das richtige Umgehen mit Kritik.

    geschrieben am: 14.03.2014 07:36:24 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Kreativität Design Kreation Art Direction Job Agentur Feedback Mediendesign Lob Kritik

    kreativfeedback

    Uff - welch ein Thema doch gerade im Bereich von kreativen Berufen kommt es im Rahmen von Feedbacks zu Layouts, Entwürfen oder Texten oft zu Missverständnissen, die im schlimmsten Fall sogar ein negatives Arbeits- und Selbstwertgefühl hinlassen.
    Kritik ist wichtig! Aber sie kann auch schwer zu ertragen sein und eine Person kränken. Schließlich ist eine Kreation immer ein eigenes Werk, in das viel Arbeit gesteckt wurde. Es ist das Baby des Kreativen, doch damit es Erwachsen werden kann, muss es sich entwickeln. Diese Entwicklung funktioniert nur über sachliche Kritik und externe Meinungen von Außen.


    Lob als Chance verstehen
    Lob ist wichtig und genauso wie negative Kritik eine unverzichtbare Form des Feedbacks. Ein erst gemeintes Lob schätzt die geleistete Arbeit. Sie erkennt die erbrachten Leistungen an und wird beim Gelobten ein gutes Gefühl hervorrufen. Zumindest zur Eröffnung eines Feedbacks lässt sich durch das Hervorheben von positiven Aspekten (überall gibt es positive Aspekte!) eine positive Grundstimmung erzeugen und das Ohr für Verbesserungsvorschläge öffnen. Schließlich loben wir viel zu selten und schauen viel zu schnell auf negative Aspekte. Doch dabei ist es essentiell für ein Projekt, dass ein Feedback stets motivierend ist. Nur so entstehen große Ideen, die zu großartigen Kreationen führen.


    Fair und freundschaftlich bleiben
    Eine Kritik darf niemals verletzend sein. Es geht um ein Werk und nicht um eine Person. Verallgemeinerungen und Anspielungen auf die Person, den Kreativen, sind absolut kontraproduktiv und führen dazu, dass sich der Kritisierte in eine Abwehrhaltung bringen muss. Hierzu zählt auch, dass abgeschlossene Projekte, niemals Teil einer Kritik zu einem aktuellen Projekt sein können. Äußerungen wie "Das war damals bei Projekt XY schon ein Problem." führen zu unnötigen Verstimmungen, obwohl sie nichts mit dem aktuellen Entwurf zu tuen haben. Es werden negative Assoziationen vermischt, die sich auftürmen können.
    Damit ein freundschaftlicher Ton während einer Kritik bewahrt wird, hilft es oft Anmerkungen aus der Ich-Perspektive zu kommentieren. Eine Aussage wie "Das blau ist mir etwas zu dunkel" zeigt die eigene Wahrnehmung und klingt deutlich weicher und bietet die Möglichkeit für eine Diskussion.


    Doch auch wir Kreative können etwas tun, um Feedbacks besser aufzunehmen.
    Lernt Kritik anzunehmen, denn in den wenigsten Fällen ist sie wirklich böse gemeint. Seht eure Feedbackgeber eher als Betatester. Verstehen Sie euer Layout, euren Text oder euren Entwurf? Oder müsst ihr eure Kreation erklären? Denn dem Endkunden, der euer Werk in den Händen halten wird, wird schließlich auch keine Erklärung geboten.
    Verdeutlichen wir dies an Hand einer Website: Was nützt mir als Gestalter eine ausgefeilte noch nie dagewesene jedoch verwirrende Navigation zu entwerfen, die ich dem Anwender jedoch zuerst erklären muss? Richtig, sie nutzt rein Garnichts, da der normale Internetuser die Website verlassen wird, sobald er sich nicht im Sinne der Userinteraktion zurechtfindet. Genau in solchen Fällen können kritische Feedbacks den entscheidenden Unterschied ausmachen.
    Außerdem ist es stets hilfreich ein Feedback ein wenig sacken zu lassen. Geht nach Möglichkeit nicht sofort im Eifer des Gefechts wieder an eure Kreation und baut diese mutwillig um. Mit etwas Abstand und Ruhe finden sich garantiert Lösungen, die sowohl das Feedback berücksichtigen, als auch eure Kreation weiterentwickeln und somit zu einem schlüssigen Gesamtkonzept werden lassen.
    Wie haltet ihr es mit Kreativ-Feedbacks?

    Stefan Borchert - 14.03.2014 07:36:24 Uhr
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    sinn.voll. – Probleme, die die Welt nicht braucht

    geschrieben am: 05.02.2014 20:22:19 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Event Design Köln MHMK Ausstellung

    sinn.voll

    Designer lösen Probleme - zumindest wenn sie gut sind. Denn schließlich machen wir als Gestalter nicht bloß irgendwelches Zeug, dass wir anschließend als Design titulieren. Design hat immer einen Zweck - oft eine Problemstellung die durch den Kreativprozess gelöst werden soll. Ab heute, dem 5. Februar, findet in den Räumen der Michael Horbach Stiftung in Köln ein Ausstellung unter dem Thema "sinn.voll." statt, die genau diesen Diskurs zum Thema hat. Und so heißt es passenderweise in der Pressemitteilung, die mein ehemaliger Professor Dr. Christof Breidenich versendete:

    Designer sind ständig auf der Suche nach Problemlösungen. Dabei stellen sie fest, dass das eine verzwickte Angelegenheit ist: Es gibt immer mehr als nur eine Lösung für ein Problem, doch keine löst das Problem endgültig. Die Verrücktheit dieser Erkenntnis bewegte den Designtheoretiker Horst Rittel vor Jahrzehnten dazu, den Begriff der "Wicked Problems" in den wissenschaftlichen Diskurs einzuführen. Diese verhexten Probleme sind bis heute für Designer eine Herausforderung.

    Ich bin gespannt, was die Studenten der MHMK ausstellen werden. Die angeteaserten Projekte auf der Microsite zu dieser Ausstellung klingen sehr vielseitig und interessant.


    KUNSTRÄUME der Michael Horbach Stiftung
    Wormser Straße 23 (Hinterhof), 50677 Köln
    Ausstellungsdauer: 5.2. bis 22.2.
    EINTRITT: frei
    Titelbild: sinn.voll. Pressemeldung - Copyright MHMK

    Stefan Borchert - 05.02.2014 20:22:19 Uhr
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    Beleuchtete Ballons - Eine faszinierende Installation

    geschrieben am: 24.12.2013 12:30:21 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Design Licht Sound Installation LEDs Musik

    cyclique

    Ab heute beginnen die Feierlichkeiten zu Weihnachten, dem Fest der Lichter. Da kommt es sehr passend daher, dass ich auf eine Licht- und Soundinstallation in der französischen Stadt Amiens gestoßen bin. Leider habe ich nicht sehr viele Informationen zu diesem Kunstwerk auftreiben können. Es heißt "CYCLIQUE" und besteht im wesentlich aus 256 Heliumballons. In Kombination mit LEDs, einem PC und elektronischer Musik entstehen so stimmungsvolle Licht und Sound-Effekte. Der Wind, der hin und wieder in die Installation eingreift, rundet das Ensemble ab.


    Also HD-Wiedergabe starten, Raum abdunkeln und für ein paar Minuten faszinieren lassen.
    Frohe Weihnachten!

     

    Stefan Borchert - 24.12.2013 12:30:21 Uhr
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    #2013 in der Zusammenfassung

    geschrieben am: 13.12.2013 14:17:39 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Twitter Microsite Design 2013 Flatdesign

    yearontwitter

    Es ist wieder so weit. Die Zeit der zahlreichen Jahresrückblicke und Voraussagungen für das kommende Jahr sind angebrochen. Twitter, das durch die Schnelligkeit des Services auch als ein Spiegel von Nachrichten und Ereignissen nutzbar ist, hat ebenfalls das Jahr 2013 für euch zusammengefasst.
    Herausgekommen ist eine kompakte, gut gestaltete Microsite, die sich einfach und intuitiv bedienen lässt. Flatdesign und ein verfremdetes Hintergrundbild geben in Bezug auf das Design den Ton an. Unter dem Hashtag #2013 findet sich bereits im Januar ein deutscher Vertreter. Der #aufschrei hat es in die Weltweit meist diskutierten Hashtags geschafft. Andere Vertreter aus Deutschland sind beispielsweise das #TVDuell und die Bundestagswahl (#BTW13).


    Twitter 2013 Microsite
    Screenshot Twitter 2013 - Microsite
    Viel Spaß beim Entdecken.

    Stefan Borchert - 13.12.2013 14:17:39 Uhr
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    Persuasive Design ein Schlüssel für den E-Commerce?

    geschrieben am: 24.11.2013 18:41:41 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: E-Commerce Online Shops Conversion Verkaufen Design Marketing Persuasive Design

    persuasivedesign

    Ich habe mir in den letzten Tagen immer wieder Gedanken über Optimierungspotentiale bei Onlineshops gemacht. Irgendwann kommt man hier zu einem Punkt, der schon über die normalen Usability und Nutzerverhaltensregeln hinweggeht. Es grenzt an einigen Stellen eher an Psychologie, sodass die Usability nicht mehr ihre Ursprüngliche Schlüsselrolle inne hat sondern nur ein Teil des Ganzen wird. Das Gestalterherz nennt dies Persuasive Design, was auf deutsch "überzeugende Gestaltung" bedeutet.


    Persuasive Design? Was ist das?
    Ich habe keine klare Definition für das persuasive Design gefunden, die mich zufrieden gestellt hat. Aus diesem Grund möchte ich nun kurz darauf eingehen, was persuasive Design ausmacht. Im Fokus von persuasive Design steht der Nutzer und sein Verlangen. Ziel ist es nun dieses Verlangen zu kanalisieren und den Nutzer bestmöglich entsprechend seinem Bedürfnis zu steuern.
    Das klingt nun fruchtbar abstrakt und wissenschaftlich. Ist es aber gar nicht. Stellen Sie sich eine perfekte neugebaute Straße vor. Welche Motivation haben die Verkehrsteilnehmer? Ist es die Abkürzung? Sind es dieweichen Kurven, die Motorradfahrer schätzen? Ist es das Gasthaus, ein beliebtes Ziel der Radfahrer? Genau diese verschiedenen Motivationen versucht man mit Hilfe des persuasive Design zu bedienen und anzusprechen. Das Verlangen der einzelnen Zielgruppen steht im Fokus. Die Nutzerführung (Usability) - in diesem Beispiel die Straße - ist nur ein Puzzlestück des Gesamtbilds.


    Persuasive Design im E-Commerce?
    Bei Onlineshops geht es in der Regel darum, die Conversion zu erhöhen. An diesem Punkt kommt nun auch das Persuasive Design ins Spiel. Wie lässt sich das Verlangen des potentiellen Kunden in einen Verkaufsabschluss ummünzen? Wie schafft man es ihn nicht nur zu informieren und schließlich in letzter Sekunde an einen Mitbewerber zu verlieren?


    Meiner Meinung nach ist Sympathie einer der wichtigsten Schlüssel. Ein Shop muss auf den Nutzer sympathisch wirken, da die Sympathie einen großen Teil des Vertrauens ausmacht. Vertrauen und Sympathie können über Gestaltung und über Corporate Behaviour beeinflusst werden. Doch manchmal machen bereits kleine Dinge viel aus. Auch ein sympathischer übersichtlicher Kontaktbereich, erweitert um Fotos des Teams und ein prominent platzierter Service-Kontakt (zum Beispiel mit Live-Chat) kann das Vertrauen stärken und den Shop sympathisch wirken lassen.


    Doch beim Thema Vertrauen sind wir schon bei einem weiteren wichtigen Aspekt. Menschen vertrauen Autoritäten. Dies bedeutet übertragen auf den E-Commerce, dass Prüfsiegel (zum Beispiel von Stiftung Warentest, Ökotex etc.) eine solche Autorität darstellen und die Hemmschwelle der Bestellung senken. Eng verknüpft mit Auszeichnungen durch Autoritäten ist die Wirkung von positiven Bewertungen von anderen Nutzern. Wir vertrauen gerne der Masse und verstecken uns zum Teil auch gerne in dieser. Lesen Sie Kundenbewertungen auf Amazon? Diesen sozialen Aspekt kann man sich durch öffentliche Bewertungen und Kundenstimmen zu Nutze machen. Bei entsprechend positiven Bewertungen werden die Käufer der Masse folgen und vertrauen.


    Doch kann man nicht auch von Marktplätzen und klassischen Geschäften lernen? Doch kann man! Auch hier werden zahlreiche psychologische Tricks genutzt. So wirken Angebote, Rabatte und Incentives magisch auf Käufer. Hand aufs Herz. Wann haben Sie das letzte mal etwas gekauft weil es günstig war und nicht weil Sie es brauchten? Vollkommen in Ordnung. Angebote geben uns das Gefühl, dass etwas besonders günstig ist - der klassische Schnäppchengedanken.


    Ein weiteres Mittel, zu dem relativ oft gegriffen wird ist eine künstliche Verknappung. Die kleinen Worte "nur noch 2 Stück auf Lager" drängen uns zur Handlung, da wir ständig darüber nachdenken, ob es am nächsten Tag nicht schon zu spät sein könnte.


    Auch das "Probieren lassen" zählt zu den klassischen Wochenmarkt-Verkaufsstrategie. Dies ist im Internet zugegebenermaßen nicht so einfach wie am Marktstand - doch gibt es digitale Güter, die sich testen lassen (Musik, Software, Bilder etc.) - und analoge Güter können zumindest bestmöglich in Bildern, Videos und Texten beschrieben sein, damit der Nutzer sich ein Bild machen kann. Eigentlich ist hier der Phantasie keine Grenze gesetzt, so lange es authentisch wirkt. Der Nutzer möchte schließlich nicht die Katze im Sack kaufen.


    Also halten wir fest: Durch Persuasive Design lassen sich Onlineshops stark optimieren. Vor Allem die psychologische Aspekte werten die klassische Shopoptimierung stark auf und geben Ihr eine neue Facette. Das Schöne an diesen Maßnahmen ist, dass es einige unter Ihnen gibt, die eine Conversionoptimierung ermöglichen, ohne große Zusatzkosten zu verursachen.

    Stefan Borchert - 24.11.2013 18:41:41 Uhr
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    Media Lecture: Machen Sie es doch einfach nur schön!

    geschrieben am: 03.11.2013 14:05:26 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Prof. Dr. Heike Sperling MHMK Event Media Lecturem Köln Design

    mhmk

    Am Mittwoch, dem 06. November 2013, ist es so weit! Prof. Dr. Heike Sperling, äußerst bekannt geworden durch ihre Arbeiten im Bereich Motion Design, gibt den Studenten der MHMK und allen Interessierten in einer öffentlichen Media Lecture Einblicke in ihre Design und Gestaltungsprozesse. Das Titelmotto Ihres Vortrags lautet "Machen Sie es doch einfach nur schön!". Allein bei diesem Satz werden sich bei allen Gestaltern die Haare aufstellen (zumindest hoffe ich es!). Frau Prof. Dr. Heike Sperling wird hier hoffentlich allen angehenden Designern und Professionals, denen es nicht so geht, das Bewusstsein für ihre Arbeiten und ihr Schaffen schärfen.
    Ich freue mich auf eine interessante Veranstaltung. Los geht es um 18.30 Uhr im MHMK Campus Köln.

    Stefan Borchert - 03.11.2013 14:05:26 Uhr
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    "Heading" im Forum Mediendesign

    geschrieben am: 16.10.2013 21:22:35 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Event Forum Mediendesign Köln Mediendesign Rheinische Fachhochschule Köln

    Gute Ideen zu produzieren ist gar nicht so einfach! Das haben sich sicherlich auch die Studenten der Rheinischen Fachhochschule Köln gedacht und stellen so das diesjährige Forum Mediendesign ganz ins Zeichen der Denkblockade. Getauft haben sie die Denkblockade "heading", was normalerweise ins deutsche übersetzt Steuerkurs heißt. Ob sich die Studenten dem bewusst waren?


    Wie sie diese Denkblockaden inszenieren und ob es doch mit einem Steuerkurs zu tun hat werden wir am Forum Mediendesign erleben. Wie auch in den vergangenen Jahren, werden zahlreiche Keynotes von Kreativen aus ganz Deutschland, die Designveranstaltung der Studenten begleiten und Einblicke in ihre Arbeiten gewähren. So freue ich mich dieses Jahr besonders auf Armin Maiwald, den die meisten sicherlich aus Kindertagen noch genauestens kennen. Er wird als Macher der "Sendung mit der Maus" über das Thema "Woran Ideen scheitern, und warum es trotzdem immer mal wieder gute Ideen gibt." referieren.


    Heading Forum Mediendesign
    Eines der Plakatmotive zur Bewerbung des 7. Forum Mediendesign


    Angekündigte Redner

  • Prof. Andreas Uebele (Grafikdesigner, Büro Uebele, Stuttgart )
  • Hermann Waterkamp (Geschäftsführer Geschäftsführer Leagas Delaney Hamburg / Prag)
  • Stefan Weil (Geschäftsführer Kreation, Atelier Markgraph, Frankfurt)
  • Marco Spiess (Interaction Designer & Markenberater, think moto, Berlin)
  • Christian Vogt (Leitender Geschäftsführer Pixomondo Germany, Frankfurt)
  • Hermann Vaske (Autor, Produzent & Filmemacher, Hermann Vaske\'s Emotional Network, Frankfurt)
  • Armin Maiwald (Filmregisseur, Produzent & Autor, Flashfilm, Köln)

  • Ort
    Filmforum im Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln
    Eintritt frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
    Datum & Uhrzeit
    09. November 2013, 14-22 Uhr

    Stefan Borchert - 16.10.2013 21:22:35 Uhr
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    Mobile First? Oder doch lieber nicht? Vor- und Nachteile beider Methoden!

    geschrieben am: 12.08.2013 07:26:16 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Mobile Smartphone Responsive Webdesign Webdesign Tablet Kreation Mobile First

    mobilefirst

    Als Art Director digital habe ich täglich mit responsive Layouts zu tun und unterhalte mich entsprechend nahezu täglich mit Entwicklern, anderen Designern und Konzeptern über Projektvorgehen und Prozesse. Eine Frage, die sich immer wieder stellt ist, ob ein Designprozess Mobile First angelegt werden sollte oder nicht. Der folgende Artikel wird sich mit genau dieser Thematik beschäftigen, da es für den Mobile-First und den Desktop-First-Ansatz entscheidende Vor- und Nachteile gibt.


    Bedeutung von Mobile
    Ich denke, dass man sich inzwischen nicht mehr über die Bedeutung des mobilen Internets streiten braucht. Jeder Smartphonenutzer wird sein Gerät schon genutzt haben, um im Internet Informationen nachzuschlagen. Es gibt viele Zahlen da draußen, die die Wichtigkeit der mobilen Internetnutzung belegen wollen, doch sollten wir bei alle Euphorie nicht vergessen, dass auch der klassische Desktop nach wie vor einen großen Anteil an den Zugriffen auf Webseiten und Portale hat und auch in Zukunft haben wird. Die wenigsten von uns werden in absehbarer Zukunft komplett auf einen Desktop-Zugang (wobei ich hier auch Laptops meine) im privaten UND beruflichen Leben verzichten.


    Groß denken? Klein Denken?
    Wenn wir nun an responsive Layouts denken, so sollte eine Website für alle Geräte optimiert sein. Das heißt ein Designer hat per se das große Problem, dass ein Layout nie fixiert es. Es befindet sich immer im Fluss und sollte in der Entwicklung für alle Größen optimiert werden – das klassische „optimiert für“, das vor ein paar Jahren unter jeder zweiten Website zu finden war, gibt es nicht mehr. Ein responsive Webdesign ist immer optimiert.
    Doch wo beginnen wir Designer mit unserer Gestaltung? Wo beginnt ein Programmierer mit der Programmierung? Gehen wir vom Maximum aus und laufen Gefahr, dass wir das Maximum mobil nicht mehr reduziert bekommen, oder gehen wir vom Minimum aus und stehen vor dem großen Problem, dass unser Layout in einer größeren Auflösung emotionslos und langweilig wirkt? Beide Wege verlangen das Mitdenken und eine Vision für die weiteren Auflösungen, um den gerade beschriebenen Problemen aus dem Weg zu gehen.


    Mein Weg
    Ich persönlich bevorzuge es zuerst von der Desktopvariante auszugehen. Jedes kleine Detail zu planen und die Maximalausprägung zu visualisieren. Die mobile Umsetzung jedoch stets im Blick. Der Breakdown geschieht in der Regel durch ein umsortieren der Elemente, was durch ein starkes flexibles Raster möglich ist (am Besten ein vielfaches eines 4er Rasters – damit man Desktop 1 – 4, Tablet 2-2 und mobile 4-1 darstellen kann). Die Desktopvariante gibt mir als Designer den größten möglichen Spielraum, den ich für meine Kreationen benötige und gibt den Layouts einen individuellen persönlichen Touch. In der Reduktion für Mobile kann entschieden werden, ob beispielsweise eine Hintergrundtextur oder andere Schmuckelemente, die auf dem gesonderten Medium nicht funktionieren, herausfallen.


    Wie geht ihr vor? Welchen Weg bevorzugt ihr?

    Stefan Borchert - 12.08.2013 07:26:16 Uhr
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    Designtrends: Authentically digital vs. Skeuomorphism Design

    geschrieben am: 26.01.2013 17:13:47 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Authentically digital Skeuomorphism Design Design Gestaltung Webdesign Windows 8 Apple Trends

    Als Designer beschäftigt man sich viel mit Trends und Gestaltungstheorien. Was ist zur Zeit aktuell - welche Designströmungen beeinflussen zur Zeit die Community und was wird eigentlich als modern wahrgenommen? Aus diesem Grund möchte ich nun zwei gegensätzlich, gleichzeitig jedoch hoch moderne Designströmungen vorstellen: "Authentically digital" und "Skeuomorphism Design"


    Was ist Authentically digital ?
    Das Designprinzip des "Authentically digital" besagt, dass das digitale Produkt für sich stehen kann und eine Nachahmung der Realtität nicht benötigt. Das digitale Produkt - also zum Beispiel eine App, eine Website etc. - steht zu seinem digitalen Aussehen und seiner digitalen Nutzung. Eine Nachahmung von Produkten aus der Realität wird nicht benötigt.
    Das noch relativ frische Betriebssystem Windows 8 stellt das Designprinzip des Authentically digital als eine der Hauptdesignrichtlinien in den Fokus der Gestaltung. Die inzwischen weltweit bekannte "Windows 8 UI" (ehemals "Metro UI") erinnert somit an keine realen Objekte, sondern setzt sich aus digitalen Flächen zusammen.
    Doch auch im Webdesign bedienen sich viele Seiten diesem Designtrend. Ein Beispiel aus dem Web ist die sehr gelungene Präsentation der Google-Datencenter. Das frische Kacheldesign verzichtet auf unnötige Schatten und sonstige Analogien zur realen Welt.


     Google Datencenter
    Screenshot: Google Datencenter-Website (Stand 20.01.2013, Link)


    Doch auch andere bekannte Brands haben sich für den "Authentically digital" Designansatz entschieden. So hat beispielsweise die BBC bei Ihrem Sender-Relaunch vor wenigen Wochen ebenfalls ihr Erscheinungsbild in den digitalen Medien überarbeitet. Die Website ist hierbei ebenfalls sehr stark dem Gedanken der Reduktion und der digitalen Fläche unterworfen. (Update: Auch die Seite des ZDF ist, obwohl sie sehr unterschiedlich in der Gestaltung zum BBC-Design ist, "Authentically digital".)


    Und was ist nun "Skeuomorphism Design"?
    Unter dem Begriff "Skeuomorphism Design" versteht man ziemlich genau das Gegenteil des "Authentically digital". Hier lehnt sich die Gestaltung sehr stark an vorhandene reale Objekte an. So wird ein E-Book-Reader als Bücherregal, eine Kalenderfunktion als Taschenkalender oder eine Darstellung der Uhrzeit als Wanduhr gestaltet. Der Nutzer erlernt die Bedienung an Hand der für ihn bekannten Objekte.
    Apples Betriebssystem iOS ist sehr stark mit Elementen "Skeuomorphism Design" durchzogen. Doch auch viele Webseiten greifen auf dieses Gestaltungsprinzip zurück. So sind Warenkörbe meist als Einkaufstüten gestaltet oder schriftliche Kontaktmöglichkeiten mit einem Brief symbolisiert.


     Burgerking
    Screenshot: Produktpräsentation des "Whopper" auf der Burgerking Website (Stand 26.01.2013, Link)


    Burgerking nutzt zur Präsentation seiner Produkte neben einer Medienbühne ein aufgeschlagenes Kochbuch. Der Kochbuchcharakter wird durch angehängte Zettelchen, die mit Büroklammern befestigt sind verstärkt.


    Schlusswort
    So unterschiedlich die beiden Designtrends sind, so interessant ist es jedoch diese gegensätzlichen Gestaltungsarten zu betrachten. Es gibt Verfechter beider Trends - doch kommt es schlussendlich immer darauf an, ob und wie einer dieser Trends zu einer Marke, Person etc. passt. Einen Trend nur des Trends halber mitzugehen macht im Design ebenso wenig Sinn wie in der Mode.


    Preisfrage zum Schluss: Na, welchen Designtrend greift meine Website hauptsächlich auf?

    Stefan Borchert - 26.01.2013 17:13:47 Uhr
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    UI-Designer verpasst der Instagram-App ein Facelift

    geschrieben am: 02.12.2012 17:59:08 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Instagram App Social Web Bilder Fotos Design UI

    instagram_facelift

    Was passiert, wenn ein UI-Designer mit der seiner verwendeten Software nicht zufrieden ist und er etwas Zeit hat? - Richtig er gestaltet Teile der Oberfläche neu.
    So ist es mit der iOS-App des beliebten Fotosharing-Dienstes Instagram passiert. Der UI-Designer Stephen M. Levinson aus New York hat sich beliebten App angenommen und einige kleine Modifikationen angedacht, die dem Ganzen zu mehr Eleganz und einer intuitiveren Steuerung verhelfen. So entfernte er beispielsweise die Menüleiste, die ihm überflüssig erschien, inszenierte die Fotos, ähnlich wie Pinterest, in einer Art Polarioid-Style. Insgesamt hat er es geschafft der inzwischen ein wenig in die Tage gekommene App (was nicht auf ihre Nutzerbeliebtheit sondern rein auf die zeitliche Erscheinung und Gestaltungselemente bezogen ist) einen neuen frischen modernen Anstrich zu verpassen.
    Das Ergebniss seiner Arbeit hat Stephen als Vimeo-Video der Öffentlich bereitgestellt:

     

    Stefan Borchert - 02.12.2012 17:59:08 Uhr
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    Visualisierung von Facebookverbindungen

    geschrieben am: 29.10.2012 21:07:28 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Facebook Design Visualisierung Infografik

    Beim Surfen bin ich auf eine großartige Visualisierung von Facebookfreundschaften gestoßen. Auf der Website "Facebookstories" hat das Unternehmen "stamen design", spezailisiert auf Datenvisuualisierungen, eine interaktive Visualisierung der Länderbeziehungen veröffentlicht. Laut der Visualisierung bestehen bei deutschen Facebookuser die meisten Verbindungen zu anderen Usern aus den Ländern: Österreich, Schweiz, Niederlande, Türkei und Serbien.


    Facebookstories
    Screenshot der Website


    Nach einigem Herumspielen mit der Karte und somit indirekt mit den Daten ist mir aufgefallen, dass im Vergleich zu anderen Ländern besonders die Europäischen Länder "unter sich bleiben". Die wenigstens Länder weisen viele Verbindungen nach Amerika, Australien, Südamerika oder Asien auf. In Ländern anderer Kontinente ist dies anders. Eine recht interessante Erkenntnis am Abend ;)

    Stefan Borchert - 29.10.2012 21:07:28 Uhr
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    Event: Forum Mediendesign 2012

    geschrieben am: 27.10.2012 17:18:27 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Mediendesign Forum Köln Event

    Am 3. November 2012 findet das diesjährige Forum Mediendesign in Köln statt. Ort des Spektakels wird, wie jedes Jahr, der Kino- und Theatersaal des Museum Ludwig sein. Auch dieses Jahr sind wider eine Vielzahl von hochkarätigen Referenten der Medien- und Kreativbranche geladen. Sie geben unter dem Motto "Designhelden" Einblicke in ihre Arbeiten, ihre Denke und ihren Alltag.
    Diesjährige Redner sind:

  • Designer Wolfgang Beinert (Kommunikationsdesigner & Typograph, Atelier Beinert, Berlin)
  • Johannes Erler (Kommunikationsdesigner & Art Director, Stern, Hamburg)
  • Mario Lombardo (Art Director & Designer, BUREAU Mario Lombardo, Berlin)
  • Johannes Plass (Kommunikationsdesigner, MUTABOR Design GmbH, Hamburg)
  • Henning Skibbe (Kommunikationsdesigner & Schriftgestalter, ErlerSkibbeTönsmann, Hamburg)
  • Dirk Uhlenbrock (Grafikdesigner, Essen)
  • Robin Preston (Fotograf, London)
  • Prof. Thomas Rempen (Kommunikationsdesigner, Büro Rempen, Drensteinfurt-Rinkerode)

  • Organisiert wird das Forum Mediendesign von der Rheinischen Fachhochschule Köln, findet von 14-22 Uhr statt und ist wie immer kostenlos.


    Einer der Plakatentwürfe:
    Forum Mediendesign Designhelden

    Stefan Borchert - 27.10.2012 17:18:27 Uhr
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    Die Geschichte des Tower of London

    geschrieben am: 04.10.2012 11:01:20 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Facebook London Geschichte Storytelling Timeline Design Social Media Social Web

    Tower of London on Facebook

    Der Tower of London, eines der berühmtesten Wahrzeichen Englands, hat eine eigene Facebookseite. So weit ist das Ganze nicht sonderlich spektakulär und eigentlich auch keinen Blogpost wert. Interessant wird die Thematik nun durch den Storytelling-Aspekt, den die Macher der Timeline hinzugefügt haben. So kann der geneigte Facebooknutzer in der Timeline des Tower of London große Teile der Stadtgeschichte und somit der Geschichte des Wahrzeichens nachverfolgen und durch multimedials Material erleben.


    So beginnt die Timeline des Bauwerks bereits im Jahr 1066, erzählt die Geschichte der neuntägigen Queen Jane Grey und endet in der Jetztzeit, wo stolz darauf hingewiesen wird, dass die Goldmedaillen der Olympischen Spiele 2012 im Tower gelagert wurden. Immerhin 4700 jeder Gewinnstufe.


    Einige Bilder:
    Tower of London Facebook


    Tower of London Facebook


    Tower of London Facebook


    So ganz neu ist die Idee nicht. Bereits kurz nach der Einführung der Timeline machte Spotify auf sich aufmerksam, da es in seiner Timeline die Gesamte Musikgeschichte abbildete und auch in den letzten Wochen wurde über eine Schule berichtet, deren 4. Klasse an Hand der Timeline den Geschichtsunterricht mit Hilfe des sozialen Netzwerks Facebook ein wenig entstaubt und multimedial aufbereitet hat.

    Stefan Borchert - 04.10.2012 11:01:20 Uhr
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    Eventtipp: Passagen

    geschrieben am: 07.01.2012 15:06:42 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Passagen Köln Event Design

    Passagen

    Am 16. Januar ist es wieder so weit. Bis zum 22. Januar können Besucher die Passagen, eine der größten Designausstellungen Deutschlands, in Köln besuchen. Ich habe bereits jetzt auf der Ausstellungswebsite mich umgeschaut und für mich versucht herauszufiltern welche Ausstellungen besonders interessant sind. Doch dies ist wie so oft auf Grund des interessanten Programms nicht möglich.
    Dieses Jahr werden laut der offiziellen Website über 190 Designer, national und international, an den Passagen teilnehmen und in den „Designzentren“ Kölns, dem Belgischen Viertel und Ehrenfeld schwerpunktmäßig anzutreffen zu sein. Am Besten schaut ihr mal auf der Website vorbei und informiert euch im „Timetable“ welche Veranstaltungen ihr nicht verpassen wollt. Evt trifft man sich auf der ein oder anderen Ausstellung.

    Stefan Borchert - 07.01.2012 15:06:42 Uhr
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    Redesign: Ganz viel Neues bei Twitter

    geschrieben am: 08.12.2011 20:40:12 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Twitter Social Media Redesign Microblogging Android iOS

    Twitterlogo

    Twitter gab vor wenigen Minuten bekannt, dass das Redesign der beliebten Microbloggingplattform kurz bevor steht. Im Zuge dessen hat Twitter, wie man es von ihnen gewohnt ist, eine Microsite gestaltet, wo alle wichtigen Neuerungen kurz erklärt werden. Des Weiteren gibt es ein anschauliches YouTube-Video, welches die Funktionen multimedial vorstellt (das Video ist am Ende des Eintrags angehangen).


    Im Rahmen der Neugestaltung erhalten alle wichtigen Funktionen neue Platzierungen. Die gewohnte Navigationsleiste am oberen Rand der Website bleibt dem Nutzer erhalten. Sie ist neu geordnet und nach wie vor zentrales Element in der Bedienung des Webinterfaces.
    Die auffälligste Änderung erfährt die Timeline, die mit dem erweiterten Inhalten (Informationen zum Nutzer, Trending Topics, usw.) den Platz tauscht. Des Weiteren werden bei Bilder und Videos die Möglichkeit geboten diese sofort in der Timeline anzuzeigen.


    Twitter Startseite


    Ebenso wie die Startseite sind alle Unterseiten nun „verdreht“. Die Profilseite erfährt als Unterseite die meisten Neuerungen. Ein breiter Balken, oben im Profil verankert, gibt Aufschluss über den Nutzer. Anschließend folgt die neu geordnete Zweiteilung.


    Twitter Profil


    Twitter hat neben der klassischen Suche nun auch einen "Entdecken"-Bereich prominent integriert. Dieser zeigt Themen, die zur Zeit in der eigenen Timeline und/oder dem eigenen regionalen Umfeld eine hohe Bedeutung haben. Heute ist dies wie ihr im folgenden Screenshot sehen könnt beispielsweise die "1Live Krone".


    Twitter Entdecken


    Neben der Webversion hat Twitter auch die iOS und Android-Versionen neu gestaltet. Diese sind ab sofort im Appstore und dem Android-Market zum Download freigeschaltet und können getestet werden. Das Design der Apps wirkt ebenfalls frischer und wirkt etwas aufgeräumter. Auch wenn es noch immer keine Anpassung der mobilen App für Android-Tablet-Geräte gibt, sind besonders hier die Verbesserungen zu spüren.

     

    Stefan Borchert - 08.12.2011 20:40:12 Uhr
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    Google gestaltet die Google Bar um

    geschrieben am: 30.11.2011 12:06:01 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Google Redesign

    Seit einiger Zeit ist Google dabei seine Produkte zu redesignen. In einem Blogpost stellt Google nun die Überarbeitung der „Google Bar“ vor, die mit dem Erscheinen von Google+ bereits überarbeitet und in den verschiedenen Services vereinheitlicht wurde.
    An Stelle der horizontalen Leiste tritt in den neuen Entwürfen, die ab wahrscheinlich in den nächsten Wochen die alte Google Bar ablösen werden, ein Dropdownmenü in den Vordergrund.

     

    Stefan Borchert - 30.11.2011 12:06:01 Uhr
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    Event: Designlab - Thema: Service Design

    geschrieben am: 19.11.2011 19:37:11 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: MHMK Designlab Event Service Design Design

    mhmk

    Auch wenn ich seit wenigen Tagen ordentlich exmatrikuliert bin habe ich von einem äußerst interessanten Event in den Räumlichkeiten der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation Wind bekommen.
    Es geht um das Designlab Köln, welches am 23.11.2011 stattfinden wird. Das Thema des angesetzten Events lautet „Service Design - Die Reise des Kunden“ und wird von Ildiko Schilling, gehaltetn. Ich werde auf jeden Fall schauen, ob ich am 23. für diesen Termin auf der Arbeit frei bekommen kann. Evt sieht man sich dann in den Räumlichkeiten der MHMK.


    Einladungsplakat:
    Designlab Plakat

    Stefan Borchert - 19.11.2011 19:37:11 Uhr
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    Event: Forum Mediendesign 2011

    geschrieben am: 16.10.2011 20:36:37 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Mediendesign Forum Köln Event

    Am 5. November ist es wieder so weit. Das Forum Mediendesign wird im Museum Ludwig in Köln stattfinden. Ich hatte bereits in den letzten Jahren auf diese Veranstaltung hingewiesen, da sie vom Studiengang Mediendesign der Rheinischen Fachhochschule Köln organisiert wird und stets namhafte Referenten zu interessanten Themen sprechen.


    Dieses Jahr steht Forum Mediendesign unter dem Motto „Blickableiter“. Die Referenten sind Guido Heffels (Kreativchef Heimat, Berlin), Armin Reins (Gf Reinsclassen, Hamburg), Reinhard Patzschke (Gf Grabarz & Partner, Hamburg), Lars Harmsen (Grafik Designer, Slanted), Jakob Schuh (Studio Soi, Berlin) sowie Horst Wackerbarth (der Fotograf mit der Roten Couch). Außerdem sprechen Ralf König (Comiczeichner) und Céphas Bansah, echter König von Hohoe Ghana, der gemeinsam mit Julian Zimmermann (Kommunikationsdesigner) referieren wird.
    Der Eintritt ist wie jedes Jahr frei und eine Anmeldung ist nicht nötig. Ich freue mich einige von euch am Forum Mediendesign zutreffen.


    Eines der offiziellen Plakat-Sujets zum diesjährigen Forum Mediendesign:


    Forum Mediendesign 11

    Stefan Borchert - 16.10.2011 20:36:37 Uhr
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    Google Web Fonts in neuem Look

    geschrieben am: 17.07.2011 11:31:07 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Google Google Web Fonts Fonts Typografie Webdesign

    Das freie Web-Font-Verzeichnis von Google hat einen neuen Anstrich bekommen. Nachdem ich das neue Verzeichnis entdeckt hatte, schaute ich in den Web-Font-Blog der Suchmaschine und konnte feststellen, dass die neue Version nun seit ca. einer Woche online ist.
    Die 198 Schriften, die derzeit im Verzeichnis zur Verfügung stehen, können nun in einem neuen Interface genutzt werden. Hauptfeature ist, dass der Nutzer Anzeigeparameter (z.B.: Schriftgröße) auswählen kann und anschließen die Schriften im direkten Vergleich sieht. Eine deutliche Verbesserung im Vergleich zur Vorgängerversion, die die Auswahl der gewünschten Schrift erleichtert.


    Das neue Webfonts


    Ich denke weitere Worte zum Web-Font-Verzeichnis sind nicht nötig, da die meisten eh wissen, worum es geht. Schaut euch das neue Verzeichnis einfach mal an.

    Stefan Borchert - 17.07.2011 11:31:07 Uhr
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    Eine Website aus Schokolade

    geschrieben am: 20.06.2011 15:05:12 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Marketing Webdesign Kreativität

    Die portugiesische Brauerei Sagres hat ein Bier mit Schokoladengeschmack auf den Markt gebracht und anlässlich dieser ungewöhnlichen Markteinführung eine Website aus Schokolade bei einem Konditor entwerfen lassen. Die Chocolatiers haben die komplette Website individuell (also jedes Einzelteil) aus Schokolade geformt. Im Anschluss wurden die Werke fotografiert und mit Webtechnologien auf dem Bildschirm erlebbar gemacht.


    Website aus Schokolade


    Das folgende Video zeigt die Herstellung der Schokoladenwebsite. Ich bin echt beeindruckt. Was meint ihr? Ich freue mich über Kommentare!

     

    Stefan Borchert - 20.06.2011 15:05:12 Uhr
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    Alles neu bei XING - XING Relaunch 2011

    geschrieben am: 17.05.2011 16:01:07 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: XING Soziale Netzewerke Social Media Relaunch Redesign

    Xing

    Ich habe es heute Vormittag bereits getwittert, jedoch möchte ich mich für euch gerne noch etwas ausführlicher mit dem XING Relaunch 2011 beschäftigen. Denn es ist alles neu bei XING - naja nicht alles aber vieles.
    XING gab bekannt, dass ab Juni 2011 sich im beliebtesten deutschen Business-Netzwerk einiges verändern wird. Das Redesign der beliebtesten Businessplattform in Deutschland kommt meiner Meinung nach nicht ohne Grund. Facebook und LinkedIn haben in den vergangenen Monaten auch in den Jagdgebieten von XING gewildert (so zumindest mein Empfinden) und man hört in letzter Zeit auf Netzwerktreffen gelegentlich, dass kein XING-Profil vorliegt oder diese nur sporadisch gepflegt werden. Ob mein persönliches Empfinden bei den Verantwortlichen bei XING geteilt wird und mit zur Durchführung eines Redesign beigetragen hat? Fest steht, dass die Plattform über die Jahre hinweg gewachsen ist und die verschiedenen Funktionen inzwischen etwas zusammengewürfelt wirken. Diesen Missstand gilt es mit dem neuen Design zu beheben und sich somit für neue Kunden offener zu positionieren.


    Das neue Design:
    Im Zentrum der Neuerungen stehen eine Überarbeitung der Hauptnavigation und die XING-Leiste.Die neue Hauptnavigation wurde vereinfacht und neu geordnet. Durch ihre klarere Struktur wird die Bedienung erleichtert und intuitiver. Mit der Hauptnavigation verknüpft ist die XING-Leiste, die sich am linken Bildschirmrand befindet. Sie ist immer eingeblendet und gibt Aufschluss über Profilereignisse (z.B.: Neue Nachrichten, Veranstaltungen, Kontaktanfragen usw.). Die Informationen werden in Form eines Overlays geöffnet, sodass das Verlassen der aktuellen Seite, zum Beispiel beim Eingehen einer neuen Nachricht, nicht nötig ist. Ich halte fest: Profilinformationen und Navigation sind getrennt und vereinfachen die Übersicht. Rechts neben der Leiste ist der Content der aufgerufenen Seite zu finden.


    Stärkung der Netzwerkfunktionen:
    Durch die Neugliederung der Netzwerkfunktionen, wird XING in Zukunft wieder verstärkt zur Kontaktplattform. Der „Neuigkeiten“-Verlauf auf der Startseite, vor einigen Monaten eingeführt, spielt hierbei eine wichtige Rolle. Doch auch die Profile wurden angepasst und präsentieren sich nun wie digitale Visitenkarten. Lebensläufe, Auszeichnungen und weitere Informationen werden etwas in den Hintergrund gedrängt, sodass der Hauptfokus nun auf Menschen und nicht deren Tätigkeiten liegt.


    Fazit:
    Die publizierten Bilder und verfassten Beschreibungen des neuen Designs machen Lust auf mehr. Ich denke, dass XING einen Schritt in die richtige Richtung gegangen ist und mit dem neuen Design sowohl optisch, als auch aus Usabilitysicht, punkten kann. Die verwirrenden Strukturen der beiden „blauen“ Netzwerke sind im neuen XING-Design elegant umgangen worden und weisen einen Weg in die Zukunft. Ich freue mich auf das neue XING und bin gespannt, wie es im täglichen Gebrauch abschneiden wird.


    Zum Abschluss noch ein Video, welches die neuen Funktionen vorstellt:

     

    Stefan Borchert - 17.05.2011 16:01:07 Uhr
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    Forum Mediendesign 2010

    geschrieben am: 23.10.2010 16:41:44 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Mediendesign Forum Köln Event

    ForumMediendesign

    Am 6. November findet das alljährlich von der Rheinischen Fachhochschule Köln organisierte Designevent „Forum Mediendesign“ erneut statt. Wie auch in den vergangenen Jahren erwartet euch ein abwechslungsreiches, interessantes Programm rund um das Thema digitale Medien. Der Titel der Veranstaltung lautet dieses Mal „Kreative Köpfe“ und wartet wie auch in den letzten Jahren mit interessanten Persönlichkeiten auf, die Einblicke in ihre Arbeiten geben. Neben dem Agenturchef Stefan Kolle wird unter Anderem der Fotograf Uwe Düttmann und der Sounddesigner John Groves Einblicke in Arbeiten und den Agenturalltag geben.
    Los geht es am 6. November ab 13 Uhr im Museum Ludwig im Herzen Kölns.

    Ich kann dieses Jahr leider nicht am Forum Mediendesign teilnehmen, da ich wie ihr wisst derzeit in Wien verweile. Wünsche euch jedoch viel Spaß, freue mich auf Berichte und alle Informationen, die ihr mir vom Mediendesignforum zukommen lasst.
    PS: Wer nicht ohne mich „kann“ der sollte sich für den 20. November für das Barcamp in Wien anmelden.

    Stefan Borchert - 23.10.2010 16:41:44 Uhr
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    Das neue Twitter - Ein Testbericht

    geschrieben am: 22.09.2010 18:18:16 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Twitter Rebrush Design Webdesign Microblogging

    Wie ihr durch meine Tweets wisst wurde mein @deutschemarken bereits auf das neue Design umgestellt. Da nun von einigen meiner Follower Interesse an einem Testbericht bekundet wurde möchte ich diesen nun präsentieren:


    Das neue Interface von Twitter wirkt bereits auf den ersten Blick deutlich moderner als das alte Design. Die Farbkombination, die einem beim Start begrüßt ist nach wie vor so, wie der Nutzer sie gewählt hat und mit dem persönlichen Hintergrund versehen. Die Website ist nun in zwei Teile getrennt. Der erste Teil stellt die Timeline dar, welche nahezu identisch zum alten Design ist. Der zweite Teil, der früher nur ein farblich anpassbarer Streifen war, der die Follower, Trends usw. präsentiert hat, ist um einiges breiter geworden.
    Start
    Jeder Tweet ist mit einem Pfeil versehen, der eine Art Mini-Timeline (letzten 4 Tweets – 1. groß, 2-4 kleiner darunter) des ausgewählten Twitterusers in den rechten Teil der Website lädt. Auf diese Art und Weise bleibt die eigene Timeline links im Blick und rechts kann entspannt die Timeline des Anderen begutachtet werden. Twitpics, YouTube-Videos und weitere weiterführende Inhalte werden an dieser Stelle auch sofort angezeigt, sodass Twitter nicht verlassen werden muss.
    Tweet
    Tweet
    Alle Aktionen auf Twitter werden durch flüssige Animationen begleitet, sodass es Freude macht auf der Website zu surfen und Inhalte in den verschiedenen Spalten zu öffenen. Das oben beschriebene Navigationskonzept, bei dem Inhalte in den verschiedenen Spalten geladen werden, lässt die Seite nicht nur moderner wirken, sondern bietet eine echte Alternative zu verschiedenen externen Twitterclients.


    Das offizielle Video zum neuen Design:

     

    Stefan Borchert - 22.09.2010 18:18:16 Uhr
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    Treffen der Kreativwirtschaft Europas

    geschrieben am: 28.03.2010 09:28:03 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Köln Design Messe C'n'B

    Am 23. und 25. Juni soll in den Kölner Messehallen eines der größten Treffen der internationalen Kreativwirtschaft ausgerichtet werden. Dieses Event soll „C’n’B – Creative Business Convention“ heißen und die Vertreter der Kreativwirtschaft zusammenbringen und vernetzen. Somit steht fest, dass branchenübergreifende Kooperationen das Ziel der Veranstaltung sind. Hauptzielgruppe der Messe sind Personen aus folgenden Branchen: Musik, Werbung, Software, Games, Kunst, Film, TV, Architektur und Mode.
    Ich bin gespannt, wie sich die Messe positionieren wird. Das Mischen verschiedener Designdisziplinen finde ich sehr spannend. Auf jeden Fall sollte man die C’n’B im Auge halten.

    Stefan Borchert - 28.03.2010 09:28:03 Uhr
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    Amnesty Internetional bringt Licht ins Dunkle

    geschrieben am: 03.03.2010 20:16:15 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Folter Amnesty Internetional Webdesign

    Light_the_Dark

    Unter dem Titel „light the dark“ oder „bring Licht ins Dunkle“ hat Amnesty International eine sehr emotionale Microsite publiziert, die auf Folter und Verletzungen der Menschenrechte in die Öffentlichkeit rücken sollen. Der Nutzer der Website bringt indem er ein Feuerzeug anzündet Licht ins Dunkle und wird Zeuge einer Foltersituation, die durch das Zünden des Lichtes aufgedeckt und beendet wird.
    Die Emotionalität der Website ist überwältigend. Die Videos regen zum Nachdenken an und bringen mit dem Eindringlichen Statement, dass Amnesty International in 50% aller Staaten der Welt Folter dokumentieren konnte den gewünschten Effekt.
    Es handelt sich also um ein trauriges Thema, das brillant in Szene gesetzt ist ohne dabei zu hart zu werden, jedoch ebenso wenig zu verheimlichen. Somit lohnt sich ein Besuch der Seite sowohl gestalterisch als auch menschlich, um über die eigene Situation und Situationen anderer Mitmenschen zu reflektieren.

    Stefan Borchert - 03.03.2010 20:16:15 Uhr
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    Logodesign ein kritischer Blick auf aktuelle Trends

    geschrieben am: 06.02.2010 10:45:39 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Logo Design Trends

    Inspiriert von zahlreichen Logo-Rebrushes in den letzten Wochen habe ich entschlossen mich der Thematik Logo-Design in einem Blogeintrag zu widmen.
    Falls ihr euch nun fragt, welche großen Firmen in den letzten Wochen oder Monaten ihr Logo erneuert haben so möchte ich euch beispielsweise auf GEZ, AOL, Click and Buy oder Union Investment hinweisen.
    Wenn man die Entwicklungen im Logo-Design beobachtet fällt auf, dass viele Logos inzwischen für digitale Medien abgeändert (zum Teil sogar optimiert) werden. Es finden sich immer häufiger Logos mit Verläufen, Glanzeffekten oder Spiegelungen in den CIs der Firmen wieder. Doch woran liegt das? Eigentlich sind diese Logos doch für Printmedien ungeeignet. Ich denke, dass die meisten Auftraggeber ihre Logos mit Logos von Internetplattformen, die vorzugsweise im Web2.0 agieren, vergleichen. Am Bildschirm sieht ein Logo auf den ersten Blick wertiger aus und macht mehr Eindruck wenn es mit Glanzeffekten usw. versehen ist. Die wenigsten Auftraggeber bedenken, dass die meisten großen Unternehmen auf solche Spielereien verzichten oder zumindest nur sehr dezent einsetzen. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass ein Logo in gedruckter Form auf Spiegelungen und Glanzeffekte verzichtet – im Web dezente Effekte genutzt werden können ohne dass die Aussage des Logos verändert wird.

    Daher kurz eine Zusammenfassung welche Medien ein Logo im Idealfall abdecken sollte:

  • Druck (von Hausgroß – über Briefpapierlogo – bis zur Briefmarke)
  • Web (von Favicon bis Websitelogo)
  • Stempel (= schwarz-weiß)
  • Fax (= schwarz-weiß)
  • auf diversen Untergründen (z.B.: Stoffen, Metall, …)
  • Wie ihr seht, erfüllen die typischen Web2.0 Logos leider die meisten Vorraussetzungen nicht und es müssen ähnliche Logos für die anderen Medien erstellt werden.
    Daher mein Tipp: Verzichtet als Gestalter nach Möglichkeit auf Effekte und klärt entsprechende Kunden über die Nachteile dieser auf. Wenn ein Kunde weiterhin auf grafische Spielereien besteht ist es empfehlenswert diese möglichst dezent einzusetzen um kleine Hervorhebungen im Web möglich zu machen – die Printversion jedoch möglichst ohne diese Effekte zu publizieren.

    Stefan Borchert - 06.02.2010 10:45:39 Uhr
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    Webdesign einfach mal weggelassen

    geschrieben am: 22.01.2010 20:16:13 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Passagen Köln Fail Webdesign

    Die Aufgaben für die am Montag bevorstehenden Abgaben der Semesterarbeiten lichten sich. So kam ich auf die Idee evt. am Sonntag die Passagen in Köln zu besuchen, die am Sonntag ebenfalls enden. Für alle, die die Passagen nicht kennen denen sei so viel erklärt: Bei den Passagen handelt es sich um eine Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe, der sich zahlreiche Künstler und Designer angeschlossen haben und Arbeiten präsentieren. Also durchaus ein sehr interessante Sachen, die gezeigt werden und deren Besuch sich in der Regel lohnt. Ein Blick über den eigenen Tellerrand kann schließlich niemals schaden.
    So begab ich mich auf die Suche nach einem Programm und strandete auf der Website der Organisatoren. Doch was musste ich feststellen? Die Passagen verzichten auf Webdesign! FAIL! Ausgerechnet bei einer Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe über Kunst und Design darf so was nicht passieren.
    Nur um das Klarzustellen: Ich habe nichts gegen eine schlichte Gestaltung – ganz im Gegenteil ich liebe es an vielen Stellen. Das Minimalistische hat seine Reize aber eine Website die zu großen Teilen aus Tabellen besteht und mehrere Scrollbalken für die verschiedenen Inhalte benötigt darf in meinen Augen keine Kunst- und Designveranstaltung repräsentieren.

    Stefan Borchert - 22.01.2010 20:16:13 Uhr
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    Microtypografie: Die Anatomie der Buchstaben

    geschrieben am: 08.01.2010 20:46:44 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Typografie Design Poster

    Uh das darf ich euch nicht vorenthalten. Achim Schaffrinna hat in seinem Blog designtagebuch.de sein A1-Poster „Die Anatomie der Buchstaben“ zum Thema Microtypografie veröffentlicht.
    In seiner Arbeit erklärt er anschaulich die einzelnen Fachbegriffe der Microtypografie, sodass Wörter wie „Oberlänge“, „Kehlung“, „Versalhöhe“, „Bein“ oder „Schenkel“ jetzt jedem etwas sagen sollten, der sich etwas für Typografie interessiert.
    Ich denke, dass dieses Poster ebenfalls interessant für Vorlesungen im Bereich der Typografie oder der Gestaltungsgrundlagen sein dürfte und werde es aus diesem Grund auch meinen Dozenten zukommen lassen.
    Das Poster findet ihr im unten verlinkten Blogeintrag auf designtagebuch.de und könnt es euch dort kostenlos downloaden.

    Stefan Borchert - 08.01.2010 20:46:44 Uhr
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    MHMK-Ringvorlesung mit Ralf Metzenmacher

    geschrieben am: 08.12.2009 16:03:37 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Metzenmacher MHMK Ringvorlesung Design Kunst

    Plakat Ringvorlesung Metzenmacher

    Am 16. Dezember 2009 findet die nächste Ringvorlesung in den Räumlichkeiten der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation statt. Als Gast des Abends wird Ralf Metzenmacher begrüßt, der Produktdesign studierte und erfolgreich bei dem Sportartikelhersteller Puma gewirkt hatte und seit 2004 als freischaffender Künstler tätig ist.


    Laut Ralf Metzenmachers Homepage ist sein Auftritt als eine Art offene Diskussion angelegt, sodass er das Thema „Kommunikation am Beispiel von Kunst und Design“ sofort seinen Hörern vorlebt. Ich bin auf den Abend gespannt und freue mich auf neue Eindrücke.


    Daten zur Veranstaltung in aller Kürze zusammengefasst:
    Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation Campus Köln am 16.12.2009 ab 18.30 Uhr - Eintritt frei

    Stefan Borchert - 08.12.2009 16:03:37 Uhr
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    Forum Mediendesign 2009

    geschrieben am: 04.11.2009 21:13:41 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Mediendesign Forum Mediendesign

    Plakat Forum Mediendesign 09

    Am Samstag findet im Museum Ludwig das Forum Mediendesign 2009 statt, das von der Rheinischen Fachhochschule Köln organisiert wird. 2007 wurde das Forum Mediendesign zum ersten Mal organisiert und geht somit dieses Jahr bereits in die dritte Runde.
    Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautet „Gutes Design (weckt Emotionen)“.
    Hochkarätige Referenten lassen viel von dem kommenden Programm erwarten. So spricht beispielsweise Götz Ulmer für die Agentur Jung von Matt (Hamburg), Prof. Fons Hickmann (sehr viele Designpreise gewonnen) oder der Fotograf Dieter Blum, der sich hauptsächlich mit Werbefotografie einen Namen verdient gemacht hat. Doch auch die anderen Sprecher der Veranstaltung lassen viele interessante Einblicke erwarten, sodass ich den kommenden Samstag mit ziemlicher Sicherheit in Köln verbringen werde und zumindest für einen Teil der Veranstaltung im Museum Ludwig anwesend sein werde.
    Also noch einmal für alle in Kürze: Samstag ab 13 Uhr im Museum Ludwig.
    PS: Im vergangenen Jahr habe ich ebenfalls an dieser Veranstaltung teilgenommen und war ziemlich begeistert.

    Stefan Borchert - 04.11.2009 21:13:41 Uhr
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    Designcheck: StudiVZ und Co im neuen Gewand

    geschrieben am: 06.10.2009 17:00:05 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Designcheck StudiVZ

    Heute ist das neue Design der VZ-Gruppe auf allen drei Portalen online gegangen. Da die Änderungen abgesehen von den Farbwerten der einzelnen Portale (StudiVZ = knalliges rot, MeinVZ = organe und SchülerVZ = sehr grelles pink [Achtung: Augenschmerzen beim betrachten vorprogrammiert!]) gleich sind werde ich mich mit meiner Analyse auf das mir geläufigste Portal StudiVZ beschränken.
    Beim Betreten der Defaultseite des Portals fällt zu aller erst ein Teaserbild auf, welches zufallsgeneriert aus einem Pool von aktuell 3 verschiedenen Bildern geladen wird. Neben dem Bild befindet sich nicht, wie ich anfänglich angenommen hatte, eine Möglichkeit zum Login, sondern der Beginn eines Registrierungsformulars. Der Login und die sonstigen Elemente der Website haben sich funktional nicht grundlegend verändert, sodass von der Positionierung alles beim Alten bleibt.
    Designtechnisch hat die Startseite einige Schatten und Farbverläufe übergebügelt bekommen, welche zum Teil sehr gezwungen wirken. - Man muss den Trend des Web2.0s ja schließlich doch irgendwie mitgehen bevor die Konkurrenz (gemeint ist Facebook) mit ihrem luftigen lockeren Gesamtauftritt noch mehr User abwirbt. Dieser gezwungene Eindruck entsteht hauptsächlich dadurch, dass viele Teile der Website nicht angepackt wurden und das Design unfertig wirkt. Ein Beispiel, welches man auf jeder Seite betrachten kann (auch auf der Startseite!) die 1px breite Linie, die den Contentbereich definieren soll, passt absolut nicht mehr zu den überarbeiten Elementen. Die Seite wirkt nun als läge ein dickes Headerkissen und ein dickes Footerkissen auf einer Ebene. Durch diesen Effekt werden Header und Footer stärker betont als es den VZlern lieb sein sollte.
    Im eingeloggten Zustand setzt sich dieser Effekt leider fort. Menüs und Inhalte wirken platt, da sie nicht überarbeitet wurden und Kopf- und Fußbereich der Website erhalten erhöhte Aufmerksamkeit…
    Abschließend kann man nun sagen, dass das Styleupdate der VZGruppe ziemlich daneben gegangen ist (auch wenn die Kommentare im Blog von Begeisterung bis absolute Ablehnung reichen).
    Was meint ihr? Top oder Flop?

    Stefan Borchert - 06.10.2009 17:00:05 Uhr
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