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Die Zukunft der Displays

geschrieben am: 18.03.2012 19:33:49 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Zukunft Microsoft Glas Technologie. Display Vision Vernetzung Devices Gadgets

Ich bin gerade über zwei verschiedene Zukunftsvideos aus dem Hause Microsoft gestoßen. Beide Szenarios zeigen natürlich unter anderem auch vernetzte Devices. Besonders haben es mir als Gestalter natürlich die Usabilityaspekte angetan. Der Transfer von Daten zwischen den unterschiedlichen Medien begeistert mich am stärksten.
Die Vorstellung eine Datei am Smartphone zu öffnen, diese aus dem Gerät herauszuschieben und auf dem Tisch, dem Kühlschrank oder der Autoscheibe weiterzubearbeiten und anschließend wieder ins Smartphone zurückzusenden, um sie anschließend im Konferenzraum auf eine Wand zu projizieren fasziniert. Trotzdem stellt es gerade uns Gestalter vor neue Hürden. Die Bedienung der verschiedenen Devices muss im Vergleich zu unserer heutigen Welt um vieles intuitiver werden. Usability muss noch stärker bei der Entwicklung von Produkten im Fokus stehen und somit in Zukunft eine herausragende Stellung einnehmen.
Doch fällt diesbezüglich in der Vision noch etwas auf. Damit die Geräte gemeinschaftlich funktionieren und nutzbar sind, müssen neben technischen Kompatibilitäten auch gewisse gestalterische Richtlinien eingehalten werden. So stellt sich an dieser Stelle die Frage: Kommen wir irgendwann zu einem Einheitsdesign, damit diese vernetzten Welten uns überhaupt offen stehen? Ist dieses vernetzen der Geräte, womit wir bereits langsam anfangen, bei unterschiedlichen Gestaltungsrichtlinien überhaupt möglich?
Ich wünsche euch viel Spaß mit den beiden Visionsvideos – wenn ihr mögt könnt ihr einen Kommentar hinterlassen. Eure Meinung (besonders die der Designer/Gestalter) würde mich sehr interessieren.

 

 

Stefan Borchert - 18.03.2012 19:33:49 Uhr
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Kommentare zu diesem Beitrag:

1.

Michael Müller ( http://blog.culture-to-go.com )
schrieb am: 19.03.2012 09:26:05 Uhr

Bin auch schon gespannt, was die Kollegen aus der Kreativ-Abteilung dazu sagen. Aus konzeptioneller Sicht würde ich das so einschätzen: 1. Bei solchen Zukunftsvisionen neigt man dazu, gestalterisch an dem hängen zu bleiben, was man von der letzten Innovation kennt. Wenn es wirklich zu einer solchen Verschmelzung von Geräte-UI und realer Interaktion kommt, werden wir es mit Gestaltungsaufga2. Die Entwicklungen im Bereich Augmented Reality deuten m.E. darauf hin, dass wir momentan an ein Schwelle stoßen, die schwer zu überwinden sein wird. Es gibt auch Visionen, die dazu verdammt sind, ewig das Visionäre zu illustrieren wie z.B. die Touristenflüge in den Weltraum oder der Frühstückmachende Roboter ;-)

2.

Stefan ( http://www.stefan-borchert.de )
schrieb am: 19.03.2012 21:17:13 Uhr

Hi Michael,
die technischen Hürden habe ich extra etwas ausgeklammert, da ich als Designer zu solch komplexen techischen Dingen relativ wenig sagen kann.
Zu deiner Aussage in Bezug auf die Gestaltung, dass meistens an bestehenden Ansätzen hängen geblieben wird: Genau dies sehe ich als Herausforderung. Wenn solch komplexe Funktionenalitäten gestaltet werden sollen, dann werden hierfür neue Wege eingeschlagen werden müssen, damit die Devices für die Nutzer nutzbar werden.

 

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