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News & Blog

 

Google Streetview bekommt einen Sinn

geschrieben am: 29.10.2009 18:21:27 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Google Streetview Navigation

Navigation By Google

Bis vor wenige Stunden hatte Googles Streetview für mich keinen Sinn. Es grenzte auch in meinen Augen eher an ein sinnloses Abfotografieren aller Straßenzüge der Welt. Eher ein Prestigeprojekt – dachte ich bis jetzt.
Als ich heute auf netzwertig.com über Googles Navigationssoftware laß änderte sich meine Sichtweise schlagartig und ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass Streetview der Menschheit einen echten Mehrwert bringen könnte (mit diesem Empfingen war ich wohl nicht alleine… Börsenkurse von TomTom und Garmin sprechen Bände!).
Google hat durch Streetview zahlreiches Fotomaterial von Straßenkreuzungen und unübersichtlichen Verkehrsführungen zur Verfügung und stellt die Kombination dieses Wissens zum ersten Mal bei der Vorstellung des neuen Motorola-Droid vor. Einfach gigantisch, welches Potential hinter solch einer Navigationssoftware steckt und wie klar einfache Befehle wie „biegen Sie die zweite Straße halb rechts ab“ auf einmal werden können. Wenn diese Software in Zukunft auf immer mehr mobilen Endgeräten installiert sein wird – könnte ich mir vorstellen, dass eine neue Ära der Navigationssystem anbricht. Die Möglichkeit auf eine zukünftige Marktführerschaft des Suchmaschinenriesen im Bereich der Navigationsbranche ist bei dieser Ausgangslage nicht von der Hand zu weisen.
Bild von Silicon Alley Insider

Stefan Borchert - 29.10.2009 18:21:27 Uhr
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Facebook rudert im Bezug auf Echtzeitfeeds zurück!

geschrieben am: 27.10.2009 18:37:44 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Facebook

Facebook, inzwischen auch in Deutschland sehr beliebt und nach der VZ-Gruppe Anbieter des Benutzerreichsten sozialen Netzwerks, hat eine Anpassung der Startseite aus dem März wieder teilweise verworfen.
Im März hatte man die Newsfeeds, die algorithmisch gefüttert werden und möglichst relevante Neuigkeiten für ein Mitglied anzeigt, an eine unprominentere Stelle verschwinden lassen. An ihre Stelle rückten Live-Feeds, die eine Art Microbloggingdienst für Facebook darstellen.
Nun ist es so weit, dass Facebook diese Neuerung zurückgezogen hat und die alten Newsfeeds zurückbegrüßt. Die Echtzeit-Nachrichten sind ab sofort nur noch per Klick verfügbar. An die Qualität von Twitternachrichten sind die Echtzeitfeeds (Live-Feeds) nie herangekommen, da die Facebooknutzer diese anders genutzt haben (Gleiche Problematik existiert im Übrigen in den VZ-Netzwerken ebenfalls. Buschfunk und Twitternachrichten sind nicht vergleichbar!)
Die Rückkehr zu den Newsfeeds begründet Facebook in einem Blogeintrag auf dem Facebook-Blog mit dem Feedback der Nutzer und zeigt, dass das größte soziale Netzwerk der Welt seine Strategie den Nutzern, Nutzerzahlen und der Verweildauer der Benutzer auf der Plattform anpasst und nicht aktuellen Trends auf „Teufel komm raus“ folgt. Ich bin gespannt, wie Facebook in Zukunft mit seiner alten Strategie, der Annäherung an Twitter, verfahren wird.

Stefan Borchert - 27.10.2009 18:37:44 Uhr
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Werbemedium Fliege

geschrieben am: 23.10.2009 10:17:34 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Marketing Fliegen

Ui was habe ich da gerade auf YouTube gefunden! - Das darf ich euch nicht vorenthalten! Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse ließ die Agentur Jung von Matt für den Verlag Eichborn Fliegen mit kleinen Werbebannern fliegen. Die kleinen Tierchen flogen somit durch die Hallen und sorgte durch ihren ungewöhnlichen „Anhang“ für rege Aufmerksamkeit!
Innovativ, spektakulär und eine gute Umsetzung – Einfach perfekt!

 

Stefan Borchert - 23.10.2009 10:17:34 Uhr
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Gibt es Second Life noch?

geschrieben am: 23.10.2009 07:41:27 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: SecondLife

Auf Grund meines Studiums musste ich mich vergangene Woche bei Second Life anmelden, da wir eine Projektarbeit über die Plattform medial begleiten sollen. Durch diese Aufgabe wurde mir das Hypethema vergangener Zeiten wieder ins Gedächtnis gerufen.
Die meisten von uns wissen, dass Second Life aktuelle größte Probleme hat. Der Hype ist vorbei – die Unternehmen haben sich größtenteils wieder aus ihrem zweiten Leben zurückgezogen, nachdem sie mit einem Schlag alle vertreten sein wollten. Auch viele große deutsche Unternehmen wollten sich auf der neuen Plattform präsentieren und haben fleißig Agenturen beauftragt ihre digitale Welten zu erschaffen. Doch der Erfolg dieser Aktivitäten blieb aus und somit begann nach und nach der Rückzug. Gründe sind, dass potentielle Kunden selten auf einer Plattform wie Second Life nach Informationen suchen, Produkte kaufen oder die Unternehmensprofile überhaupt besuchten. Die virtuelle Welt ist zu langsam und zu umständlich um Unternehmenskommunikation zu betreiben. Vergleichen wir Second Life mit den aktuellen Hypethemen Twitter und Facebook, so erkennen wir, dass diese durch ihre Geschwindigkeit, ihre Kundennähe, ihre Nutzungsmöglichkeiten und durch ihre Implementierung sowie Verknüpfung viel interessanter sind. Faktisch ist und war der Service immer vom restlichen Internet getrennt, was ein Mashup verhindert hat. Eine Schnittstelle mit anderen Onlineinhalten fehlte vollständig.
Eine weitere Zielgruppe, die ursprünglich angesprochen werden sollte, die Zielgruppe der Spieler, hat sich längst aus ihrem zweiten Leben verabschiedet (wenn sie überhaupt da war!). Grafik, Gameplay und keine nennenswerte Geschichte haben die Spieler verschreckt und zu Simulationsspielen wie „Die Sims“ zurückgeführt oder andere Onlinewelten entdecken lassen (World of Warcraft).
Heute versucht Second Life erneut Unternehmen für den Service zu begeistern um virtuelle Konferenzen abhalten zu können. Ob dieser Weg nach der Zielgruppeneingrenzung erfolgreicher wird bleibt abzuwarten. Ich persönlich zweifele jedoch daran, da sich dieser Nutzen der Plattform schon hätte längst in den Köpfen der Unternehmer hätte festigen müssen und das negative Image durch die vergangene Pleite in der 3D-Umgebung noch nicht vergessen sein dürfte.
UPDATE: Vielen Dank @Roman für den Link zu einem Spiegelartikel, der mit dem Titel „Totgeglaubte virtuelle Welt >>Second Life<< lebt munter weiter“ daherkommt!

Stefan Borchert - 23.10.2009 07:41:27 Uhr
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Jack Wolfskin auf Irrwegen

geschrieben am: 19.10.2009 18:17:45 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Abmahnung Jack Wolfskin fail Marke

Das ist mal nach hinten losgegangen! Egal wie man es ausdrücken will – man kann die Stategie, die Jack Wolfskin mit ihrer Abmahnwelle gefahren hat nicht treffender beschreiben.
Doch beginnen wir am Anfang der Geschichte: Auf dem Portal DaWanda, einem Onlinemarkplatz für Handarbeiten, hat die Firma Jack Wolfskin eine Vielzahl von Nutzern anwaltliche Abmahnschreiben zukommen lassen, da sie Motive mit Pfoten verwendet haben. So wurde beispielsweise Martina Hopf als Markenpiratin mit einer entsprechenden Abmahnung versehen, da sie Kirschkernkissen, Babystrampler und Stickereien mit Pfotenmotiven, die meiner Meinung nach keine Ähnlichkeiten zur Jack Wolfskin-Marke haben (außer dem Pfotenmotiv), hergestellt und verkauft hat.
Jack Wolfskin argumentiert inzwischen in einer öffentlichen Mitteilung, dass Abmahnungen wegen der Markennähe nötig gewesen seien (Quelle: Stellungnahme Abmahnung von DaWanda-Anbietern wegen Markenrechtsverletzungen 19. Oktober 2009 [Link am Ende des Blogeintrags!]). Mir stellt sich bei dieser Tatsache die Frage, wie man Markennähe definiert und ob eine Kontaktaufnahme mit den entsprechenden Verkäufern nicht ausgereicht hätten.
Doch weiter im Text… durch das riesige Echo im Internet geht diese Abmahnung nur kräftig nach hinten los. Sekündlich erscheinen neue Nachrichten auf Twitter und Newskommentare zu Blogeinträgen auf verschiedenen Blogs, die sich über das Vorgehen von Jack Wolfskin aufregen und das Vorgehen kritisieren. Einige Karikaturen behandeln die Thematik ebenfalls und runden die Beschwerdewelle, das Mitgefühl mit den Abgemahnten und das Unverständnis für die Vorgehensweise des Konzerns ab. Es geht inzwischen sogar schon so weit, dass einige Kommentare und Tweets auf das Jack Wolfskin Kontaktformular verweisen und dazu aufrufen, dass jeder verärgerte Kunde seine Jack Wolfskin Treue offiziell beim Unternehmen kündigen solle.
Der/Die Mitarbeiter, die diese Abmahnungen zu verantworten haben, sollte sich morgen evt etwas wärmer anziehen (North Face soll gute Jacken haben ;) )! Den Ansehensverlust der Marke, die eigentlich für Freiheit und Weltoffenheit steht und nun komplett gegenteilig agiert, wir noch einige Zeit nachhallen! Auf jeden Fall zeigt sich aktuell die Macht des Web2.0…
PS: Kleiner Spaß am Rande: Müssen wir uns nun um unsere Haustiere sorgen?

Stefan Borchert - 19.10.2009 18:17:45 Uhr
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Ein Herz für Blogs #2

geschrieben am: 16.10.2009 08:20:27 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Ein Herz für Blogs Empfehlung Blog

Ein Herz fuer Blogs

Vor circa einem halben Jahr hat Kai Müller die Aktion „ein Herz für Blogs“ ins Leben gerufen. Heute geht die Aktion, bei welcher Blogbetreiber andere Blogs, die sie gerne lesen, weiterempfehlen, in die zweite Runde und dieses Mal bin auch ich dabei.
Ja dann lege ich einfach mal los und werde euch meine beiden Lieblings-Blogs vorstellen (auch wenn ich sicherlich 10 oder 15 andere gute Blogs zusammen bekäme ;) ):
Beginnen wir mit dt (designtagebuch) . Dieser Blog wird von Achim Schaffrinna, einem Diplomdesigner, geschrieben und behandelt hauptsächlich die Themen Corporate Design, Kommunikationsdesign, Webdesign und Logoentwicklung. Durch die fachlich sehr hochwertigen Beiträge stellt dieser Blog Designtrends und Innovationen sachlich auf hohem Niveau dar. Im Schnitt gibt es jeden zweiten bis dritten Tag ein Update, sodass sich das Abo des RSS-Feeds durchaus lohnt.
Als zweiten Blog möchte ich euch den Blog von Alper Iseri ans Herz legen. Hier steht die eigene Kreativität weniger im Mittelpunkt. Stattdessen werden auf meetinx stets aktuelle oder originelle Werbungen und Kurzfilme präsentiert, sodass eine Misch aus Unterhaltung und Werbeanalyse entsteht. Außerdem schreibt Alper Iseri in regelmäßigen Abständen sehr gute - oftmals nachdenkliche - Gastbeiträge auf BasicThinking. Zum Teil gibt es mehrere Updates am Tag, sodass auch hier ein regelmäßiger Besuch oder ein RSS-Abo durchaus lohnenswert sind.

Stefan Borchert - 16.10.2009 08:20:27 Uhr
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Designcheck: StudiVZ und Co im neuen Gewand

geschrieben am: 06.10.2009 17:00:05 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Designcheck StudiVZ

Heute ist das neue Design der VZ-Gruppe auf allen drei Portalen online gegangen. Da die Änderungen abgesehen von den Farbwerten der einzelnen Portale (StudiVZ = knalliges rot, MeinVZ = organe und SchülerVZ = sehr grelles pink [Achtung: Augenschmerzen beim betrachten vorprogrammiert!]) gleich sind werde ich mich mit meiner Analyse auf das mir geläufigste Portal StudiVZ beschränken.
Beim Betreten der Defaultseite des Portals fällt zu aller erst ein Teaserbild auf, welches zufallsgeneriert aus einem Pool von aktuell 3 verschiedenen Bildern geladen wird. Neben dem Bild befindet sich nicht, wie ich anfänglich angenommen hatte, eine Möglichkeit zum Login, sondern der Beginn eines Registrierungsformulars. Der Login und die sonstigen Elemente der Website haben sich funktional nicht grundlegend verändert, sodass von der Positionierung alles beim Alten bleibt.
Designtechnisch hat die Startseite einige Schatten und Farbverläufe übergebügelt bekommen, welche zum Teil sehr gezwungen wirken. - Man muss den Trend des Web2.0s ja schließlich doch irgendwie mitgehen bevor die Konkurrenz (gemeint ist Facebook) mit ihrem luftigen lockeren Gesamtauftritt noch mehr User abwirbt. Dieser gezwungene Eindruck entsteht hauptsächlich dadurch, dass viele Teile der Website nicht angepackt wurden und das Design unfertig wirkt. Ein Beispiel, welches man auf jeder Seite betrachten kann (auch auf der Startseite!) die 1px breite Linie, die den Contentbereich definieren soll, passt absolut nicht mehr zu den überarbeiten Elementen. Die Seite wirkt nun als läge ein dickes Headerkissen und ein dickes Footerkissen auf einer Ebene. Durch diesen Effekt werden Header und Footer stärker betont als es den VZlern lieb sein sollte.
Im eingeloggten Zustand setzt sich dieser Effekt leider fort. Menüs und Inhalte wirken platt, da sie nicht überarbeitet wurden und Kopf- und Fußbereich der Website erhalten erhöhte Aufmerksamkeit…
Abschließend kann man nun sagen, dass das Styleupdate der VZGruppe ziemlich daneben gegangen ist (auch wenn die Kommentare im Blog von Begeisterung bis absolute Ablehnung reichen).
Was meint ihr? Top oder Flop?

Stefan Borchert - 06.10.2009 17:00:05 Uhr
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