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Sorge um Twitter während der Bundestagswahl 2009

geschrieben am: 27.06.2009 16:10:00 Uhr, Typ: Blog
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Derzeit kursiert die Angst unter den Abgeordneten und des Bundeswahlleiters, dass wie bei der Bundespräsidentenwahl vor einem Monat das Ergebnis der ersten Hochrechnung bereits vor 18 Uhr via Twitter ihren Weg an die Öffentlichkeit finden könnte. Ebenfalls bei der Europawahl sollen vorzeitig Trends an die Öffentlichkeit gekommen sein.
Eine Verfrühte Veröffentlichung der ersten Hochrechung, welche durch Befragung durch Meinungsforschungsinstituten in bestimmten Bezirken ermittelt wird, hätte zur Folge, dass
dass die Wahl durch Twittermeldungen „manipuliert“ werden könnte und somit das Ergebnis angefochten werden kann. So wäre beispielsweise denkbar, dass Unentschlossene Bürger in letzter Sekunde durch die Twittermeldungen mobilisiert werden könnten.
Aus diesem Grund werden in den nächsten Tagen Gespräche über die Datensicherheit mit den Meinungsforschungsinstituten stattfinden. Vom „Kodex des Stillschweigens“ bis hin zum „Verbot der Wählerbefragungen“ werden Ideen zur Sicherung der Umfragergebnisse von den Parteien vorgeschlagen.
Die Gewissheit ob Nachrichten vor der Veröffentlichung am Wahltag ins Internet gelangt sind werden wir wohl erst am Tag der Wahlen haben. Es bleibt also spannend!

Stefan Borchert - 27.06.2009 16:10:00 Uhr
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