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News & Blog gefiltert nach: App

 

Digitales Design und Usability-Aspekte erobern die Fernsehwelt

geschrieben am: 03.03.2015 21:22:35 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Das Erste ProSieben Medienwandel Design On Air Design Redesign TV Nutzerführung Kommunikation App Usability

daserste

Ihr habt es mitbekommen - der TV-Sender ProSieben sendet nun seit ein paar Wochen in einem neuen On-Air-Design und auch das Erste schläft nicht und sendet seit Sonntag im neuen Design. Bei beiden Sendern ist die Anlehnung an digitale Gestaltungslinien aus Web- & Interfacedesign nicht von der Hand zu weisen. Grund genug für einen Blogeintrag.


Bereits seit einiger Zeit nutzt das Erste Anlehnungen an seine digitalen Kanäle. Die Tagesschau mit ihrem App-ähnlichen Intro ist wohl das bekannteste Beispiel. Doch auch viele andere Sendungen werden (zwangs-?) digitalisiert. Nun zieht auch der Sender nach. Im Zentrum des Redesigns steht der "Touchbutton". Hierbei handelt es sich um eine Animation, die impulsartig reagiert und laut Pressemeldung sowohl den Knopfdruck der Fernbedienung als auch den Touch der "Das Erste App" wiederspiegeln soll. Ein gelungener Brückenschlag, wobei besonders der zweite Teil der Pressemeldung zeigt, welchen enormen Einfluss die aktuellen digital Medien inzwischen auch auf das Medium TV haben. So ist es nicht sonderlich verwunderlich, dass auch an anderen Stellen des Redesigns ein starker Einfluss der digitalen Medien auf das On-Air-Design zu finden ist. Die Auswahl der Auszeichnungsfarben ist beispielsweise ebenfalls typisch für digitale Medien. Eine Smartphone-App im Materialdesign könnte genau auf das gewählte Farbschema zurückgreifen. Generell wird das Look and Feel von Apps im On-Air-Design gerne nachempfunden um Kommunikation und Austausch darzustellen. Mehrdimensionale Elemente, wie das Wellendesign werden hingegen abgeschafft und parallaxe Bewegungseffekte runden das Design ab.


Parallax-Effekte?
Da war doch was. Richtig. Auch der TV-Sender ProSieben spielt seit seinem On-Air-Relauch vor einigen Wochen mit parallaxen Animationseffekten (auch wenn es in der ProSieben-Press emeldung mit "direkter, klarer, dreidimmensionaler" betitelt wird). Die Mehrdimmensionalität in Kombination mit einem Scrolleffekt kommt dem aufmerksamen Internetnutzer dann doch bekannt vor. Auch die großflächigen farbigen Kacheln und der Einsatz von "Big Typography" erinnern an digitale Trends, die unter anderem durch Microsofts Windows 8 ihren Ursprung haben. Iconografie wird zur Unterstützung einzelner Inhalte eingesetzt. Fortschrittsanzeigen, die ProSieben bereits seit vielen Jahren hat, runden das Bild ab und schaffen den Eindruck von Interaktivität.


Fazit
Beide auf ihre Art und Weise gelungene Überarbeitungen des On-Air-Designs zeigen, dass Nutzerführungsaspekte und Fokussierung aus der digitalen Welt auch in andere Bereiche des Designs schwappen. TV-Zuschauer sind aus ihrer täglichen Mediennutzung inzwischen an Farbflächen, differenzierte Typografie oder Icons gewohnt. Mehrdimensionale Effekte benötigen nicht mehr zwangsweise schnelle Kamerafahrten oder wilde Schwenks. Flächen, Konturen und reduzierte Animationen sind inzwischen gewohnt und werden als zeitgemäß wahrgenommen.
Doch schlussendlich führt das geänderte Medienkonsumverhalten der Menschen dazu, dass auch digitale Trends einen maßgeblichen Teil des ganzheitlichen Markenerlebnisses ausmachen und dokumentiert den Medienwandel.

Das Erste - Redesign des On-Air-Designs

ProSieben - Trailer zum Redesign des On-Air-Designs

 

Stefan Borchert - 03.03.2015 21:22:35 Uhr
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Per Dating-App Aufmerksamkeit für Frauenrechte

geschrieben am: 22.08.2014 11:50:17 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Tinder Amnesty International Dating App Kampagne Werbung Marketing

amnesty

Ihr dachtet Tinder ist nur eine Dating-App? - Falsch gelegen. Durch die große Nutzerschaft und die einhergehende Reichweite rückt Tinder natürlich auch in den Fokus der Werber. Amnesty International hat nun kürzlich eine Kampagne mit dem Dating-Service umgesetzt und dabei äußerst gelungen auf die Aktion "Make The Choice" aufmerksam gemacht, bei der es darum geht Aufmerksamkeit auf ein selbstbestimmtes Leben von Frauen zu legen (was leider ein großes Problem in vielen Ländern dieser Welt ist).


 Tinder: Amnesty International
[em]Screenshot via AdsOfTheWorld.c om, Copyright: Amnesty International


Und wieder zeigt sich, dass es auf kreative Ideen ankommt, die nicht zwangsweise technisch aufwändig sein müssen. Dies hat die verantwortliche australische Agentur Circul8 hervorragend umgesetzt. Aufmerksamkeit und Interesse werden durch einfachste Mittel erzeugt.


PS: Die zugehörige Kampagnenseite "Make The Choice" ist übrigens ebenfalls sehr sehenswert und ein Besuch lohnt sich.

Stefan Borchert - 22.08.2014 11:50:17 Uhr
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Liebes Foursquare, ich brauche ein Beziehungspause...

geschrieben am: 11.06.2014 11:05:29 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Foursquare Swarm Joy Of Use App Pause Gamification Badges

foursquare

Es ist nun ungefähr einen Monat her, als Foursquare seinen neuen Dienst Swarm, zur Entbündelung aus der allgemeinen Foursquare-App veröffentlicht hat. Dieser Schritt sollte aus Sicht von Foursquare dazu führen, dass die Nutzer, die stärker an Check-Ins und Sozialen Interaktionen interessiert sind, sich auf Swarm stürzen, und Nutzer, die ihren Fokus auf das Entdecken von Orten legen in der Foursquare-App verbleiben. Kurz gesagt: Diese Strategie ist bei mir absolut nicht aufgegangen.


Ich zähle zu der einstigen Nutzergruppe, die Foursquare gerne als großes Spiel gesehen hat. Mayorships, Badges und Punkte - sprich all die Gamificationaspekte der ursprünglichen App in Kombination mit dem sozialen Aspekt (wer ist wo) machten für mich den Reiz von Foursquare aus. Belohnungen und Spezials für Check-Ins oder die Entdecken-Funktionen waren nie meine Nutzungsmotivation.


So müsste ich mich nach dem Verständnis der Produktentwickler eigentlich hauptsächlich mit der neuen App "Swarm" identifizieren. Dem ist jedoch leider nicht der Fall. Im Gegenteil. Ich stelle bei mir fest, dass ich mich nur noch ganz selten an Orten einchecke. Die App im allgemeinen viel seltener starte und meist nur kurz schaue, ob Freunde oder Bekannte in der Nähe für ein spontanes Treffen eingecheckt sind. Ich sehe keinen wirklichen "Nutzen" mehr in meinem Alltag meine Standortdaten in die Weiten des Internets zu pusten. Das Spiel ist tot. Der Spaß ist weg. Der Wettkampf um Mayorships und Badges beendet. Der Joy of Use ist mir zu gering.


Wo das ganze hinführt? Ich weiß es nicht. Warten wir ab. Auf jeden Fall haben wir uns entfremdet. So gönne ich uns, Foursquare und mir, eine Beziehungspause. Evt finden wir uns ja wieder total nett, wenn auch die Foursquare-App vollendens überarbeitet ist?

Stefan Borchert - 11.06.2014 11:05:29 Uhr
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Eine Smartphone-App für Typografen und Typoliebhaber

geschrieben am: 16.02.2014 15:24:49 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Typografie InfoType Android iOS Smartphone App Art Direction Kreation

infotypelogo

Was war nochmal der Unterschied zwischen einem Geviert und einem Viertelgeviert? Wann wird welches Zeichen eingesetzt und gehört ein Leerzeichen zwischen die Mengenangabe und eine Maßeinheit? Und schließlich eine der häufigsten Fragen: Wie werden eigentlich Telefonnummern und Bankleitzahlen korrekt formatiert? Die Smartphone-App InfoType gibt euch Antworten und ist ein tolles Nachschlagewerk für alle typografischen Fragen.
Besonders gut gefällt an dieser App, dass Fachbegriffe sofort und verständlich erklärt werden. So wird dies kleine Smartphone-Applikation nebenbei auch zu einem interessanten Tool für Studenten aller Designrichtungen.
Neben der sehr ausführlichen Lexikon-Funktion, gibt es noch ein Quiz, mit dem jeder Gestalter seine typografischen Fähigkeiten spielerisch auffrischen und überprüfen kann.


Infotype
Abbildungen der App InfoType


Konzipiert, gestaltet und programmiert wurde die kostenfreie Smartphone-Applikation von sechs Auszubildenden der Kölner Digitalagentur "reality bytes".
Weitere Informationen zu dieser Typografieperle findet ihr auf der Projektseite unter http://www.infotype.de oder sofort im Google Playstore sowie im Apple Appstore

Stefan Borchert - 16.02.2014 15:24:49 Uhr
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Designtrends: Authentically digital vs. Skeuomorphism Design

geschrieben am: 26.01.2013 17:13:47 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Authentically digital Skeuomorphism Design Design Gestaltung Webdesign Windows 8 Apple Trends

Als Designer beschäftigt man sich viel mit Trends und Gestaltungstheorien. Was ist zur Zeit aktuell - welche Designströmungen beeinflussen zur Zeit die Community und was wird eigentlich als modern wahrgenommen? Aus diesem Grund möchte ich nun zwei gegensätzlich, gleichzeitig jedoch hoch moderne Designströmungen vorstellen: "Authentically digital" und "Skeuomorphism Design"


Was ist Authentically digital ?
Das Designprinzip des "Authentically digital" besagt, dass das digitale Produkt für sich stehen kann und eine Nachahmung der Realtität nicht benötigt. Das digitale Produkt - also zum Beispiel eine App, eine Website etc. - steht zu seinem digitalen Aussehen und seiner digitalen Nutzung. Eine Nachahmung von Produkten aus der Realität wird nicht benötigt.
Das noch relativ frische Betriebssystem Windows 8 stellt das Designprinzip des Authentically digital als eine der Hauptdesignrichtlinien in den Fokus der Gestaltung. Die inzwischen weltweit bekannte "Windows 8 UI" (ehemals "Metro UI") erinnert somit an keine realen Objekte, sondern setzt sich aus digitalen Flächen zusammen.
Doch auch im Webdesign bedienen sich viele Seiten diesem Designtrend. Ein Beispiel aus dem Web ist die sehr gelungene Präsentation der Google-Datencenter. Das frische Kacheldesign verzichtet auf unnötige Schatten und sonstige Analogien zur realen Welt.


 Google Datencenter
Screenshot: Google Datencenter-Website (Stand 20.01.2013, Link)


Doch auch andere bekannte Brands haben sich für den "Authentically digital" Designansatz entschieden. So hat beispielsweise die BBC bei Ihrem Sender-Relaunch vor wenigen Wochen ebenfalls ihr Erscheinungsbild in den digitalen Medien überarbeitet. Die Website ist hierbei ebenfalls sehr stark dem Gedanken der Reduktion und der digitalen Fläche unterworfen. (Update: Auch die Seite des ZDF ist, obwohl sie sehr unterschiedlich in der Gestaltung zum BBC-Design ist, "Authentically digital".)


Und was ist nun "Skeuomorphism Design"?
Unter dem Begriff "Skeuomorphism Design" versteht man ziemlich genau das Gegenteil des "Authentically digital". Hier lehnt sich die Gestaltung sehr stark an vorhandene reale Objekte an. So wird ein E-Book-Reader als Bücherregal, eine Kalenderfunktion als Taschenkalender oder eine Darstellung der Uhrzeit als Wanduhr gestaltet. Der Nutzer erlernt die Bedienung an Hand der für ihn bekannten Objekte.
Apples Betriebssystem iOS ist sehr stark mit Elementen "Skeuomorphism Design" durchzogen. Doch auch viele Webseiten greifen auf dieses Gestaltungsprinzip zurück. So sind Warenkörbe meist als Einkaufstüten gestaltet oder schriftliche Kontaktmöglichkeiten mit einem Brief symbolisiert.


 Burgerking
Screenshot: Produktpräsentation des "Whopper" auf der Burgerking Website (Stand 26.01.2013, Link)


Burgerking nutzt zur Präsentation seiner Produkte neben einer Medienbühne ein aufgeschlagenes Kochbuch. Der Kochbuchcharakter wird durch angehängte Zettelchen, die mit Büroklammern befestigt sind verstärkt.


Schlusswort
So unterschiedlich die beiden Designtrends sind, so interessant ist es jedoch diese gegensätzlichen Gestaltungsarten zu betrachten. Es gibt Verfechter beider Trends - doch kommt es schlussendlich immer darauf an, ob und wie einer dieser Trends zu einer Marke, Person etc. passt. Einen Trend nur des Trends halber mitzugehen macht im Design ebenso wenig Sinn wie in der Mode.


Preisfrage zum Schluss: Na, welchen Designtrend greift meine Website hauptsächlich auf?

Stefan Borchert - 26.01.2013 17:13:47 Uhr
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UI-Designer verpasst der Instagram-App ein Facelift

geschrieben am: 02.12.2012 17:59:08 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Instagram App Social Web Bilder Fotos Design UI

instagram_facelift

Was passiert, wenn ein UI-Designer mit der seiner verwendeten Software nicht zufrieden ist und er etwas Zeit hat? - Richtig er gestaltet Teile der Oberfläche neu.
So ist es mit der iOS-App des beliebten Fotosharing-Dienstes Instagram passiert. Der UI-Designer Stephen M. Levinson aus New York hat sich beliebten App angenommen und einige kleine Modifikationen angedacht, die dem Ganzen zu mehr Eleganz und einer intuitiveren Steuerung verhelfen. So entfernte er beispielsweise die Menüleiste, die ihm überflüssig erschien, inszenierte die Fotos, ähnlich wie Pinterest, in einer Art Polarioid-Style. Insgesamt hat er es geschafft der inzwischen ein wenig in die Tage gekommene App (was nicht auf ihre Nutzerbeliebtheit sondern rein auf die zeitliche Erscheinung und Gestaltungselemente bezogen ist) einen neuen frischen modernen Anstrich zu verpassen.
Das Ergebniss seiner Arbeit hat Stephen als Vimeo-Video der Öffentlich bereitgestellt:

 

Stefan Borchert - 02.12.2012 17:59:08 Uhr
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Instagram - ein langweiliger Fotodienst oder interessantes Marketing-Tool?

geschrieben am: 21.10.2012 16:35:48 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Instagram App Social Web Marketing Werbung Marke Bilder Fotos Branding

instagram

Die meisten Leser werden den Fotodienst Instagram kennen, bei dem mit Hilfe der entsprechenden iOS- oder Android-App Handyschnappschüsse bearbeitet und anschließend mit Freunden geteilt werden können. Mit über 100 Millionen Nutzern verfügt das Netzwerk somit über eine erhebliche Reichweite, die die Frage aufkommen lässt, ob sich der Fotodienst nicht auf für Unternehmen in ihre Markenkommunikation einbinden lässt.


Es gibt bereits einige Marken, die Instagram sehr erfolgreich nutzen. Wichtig für den Erfolg ist, dass die Marke ein authentischer aktiver Teil der Community wird. Nur dann funktioniert die Markenkommunikation per Instagram. Die österreichische Bio-Marke "ja! Natürlich" macht dies mit Fotos rund um die eigene Marke, Kochveranstaltungen und die eigenen Produkte eindrucksvoll vor. So werden vier nebeneinander liegende Paprika auf einem Holzbrett kurzerhand zu einer Regenbogenparade oder verschiedenste Tomatenformen und -farben (ja es gibt unterschiedliche Tomatenfarben bei reifen Tomaten ;)) in einer Schachtel zur Vitaminampel. Es geht also auch bei Instagram, wie so oft im Social Web, darum, dass man seinen Nutzern einen Mehrwert bietet und sie in einer gewissen Art und Weise begeistert.


Damit der Unternehmensaccount nicht unbemerkt bleibt, sollte dieser neben dem Posten von Fotos auch weiterführend betreut werden. Dies bedeutet im Fall von Instagram, dass es sich anbietet die Fotos in andere Netzwerke weiterzuleiten (wenn sie viele Bilder machen bitte nicht alle!) und dass natürlich mit der eigenen Community interagiert werden muss. Kommentieren, Liken, neuen interessanten Personen folgen gehört hier ebenfalls zur alltäglichen Aufgabe.


Nun gilt es noch die Frage des Monitoring zu beantworten. In welcher Tiefe sollen Daten über die Aktivitäten gesammelt werden? Eine Statistik zur Nutzung ist in der regel bei Unternehmensaccounts sinnvoll. Der Service Statigram kann hier eine große Hilfe sein. Auf Grund der Instagram-API gibt es jedoch auch noch viele Alternativen, die ebenso verwendet werden können.


Zum Abschluss dieses Artikels noch eine Empfehlungen von guten Unternehmensprofilen auf Instagram:

  • adidas (Sportartikelhersteller)
  • Audi (Automobilhersteller)
  • Ja! Natürlich! (österreischische Biomarke)
  • Air Berlin (Airline)
  • Stefan Borchert - 21.10.2012 16:35:48 Uhr
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    So erstellt ihr animierte Facebook-Appicons

    geschrieben am: 24.08.2012 12:31:27 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Facebook Social Media Apps Animieren Photoshop

    fblogo

    Das ist ja cool, was meine ehemaligen Kollegen von Webmatch da entdeckt haben! Es handelt sich um einen Weg, über den man animierte App-Icons auf Facebook nutzen kann. Diese sind natürlich auf Grund ihrer Besonderheit extrem aufmerksamkeitsstark. Wie solche eine Umsetzung eines animierten Icons aussieht, könnt ihr bei der beliebten Chips Marke chio sehen.
    Des Weiteren haben die Jungs von Webmatch kurzerhand ein Tutorial-Video entwickelt, welches jeden nötigen Schritt einzeln erklärt. Dieses möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Softwaremäßig solltet ihr mit Photoshop ausgerüstet sein, um ein animiertes Icon zu stellen.

     

    In der Hoffnung, dass nun nicht jede App ein animiertes Icon bekommt wünsche ich euch viel Spaß damit und möchte die Frage in den Raum stellen, was ihr davon haltet.

     

    Stefan Borchert - 24.08.2012 12:31:27 Uhr
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    Social Media Kampagne gegen Falschparker

    geschrieben am: 19.05.2012 11:44:00 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Social Media Social Web Kampagne Russland Falschparker Stadt Auto Facebook Twitter Mobile Smartphone App Zeitung The Village

    Die russische Zeitung „The Village“ will mit einer eher ungewöhnlichen Aktion auf die zahlreichen Falschparker in Russischen Städten aufmerksam machen. Um dies zu bewerkstelligen bedient sich die Zeitung einer Social Media Kampagne, die mittels klassischer Online-Werbemittel in Kombination mit User Generated Content verstärkt wird.


    Wie funktioniert das Ganze?
    Ein Smartphonebesitzer sieht einen Falschparker. Er ärgert sich über diesen und schießt mit Hilfe einer mobilen App ein Foto des Nummernschilds und wählt die Farbe des Autos. Mittels der GEO-Daten, die die App ebenso erfasst wird das Auto nun lokalisiert und Menschen, die auf beliebten russischen Portalen surfen und in dieser Gegend wohnen bekommen das falschparkende Fahrzeug als klassische Online-Werbung auf diesen angezeigt. Ebenso ist eine Aufforderung zum Teilen in sozialen Netzwerken in den Bannern integriert. Hier Teilen Leute aus der Umgebung das Bild/die Bilder des Falschparkers weiter (quasi ein öffentlicher Pranger!). Nach dem Kleine-Welt-Phänomen ist es sehr wahrscheinlich, dass der Besitzer des Fahrzeugs in einem sozialen Netzwerk oder auf einem der reichweitenstarken russischen Portalen schnell über sein eigenes Fahrzeug stolpert und dieses entfernt, um dem öffentlichen Pranger zu entgehen.


    Es handelt sich um eine zugegeben sehr aggressive Kampagne, doch zeigt sie, dass Kampagnen nicht immer profitorientiert sein müssen. Was haltet ihr von dieser Kampagne? Ich freue mich wie immer auf Tweets und Kommentare zu diesem Thema. Hier noch ein Video zu dieser Kampagne:

     

    Vielen Dank an Alexander, der mich auf diese spannende Kampagne aufmerksam gemacht hat.

     

    Stefan Borchert - 19.05.2012 11:44:00 Uhr
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    Mobile-Commerce: Mobile Website oder App?

    geschrieben am: 13.03.2012 21:29:53 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Mobile Mobile Websites Websites Apps Smartphones Handys Mobilfunk Amazon Best Buy Walmart eBay Studie Daten Amerika

    mobile_app_ebay

    Im Bereich des Mobile-Commerce (kurz M-Commerce) sieht es laut einer Nielsen-Studie im amerikanischen Markt so aus, dass Kunden mobile Websites eher nutzen als native mobile Applikationen. Native Apps jedoch den Vorteil der längeren Verweildauer bieten.
    Die Analysten untersuchten Daten von Smartphone-Nutzern in Bezug auf die Shopping-Apps von den amerikanischen Topverkäufern (u.A. Walmart, eBay, Amazon und Best Buy). Als Ergebnis der Studie erwies sich, dass die mobilen Websites mit ca. 50% Reichweite vor den nativen Applikationen (ca. 25%) lagen. Den Kampf um die Verweildauer konnten hingegen die mobilen Applikationen für sich gewinnen. Des Weiteren untersuchten die Analysten das Weihnachtsgeschäft. So zeigt sich von Oktober bis Dezember eine Steigerung der Reichweite beider Angebote, wovon besonders die mobilen Websites sehr stark profitierten.


    Mobile Commerce Daten 2012

    Stefan Borchert - 13.03.2012 21:29:53 Uhr
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    Nutzungsranking sozialer Netzwerke in Deutschland

    geschrieben am: 26.10.2011 00:08:53 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Ranking Social Media Soziale Netzwerke Facebook Twitter XING LinkedIn VZ StudiVZ Jappy Stayfriends Besucherzahlen

    Immer wieder werde ich gefragt, welche sozialen Netzwerke in Deutschland relevant sind. In der Regel antworte ich auf diese Frage, dass dies stark von der Zielgruppe abhängig ist, da es ebenfalls sehr viele Nieschennetzwerke neben Facebook, Wer-kennt-Wen, XING, Twitter und Co. gibt.
    Heute möchte ich jedoch einen Blick auf die Top 20 der sozialen Netzwerke, gemessen an Ihren Besuchern, werfen, da das Medienportal „Meedia“ aktuelle Zahlen zu diesen meldet. Wie zu erwarten liegt Facebook mit sehr großem Abstand vor der Konkurrenz. Laut den veröffentlichten Zahlen konnte Facebook mit über 37 Mio Unique Visitors die Spitze für sich erobern. Auf Platz zwei folgt „Wer kennt Wen“ mit 5,2 Mio Unique Visitors gefolgt von MySpace (4.8 Mio Un. Visitors). Weitere Vertreter der Top 10 sind XING, Jappy, Stayfriends.de, MeinVZ, SchülerVZ, Twitter und Windows Live.


     Top 20 soziale Netzwerke Deutschland 09/2011
    Bildquelle: Meedia.de


    Interessant zu beobachten ist, dass nur Facebook und Twitter, als Vertreter der Top 10, Zuwächse verbuchen konnten. Alle anderen Netzwerke haben an Besuchern verloren. Besonders starke Verluste verzeichnen die VZ-Netzwerke. SchülerVZ muss beispielsweise einen Verlust von fünf Millionen Unique Visitors hinnehmen, StudiVZ sogar von 6,3 Millionen Unique Visitors. Dies bedeutet für StudiVZ eine Platzierung hinter dem russischen Netzwerk „Odnoklassniki“ auf dem 12. Platz der Wertung.


    Im Bereich der Business-Netzwerke führ XING den deutschen Markt weiter an. Trotz eines Rückgangs von 1,7 Prozent auf circa vier Millionen Unique Visitors im Monat September genießt XING nach wie vor einen derzeit komfortablen Vorsprung zu LinkedIn (1,9 Mio Un. Visitors). LinkedIn konnte jedoch im Vergleich zu XING Zuwächse verbuchen, sodass XING sich auf seinem Vorsprung nicht ausruhen sollte.
    Erzeugt wurde das Ranking mit Hilfe von Comscore-Daten. Genauere Infos dazu findet ihr im Quellartikel bei Meedia.

    Stefan Borchert - 26.10.2011 00:08:53 Uhr
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    XING schaltet Applikationen ab.

    geschrieben am: 25.05.2011 14:32:52 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: XING Soziale Netzewerke Social Media Relaunch Applikationen

    Xing

    Im Rahmen des „XING Relaunch 2011“ gab XING nun per Newsletter bekannt, dass die Applikationen des Business-Netzwerks im Rahmen des Relaunchs abgeschaltet werden. Begründet wird dieser Schritt mit einer fehlenden Nachfrage an Applikationen. Kein Wunder wenn ihr mich fragt. Oder geht es nur mir mit meinem persönlichen Empfinden so, dass es im XING-Netzwerk keine einzige wirklich interessante oder den Alltag vereinfachende Applikation vorliegt? Hier einige Beispiele: Um Mindmaps zu erstellen oder präsentieren nutze ich kein XING. Um Tweets zu filtern gibt es durchaus bessere Möglichkeiten als die XING-Applikation. Um Slides auf Slideshare hochzuladen benötige ich ebenfalls kein XING. Um Nachrichten zu lesen besuche ich die Nachrichtenseite meiner Wahl. Diese Liste könnte ich nahezu zu jeder Applikation des Netzwerkes in dieser Form fortsetzen. Kurz gesagt - welchen Mehrwert hatten diese Applikationen für den Nutzer?


    Wie sind eure Erfahrungen?

    Stefan Borchert - 25.05.2011 14:32:52 Uhr
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