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PR-Studenten und Professoren und Gestaltung…

geschrieben am: 16.11.2009 22:38:47 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: PR PR-Buch MHMK Studium

… ein Kapitel für sich! Wie ich evt. schon mal erwähnt habe, bin ich dieses Semester Teil einer Lehrprojektgruppe, der die Ehre zu Tage kommt ein Buch über PR-Größen zu gestalten.
Eigentlich hatte ich vor diesen Blogbeitrag schon am Wochenende zu schreiben - es ist jedoch etwas ins Hintertreffen geraten… Was gibt es Neues zu berichten?
Ich kann euch berichten, dass PR-Studenten und PR-Professoren manchmal doch ziemlich locker auf gute Gestaltung reagieren können und diese würdigen, wenn man ihnen erklärt, dass das Schreiben in Word leider nicht viel mit guter Gestaltung von Texten zu tun hat. Auch ein reiner Textroman mit einem Passfoto neben dem Namen der Person, die präsentiert werden soll, entspricht noch nicht so ganz meinen Ansprüchen der guten Gestaltung.
Genau diese Erfahrung und diesen Aufklärungsbedarf durfte ich am Freitag erleben, als ich im Namen meiner Lehrprojektgruppe einem bunten Haufen von Studenten aus dem dritten und vierten Semester unsere Rasterentwürfe für das im Januar erscheinende Buch (sofern wir Texte von den PR-Leuten bekommen…) präsentieren durfte. Zuerst hat man die Verunsicherung der PRler gemerkt, da die zusätzliche Stunde, die in ihrem Stundenplan verzeichnet war zuerst für Verwunderung sorgte. – Getreu dem Motto: Wieso dauert es so lange Vorschläge für die Gestaltung eines Buches zu machen? - Nachdem die erste Scheu vor dem Thema gefallen war und zunehmest der Sinn hinter einem Raster verstanden wurde blühten unsere lieben Mitstudenten auf. Nach der Präsentation entbrannten wilde Diskussionen und Argumentationen für einzelne Entwürfe und wir hatten unser Ziel erreicht. Es ist verstanden worden, dass für das Buch eine Gestaltung von Nöten ist – doch welcher der sechs vorgestellten Raster am besten geeignet ist, unterliegt wie bekanntlich so oft in den Disziplinen des Designs, dem persönlichen Geschmack.
Ich bin stolz auf die Entscheidung der PRler, da sie in der an die Präsentation folgenden Abstimmung bewiesen haben, dass sie unserem Appell keine Angst vor etwas Neuem beherzigt haben und zumindest einen Entwurf ausgewählt haben, der uns Gestaltern eine Vielzahl von Freiheiten lässt. Sie haben sich zielsicher gegen einen „Standartentwurf“ gewehrt, der ebenfalls in der Bandbreite der Formate und Raster vorhanden war.
Ich kann es nur wiederholen: Ich bin stolz auf alle, die sich von den Fesseln des klassischen Rasters gelöst haben! (auch wenn ihr noch mutiger hättet sein können – es war noch Luft nach oben *zwinker*)

Stefan Borchert - 16.11.2009 22:38:47 Uhr
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