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Haiti: Nothilfe und Spendenaufrufe 2.0

geschrieben am: 16.01.2010 11:03:06 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Nothilfe Spendenaufrufe Katastrophe Haiti Web2.0

Vor 4 Tagen ereignete sich die tragische Katastrophe in Haiti. Es sind sofort zahlreiche Aktionen initiiert worden und Spendenkonten angelegt worden. Die großen namhaften Organisationen wie unicef, Caritas oder die SOS-Kinderdörfer haben sofort ihre Web 2.0 Aktivitäten genutzt und via Twitter, Facebook und Co. zu Spenden aufgerufen.
Doch neben diesen Aktionen gabe es in der Bloggerszene ebenso zahlreiche Initiativen, die ebenfalls weitere Spenden mobilisiert haben. Als Beispiel möchte ich Spreeblick nennen, wo innerhalb weniger Stunden 10.000 Euro für die Nothilfe in Haiti gesammelt wurden. Der aktuelle Stand kann durch die Nutzung von helpedia.de eingesehen werden und steht zur Zeit bei 13.517 Euro, die gesammelt wurden und an die „Aktion Deutschland Hilft“ weitergeleitet werden. Ich finde dies sehr bemerkenswert und hoffe, dass die Hilfsbereitschaft auch in Zukunft so groß bleibt.
Doch neben normalen Spendenaufrufen boomt laut diverser Presseberichte das Spenden per SMS ebenso, da es ortsungebunden und sehr einfachist ist. In den USA haben nach zahlreichen Aufrufen von Benutzern sozialer Netzwerke die meisten Telefonkonzerne Gebühren auf SpendenSMS für Haitiopfer erlassen, sodass die gesamten Einnahmen an die Spendenorganisationen weitergeleitet werden. Dem Web 2.0 sei Dank!
Die neue Transparenz und die Macht, die das Web 2.0 zum Teil auf Unternehmen ausüben kann unterstützt somit nun nicht nur Einzelschicksale (diverse Unternehmen, die Blogger verklagt haben), sondern hilft in diesem Fall dem Kollektiv. Doch auch die Rettungsmaßnahmen stehen unter einer veränderten Beobachtung. Durch die Mittel des Web 2.0 können die Aufbauarbeiten theoretisch "live" mitverfolgt werden. Die Hilfsorganisationen stehen somit unter besonderer Beobachtung und sollten darauf achten, dass sie ihren Ruf und die hohe Bereitschaft für Spenden nicht durch schlechte Koordinierung verspielen.

Stefan Borchert - 16.01.2010 11:03:06 Uhr
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