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Diaspora - ein Testbericht nach zwei Tagen Nutzung!

geschrieben am: 26.11.2010 16:04:24 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Diaspora Facebook

diaspora

Diaspora ist in der Alpha-Phase angekommen und mittels einer Einladung kann das neue Social Network benutzt werden. Ich habe es für euch mal unter die Lupe genommen und werde nun berichten, ob der vermeintliche Facebook-Killer ein solcher ist.
Beim Besuch der Diaspora-Website wird man durch ein übersichtliches sehr einladendes Design begrüßt. Die Vorteile des neuen Netzwerkes werden kurz und knapp kommuniziert und anschließend besteht die Möglichkeit für einen Invite zu bewerben.
DiasporaStartseite
Wenn man einen solchen Invite bekommen hat, kann man sich registrieren. Während der Registrierung wird man durch verschiedene Schritte geleitet, die es dem Nutzer sehr einfach machen ein Profil anzulegen. Wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist erhält man seine individuelle Diaspora-ID, die wie eine Emailadresse aussieht (meine: StefanBorchert@joindiaspora.com)
Nach dem Login kann man über die Suche Freunde hinzufügen. Diese können anschließend in eine Art Listen einsortiert werden. Diese Listen ermöglichen ein Zusammenfassen von Mitgliedern und das Senden von Nachrichten an bestimmte Personengruppen. Ergänzend zu den Listen gibt es einen Nachrichtenstream aller Mitglieder.
DiasporaLogin
Wie ihr auf dem Screenshot sehen könnt ermöglicht der Nachrichten Stream das Einbinden von Fotos. Das Verlinken von YouTube-Videos funktioniert indem der Link angezeigt wird, das Video beim Anklicken unter dem Kommentar eingebunden und gestartet wird. Dies ist finde ich um einiges besser gelöst als bei Facebook, da die Bildvorschauen der Videos dem Nutzer sowieso kaum weitern Nutzen bringen.
Ein komplett ausgefülltes Profil sieht im Übrigen folgendermaßen aus:
DiasporaProfil
Fazit:
Insgesamt bin ich ehrlich gesagt sehr angetan, auch wenn viele kritische Stimmen derzeit in Diaspora kursieren, da sich einige Benutzer einen 1 zu 1 Klone von Facebook erwartet haben. Ich persönlich bin froh, dass der Fokus wieder auf die Kommunikation gelegt wird und es keine Spiele, oder sonstigen tollen Erweiterungen gibt. Des Weiteren ist Diaspora bereits jetzt an die sozialen Netzwerke (Twitter und Facebook) angebunden. Diese Funktionalität konnte ich leider noch nicht testen.
Aus der Sicht des Designers finde ich, dass Diaspora Facebook aufzeigt, wie übersichtlich ein soziales Netzwerk sein kann, wenn das Interface ordentlich gestaltet wurde.

Stefan Borchert - 26.11.2010 16:04:24 Uhr
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Kommentare zu diesem Beitrag:

1.

Michael Kupfer ( http://www.toollinks.de )
schrieb am: 26.11.2010 18:01:50 Uhr

Ich bin auch seit gestern bei Diaspora, allerdings auf einem anderen Server. Bin gespannt, wie sich das entwickelt.

 

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