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Der Trojanischer Hirsch...

geschrieben am: 01.08.2014 07:42:29 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Zum Goldenen Hirschen Recruiting Kampagne Werbung Jung von Matt kernpunkt Arbeit Agentur Kreativität

trojanischerhirsch

Fachkräfte sind rar. Auch in der Werbebranche und so lassen sich Kreativagenturen immer wieder etwas einfallen, um potentielle Bewerber auf sich aufmerksam zu machen. So wurde das bekannte Maskottchen der Agentur Jung von Matt Opfer einer Recruiting-Kampagne der goldenen Hirschen. Kurzerhand wurde aus dem trojanischen Pferd ein trojanischer Hirsch - wenn auch etwas provisorisch.


Eine gelungene Aktion. Charmant und diskussionswürdig. Zusätzlich eine perfekte Steilvorlage für die Konkurrenz, sodass durch einen "Gegenschlag" die Aufmerksamkeit für beide Agenturen gegeben sein sollte.


So ich muss zu Arbeit. - Nein nicht zu den Hirschen sondern zu kernpunkt (auch wenn die Hirschen aus Köln nur ein paar Meter weiter sitzen.)
Hier das Video:

 

Stefan Borchert - 01.08.2014 07:42:29 Uhr
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Kreativfeedback - Das richtige Umgehen mit Kritik.

geschrieben am: 14.03.2014 07:36:24 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Kreativität Design Kreation Art Direction Job Agentur Feedback Mediendesign Lob Kritik

kreativfeedback

Uff - welch ein Thema doch gerade im Bereich von kreativen Berufen kommt es im Rahmen von Feedbacks zu Layouts, Entwürfen oder Texten oft zu Missverständnissen, die im schlimmsten Fall sogar ein negatives Arbeits- und Selbstwertgefühl hinlassen.
Kritik ist wichtig! Aber sie kann auch schwer zu ertragen sein und eine Person kränken. Schließlich ist eine Kreation immer ein eigenes Werk, in das viel Arbeit gesteckt wurde. Es ist das Baby des Kreativen, doch damit es Erwachsen werden kann, muss es sich entwickeln. Diese Entwicklung funktioniert nur über sachliche Kritik und externe Meinungen von Außen.


Lob als Chance verstehen
Lob ist wichtig und genauso wie negative Kritik eine unverzichtbare Form des Feedbacks. Ein erst gemeintes Lob schätzt die geleistete Arbeit. Sie erkennt die erbrachten Leistungen an und wird beim Gelobten ein gutes Gefühl hervorrufen. Zumindest zur Eröffnung eines Feedbacks lässt sich durch das Hervorheben von positiven Aspekten (überall gibt es positive Aspekte!) eine positive Grundstimmung erzeugen und das Ohr für Verbesserungsvorschläge öffnen. Schließlich loben wir viel zu selten und schauen viel zu schnell auf negative Aspekte. Doch dabei ist es essentiell für ein Projekt, dass ein Feedback stets motivierend ist. Nur so entstehen große Ideen, die zu großartigen Kreationen führen.


Fair und freundschaftlich bleiben
Eine Kritik darf niemals verletzend sein. Es geht um ein Werk und nicht um eine Person. Verallgemeinerungen und Anspielungen auf die Person, den Kreativen, sind absolut kontraproduktiv und führen dazu, dass sich der Kritisierte in eine Abwehrhaltung bringen muss. Hierzu zählt auch, dass abgeschlossene Projekte, niemals Teil einer Kritik zu einem aktuellen Projekt sein können. Äußerungen wie "Das war damals bei Projekt XY schon ein Problem." führen zu unnötigen Verstimmungen, obwohl sie nichts mit dem aktuellen Entwurf zu tuen haben. Es werden negative Assoziationen vermischt, die sich auftürmen können.
Damit ein freundschaftlicher Ton während einer Kritik bewahrt wird, hilft es oft Anmerkungen aus der Ich-Perspektive zu kommentieren. Eine Aussage wie "Das blau ist mir etwas zu dunkel" zeigt die eigene Wahrnehmung und klingt deutlich weicher und bietet die Möglichkeit für eine Diskussion.


Doch auch wir Kreative können etwas tun, um Feedbacks besser aufzunehmen.
Lernt Kritik anzunehmen, denn in den wenigsten Fällen ist sie wirklich böse gemeint. Seht eure Feedbackgeber eher als Betatester. Verstehen Sie euer Layout, euren Text oder euren Entwurf? Oder müsst ihr eure Kreation erklären? Denn dem Endkunden, der euer Werk in den Händen halten wird, wird schließlich auch keine Erklärung geboten.
Verdeutlichen wir dies an Hand einer Website: Was nützt mir als Gestalter eine ausgefeilte noch nie dagewesene jedoch verwirrende Navigation zu entwerfen, die ich dem Anwender jedoch zuerst erklären muss? Richtig, sie nutzt rein Garnichts, da der normale Internetuser die Website verlassen wird, sobald er sich nicht im Sinne der Userinteraktion zurechtfindet. Genau in solchen Fällen können kritische Feedbacks den entscheidenden Unterschied ausmachen.
Außerdem ist es stets hilfreich ein Feedback ein wenig sacken zu lassen. Geht nach Möglichkeit nicht sofort im Eifer des Gefechts wieder an eure Kreation und baut diese mutwillig um. Mit etwas Abstand und Ruhe finden sich garantiert Lösungen, die sowohl das Feedback berücksichtigen, als auch eure Kreation weiterentwickeln und somit zu einem schlüssigen Gesamtkonzept werden lassen.
Wie haltet ihr es mit Kreativ-Feedbacks?

Stefan Borchert - 14.03.2014 07:36:24 Uhr
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Ideen kommen von alleine.

geschrieben am: 12.01.2014 17:25:43 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Ideen Kreativität Art Direction Agentur Werbung Konzepte

needanidea

Als Art Director bei kernpunkt ist es meine tägliche Arbeit an Kreativkonzepten und maßgeschneiderten Lösungen für unsere Kunden zu arbeiten. In Gesprächen mit Freunden und Bekannten (so auch gestern und als Anlass für diesen Post) hört man immer wieder die Aussage, "wow, den ganzen Tag Ideen haben und diese dann umzusetzen, das wäre ja nichts für mich. Da bin ich nicht kreativ genug und hätte viel zu viel Angst, dass mir irgendwann keine Ideen mehr kommen". Daher habe ich mal kurz ein paar Dinge zusammengeschrieben, die mir im Bezug auf den Kreativitätsprozess so eingefallen sind:


Ruhe bewahren.
Gerade in der Agentur, wo Projektabgaben oft knapp gesteckt sind, ist es wichtig sich Zeit für seine Kreationen zu lassen. Wir brauchen Zeit um aus einer guten Idee eine sehr gute Idee zu machen und um eine Problemstellung, mit der wir es eigentlich immer zu tun haben, vollständig zu erfassen. Es lohnt sich die erste Idee, die meist bereits während des Briefings schon entsteht, erstmal fallen zu lassen oder auszusprechen jedoch nicht weiter zu kommentieren.


Gelassen bleiben.
Ideen können nicht erzwungen werden. Am leichten fällt es uns Ideen in Phasen der Entspannung zu entwickeln. Nicht umsonst haben viele Agenturen Rückzugsräume, Kickertische oder Ruheinseln. Doch auch im privaten Umfeld gibt es viele Rückzugsmöglichkeiten. Ob beim Sport, unter der Dusche, auf der Couch oder beim Spaziergang mit dem Hund. Ideen überraschen uns meist in den Phasen der Entspannung, da wir durch das Abschalten unsere Gedanken ziehen lassen können.


Da sind Sie.
Da sind Sie! Die Ideen! Sie haben uns überrascht. Waren jedoch nur angedacht. Mit der Zeit ergibt unsere Sammlung an einzelnen Ideen eine Art Werkzeugkoffer. Jetzt gilt es die rohen Ideengerüste weiter zu pfeilen und zu schleifen, damit sie zu einer runden Geschichte werden.


Und Action!
Jetzt kann es richtig losgehen, denn die schwerste Aufgabe steht noch bevor. Die Ideen aus dem Kopf müssen nun in etwas Visuelles umgemünzt werden, damit Sie mit anderen diskutiert werden können. Menschen sind ziemlich visuelle Wesen. Auf diesem steinigen Weg wird es den Einen oder Anderen Rückschlag geben. Teile werden verworfen, neue hinzugefügt, andere adaptiert und umgebaut. Trotz alles Aktionismus gilt es hierbei sich das große Ziel vor Augen zu halten und die Phase 1, das Briefing, die eigentliche Aufgabenstellung, nicht aus dem Blick zu verlieren.
Ebenso ist es nach meiner Auffassung sehr hilfreich, wenn andere Kreative in diesen Prozess mit einbezogen werden. Kritikfähigkeit und Einsicht sind wichtige Instrumente, die alle Beteiligten mitbringen sollten. Das ständige Hinterfragen der Idee aus verschiedenen Blickwinkeln wird schließlich zu einem standhaften Entwurf führen.

Stefan Borchert - 12.01.2014 17:25:43 Uhr
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