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Facedeals - Ein Blick in die Zukunft des Marketings?

geschrieben am: 14.08.2012 23:11:20 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Facebook Facedeals Check In LBS Marketing Zukunft Internet Privatsphäre Datenschutz Einkaufen

Stellt euch vor, ihr kommt in einen Laden. Beim Betreten des Ladens erhaltet ihr ein SMS, Email oder sonstige Nachricht mit einem Dealangebot - zugeschnitten auf euch, eure Vorlieben und den Laden, den ihr gerade besucht. Grob zusammengefasst ist genau dies das Einsatzszenario, welches hinter Facedeals steht.


Die Agentur Redpepperland aus Amerika hat hierzu ein Produkt entwickelt, welches sich wohl zur Zeit in einer Testphase befindet. Hauptbestandteil ist eine Kamera, die in Verbindung mit einem PC euch bzw. eine Person identifizieren kann. Zuvor musste über eine Facebookapp Bildmaterial in das System geladen werden, damit die Gesichtserkennungssoftware ausreichend Material zum Abgleichen der Gesichter hat. Auf Basis von den Facebook-Profilinformationen kann Facedeals euch nun ein passendes Angebot schicken und euer Facebookprofil an entsprechendem Ort einchecken.


Es hört sich zur Zeit alles noch ein wenig nach Science Fiction an - ist aber wie oben zu lesen ist bereits möglich. Der gläserne Bürger, der entsteht, die Aufschreie der Datenschützer die bei einer flächendeckenden Einführung entstünden und die Frage nach einer Selbstbestimmtheit des Individuums lasse ich an dieser Stelle gezielt außen vor ;)

 

Stefan Borchert - 14.08.2012 23:11:20 Uhr
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Google Analytics datenschutzkonform nutzen

geschrieben am: 27.05.2012 13:50:37 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Google Datenschutz Google Analytics SEO Tracking Besucher Datenerfassung Webanalyse

googleanalytics

Eines der großen Sorgenkinder der Datenschützer, Google Analytics, lässt sich auch in Deutschland datenschutzkonform einsetzen. Oft wird dies zur Zeit noch nicht angewendet, weshalb ich diesen Blogeintrag schreibe. Wie die datenschutzkonforme Einbindung geht und was zu beachten ist, das soll Inhalt des folgenden Beitrags sein.


Folgende Punkte sind für eine datenschutz konforme Einbindung nötig:
1. Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit Google (§ 11 BDSG – Vertrag)
2. IP-Adressen anonymisieren
3. Widerspruchsmöglichkeit für Betroffene
4. angepasster Datenschutzhinweis
5. Löschen alter/bereits vorhandener Daten


Beginnen wir zu Beginn der Liste und arbeiten die Punkte ab. Den Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung kann bei Google gedownloaded werden. Ein genaues Vorgehen wird auf der ersten Seite des Formulars erklärt.


Das Anonymisieren der IP-Adressen geschieht durch ein Beschneiden der IP-Adresse. Dies bietet Google durch das Einfügen einer Funktion an, die in den klassischen Trackingcode von Goolge Analytics integriert werden muss. Die zu nutzen Google-Funktion heißt „_gat._anonymizeIp();“ und ist unter https://developers.google.com/analytics/devguides/collection/gajs/methods/gaJSApi_gat?hl=de-DE#_gat._anonymizeIp dokumentiert.


Die Möglichkeit zum Widerspruch für das Tracking liefert Google in Form von Browserplugins, die sich Betroffene installieren können. Wenn dies geschieht, werden sie nicht mehr erfasst. Die entsprechenden Browseraddons für Internetexploren, Opera, Firefox, Chrome und Safari stellt Goolge auf dieser Seite zur Verfügung: http://support.google.com/analytics/bin/answer.py?hl=de&answer=1008579&topic=1727146&ctx=topic


Bleiben noch die Anpassung der Datenschutzbestimmungen und das Löschen der bereits vorhandenen Daten. Hier gilt zu beachten, dass aufgezeichnete Daten, die nicht datenschutzkonform sind, rechtswidrig erlangt wurden. Aus diesem ist das Löschen Pflicht des Websitebetreibers.
Ich hoffe ich konnte ein wenig Licht ins Dunkle bringen und aufzeigen, wie sich auch in Deutschland Google Analytics datenschutzkonform nutzen lässt.

Stefan Borchert - 27.05.2012 13:50:37 Uhr
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