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ifttt - if this then that - Ein Testbericht

geschrieben am: 08.02.2011 12:58:38 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: ifttt StartUp

Ich habe mich mal wieder mit einem neuen Service in der bunten Welt der StartUps beschäftigt. Den Dienst, den ich dieses Mal unter die Lupe nehme, hört auf den etwas verwirrenden Namen „ifttt“. Ausgeschrieben macht der Name jedoch Sinn und beschreibt schlussendlich auch genau, was der Dienst so macht: „if this, then, that“.


Wie der Name des StartUps schon sagt, kann der User dort Automatismen anlegen, die abgearbeitet werden, wenn der Fall eintritt. Es handelt sich so zu sagen um serviceübergreifende if-Schleifen. Im Folgenden sehr ihr ein Bild, für die Aktionen, die ich angelegt habe (Veröffentliche einen Post auf Twitter, wenn ein RSS-Update meines Blogs stattfindet & Lege ein Delicious-Bookmark an, wenn ich einen Link twittere).


ifttt-Tasks


Das Erstellen eines Tasks ist ziemlich einfach. Man klickt auf Create und wird entsprechend nach den Bedingungen (Trigger) gefragt, die erfüllt werden müssen. Diese können „Craigslist“, „Date & Time“, „Delicious“, „Email“, „Facebook“, „Feed“, „ffffound!“, „flickr“, „Google Reader“, „Phone Call“, „Pinboard“, „Posterous“, „SMS“, „Stocks“, „tumblr“, „Twitter“, „Vimeo“ oder „Weather“ sein.


ifttt-Tasks


Anschließend wird man nach der Aktion, die in dem ausgewählten Dienst stattfinden soll gefragt (z.B.: bei Twitter: New Tweet, New Tweet with Link, New Mention, usw. …). Nach der Auswahl wird erfragt, welche Aktion stattfinden soll (ähnlich wie die beiden Schritte zuvor [erst Dienst wählen, schließend Aktion])
Anschließend wird die Aktion zusammengefasst und kann aktiviert werden.
Eine Kombination mehrerer Dienste als Bedingung oder als Ergebnis einer Bedingung ist derzeit nicht möglich. Für diesen Fall müssen zwei verschiedene Tasks angelegt werden. Ebenfalls ist derzeit die Anzahl der möglichen aktiven Tasks auf 10 Stück begrenzt. Jeder Task wird automatisch alle 15 Minuten auf Eintreffen gecheckt und gegebenenfalls umgesetzt.
Der Dienst macht auf mich einen sehr soliden ersten Eindruck. Die Entwickler haben viel Services implementiert, die man häufig nutzt und die man gegebenenfalls gemeinsam Updaten möchte, oder die in einer Abhängigkeit stehen. So werden die meisten Blogger unter euch ihre Leser auch per Twitter über einen neuen Eintrag unterrichten. Wer kein Plugin in seinem Blog eingebaut hat oder einen Blog nach Marke Eigenbau hat, der kann die Updates nun über dieses Tool realisieren und sich die Arbeit sparen. Neben den verschiedenen Services bieten sinnvolle Funktionen wie das „Date&Time“ einen weiteren Mehrwert, über den sich auch zeitlich relevante Daten mit den Netzwerken kombinieren lassen (damit meine ich nicht, dass mein Facebookstatus morgens um 8 Uhr automatisch einen schönen guten Morgen wünscht!).

 

Stefan Borchert - 08.02.2011 12:58:38 Uhr
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