News & Blog

Nur News anzeigen | Nur Blogeinträge anzeigen

 

DeutscheMarken BDay

Uff das Jahr ist schnell vergangen – 1 Jahr @deutscheMarken

geschrieben am: 24.07.2010 10:14:23 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Twitter Marken @deutscheMarken

Vor einem Jahr habe ich beschlossen die Sammlung deutschsprachig twitternder Marken und Unternehmen zu gründen. Die Idee entstand aus einer Recherche heraus, da ich mich für eine Kundenpräsentation über andere Unternehmen informieren musste und keine brauchbaren Informationen oder Übersichten finden konnte.
1 Jahr später kann ich nun auf das größte Archiv deutschsprachig twitternder Marken blicken und ein erstes Resümee ziehen. Ich denke, dass sich die Arbeit gelohnt hat und vielen Menschen ihre Recherchearbeit erleichtert hat. Ich bin stolz, dass sich inzwischen 637 Marken gefunden haben (wobei viele dieser Marken nur mit einem Account gelistet sind – obwohl sie zahlreiche betreiben) und das Archiv sogar in der Wikipedia verlinkt wurde.
Ich möchte mich an dieser Stelle für die zahlreichen netten Kontakte mit anderen Nutzern, die mir Marken empfohlen haben oder einfach mit mir diskutieren wollten, danken.
In diesem Sinne: Happy Birthday @deutscheMarken

PS: Ich will mich auf dem Erfolg nicht ausruhen und freue mich natürlich über weitere Hinweise, die zu fehlenden Marken führen!

 

 

Unternehmenskommunikation: Social Media ist nicht immer sinnvoll

geschrieben am: 18.07.2010 13:51:41 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Social Media Twitter Facebook

Die meisten meiner Leser wissen, dass ich in der Regel die meisten Angebote aus dem Bereich Social Media empfehle. Doch es gibt durchaus auch einige Vorraussetzungen, die man erfüllen sollte, damit die Kommunikation per Facebook, Twitter und Co. funktioniert und nicht in einem Desaster endet.
Der erste Stolperstein, über den viele Firmen fallen, ist, dass keine klaren Ziele definiert wurden. Möchten Sie einen Kundendialog aufbauen, steht die Verkaufsförderung oder eher die Marktforschung im Vordergrund? Kennen Sie Ihre Ziele! In der Regel wird sich eine Mischform aus verschiedenen Zielen finden, denen Sie Ihre Aktivität auf den verschiedenen Plattformen entsprechend anpassen sollten. Ziele nach einer bestimmten Anzahl an Freunden oder Followern zu definieren ist in den meisten Fällen nicht sinnvoll, da eine große Gruppe inaktiver Nutzer „weniger Wert“ ist, als eine kleine Gruppe, die sich aktiv für die Marke oder das Unternehmen einsetzt.
In die Zielsetzung sollte ebenfalls eine strategische Ausrichtung für einen längeren Zeitraum einfließen. Es ist stets zu bedenken, dass nach einem gelungenen Auftakt und entsprechenden Erfolgen weitere Aktivitäten von Ihnen erwartet werden. Ein geordneter Rückzug ist in den meisten Fällen nicht mehr ohne Kratzer im „Image-Lack“ machbar. Also bedenken Sie entsprechend, wie Sie Ihre neuen Kommunikationskanäle auch langfristig sinnvoll nutzen.
Zeit und Personal werden für die Kommunikation über Social Media Angebot benötigt. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass Ihnen klar sein sollte, worauf Sie sich einlassen. Social Media kann nicht nebenbei gepflegt werden. Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass die Person eine gewisse Entscheidungshoheit besitzt und möglichst nicht auf Freigaben warten muss. Die Geschwindigkeit, die in den entsprechenden Medien herrscht, wird auch von Ihnen erwartet, sodass beispielsweise ein Tweet auf Twitter möglichst am selben Tag - besser innerhalb von zwei Stunden - beantwortet werden sollte. Wenn nun mehrere Personen an der Veröffentlichung beteiligt sind und zuvor das Einverständnis geholt werden muss, kann diese Kommunikation nicht entstehen. Ähnlich verhält es sich, wenn externe Agenturen die Arbeit eines Socialmediamanagers übernehmen und durch diesen Sachverhalt die Kommunikation verlangsamt wird. Ein Mitarbeiter aus dem eigenen Hause weiß stets besser über das eigene Unternehmen Bescheid als ein Externer und kann Anfragen um ein vielfaches schneller und präziser beantworten.
Als letzten Stolperstein ist mangelndes Gefühl für das Medium, in dem sich das Unternehmen nun präsentiert, zu nennen. Der Umgangston innerhalb der Netzwerke kann sich sehr stark unterscheiden. Mit diesem sollten die entsprechenden Verantwortlichen vertraut sein, damit eine Kommunikation im Sinne des Unternehmens geschehen kann. Ebenfalls ist an dieser Stelle nochmals zu betonen, dass ein Unternehmen menschlich wirken sollte und die Kommunikation per Social Media nicht als Werbebotschaft verstanden werden sollte.

 

 

Wo ist eigentlich Paul

BBDO schwimmt mit der Zeit

geschrieben am: 09.07.2010 13:32:07 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Werbung Kampagne Fussball Kraken-Orakel

Das inzwischen deutschlandweit bekannte Kraken-Orakel „Paul“ hat die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen das Team aus Spanien vorhergesagt. Es hat somit bisher alle Spiele unserer Elf richtig getippt. Doch nun stellt die Werbeagentur BBDO in einer Kampagne für den Tiefkühlkosthersteller „Iglo“ die Frage „Wo ist eigentlich Paul?“.

Share photos on twitter with Twitpic

 

 

 

CnBConference

Mein Besuch auf der C'n'B Convention

geschrieben am: 24.06.2010 19:58:35 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: CnB Convention Event

So da bin ich wieder, habe den ersten Tag der C’n’B-Convention erlebt und möchte nun einen kurzen Bericht über das Event schreiben.
Zu Beginn möchte ich darauf hinweisen, dass die gesamte Veranstaltung super organisiert war und ich sowohl vom Klima, als auch von der Organisation sehr angetan war. Die Location war meiner Meinung nach optimal auf den Anlass abgestimmt – nicht zu groß und nicht zu klein!
Doch kommen wir zu den Fachvorträgen. Auf Grund von Vorlesungen am Vormittag konnte ich erst zu den Nachmittagsveranstaltungen auf der C’n’B anreisen. Nach einem kurzen Streifzug durch die Räumlichkeiten, vorbei an diversen interessanten Ständen, strandete ich in der „Meet & Greet Area“, wo es Thementische gab und reger Austausch statt fand. Es wurden verschiedene Meinungen diskutiert und neue Kontakte geknüpft – so wie es sich für eine „Meet & Greet Area“ gehört.
Anschließend beschloss ich in die Podiumsdiskussion „Design Networks – Network Design“ zu gehen, die von Prof.Uta Brandes geleitet wurde. Da die Diskussion an dieser Stelle zum Teil sehr schleppend verlief, entschloss ich mich verfrüht die Diskussion zu verlassen und wechselte in einen anderen Raum, wo „Creative Strategies for Individual Customers: Find, Measure, Connect“ statt fand. An dieser Stelle präsentierten verschiedene Laudatoren Business Modelle von verschiedenen Plattformen. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir der Vortrag über das Musikportal simfy.de, welches eine echte Alternative zu Last.fm darstellt (in allen Punkten: Design, Musikauswahl, Musikmenge, Musikqualität, Funktionsumfang). Ebenfalls sehr interessant war der Beitrag über tunesat.com, einem Dienst der alle abgespielten Musikstücke in TV-Produktionen untersucht. Bei diesen Untersuchungen wird ein Archiv angelegt und ist somit für Künstler sehr interessant (Lizenzen usw.). Als dritte große Veranstaltung habe ich mir die Podiumsdiskussion „Creative Strategies for Individual Customers: Communitybuilding in the Creative Industries“ angehört. Auch hier gab es zahlreiche interessante Meinungen, die ausgetauscht wurden. Unter Anderem diskutierten Axel Schmiegelow (CEO Sevenload) und Frank Tentler bei dieser Veranstaltung mit.
Zusammenfassend lässt sich nun sagen, dass es ein äußerst interessanter Nachmittag auf der C’n’B-Convention war. Leider kann ich am morgigen Tag nicht an der Veranstaltung teilnehmen – Mein Kalender ist bereits voll.

 

 

Twitter mit Trending Topic Ads

geschrieben am: 23.06.2010 14:27:25 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Twitter Vermarktung Werbung

Den Microblogginganbieter Twitter gibt es nun seit einigen Jahren. Langsam beginnt das Unternehmen aus der guten Marktposition, in der es sich inzwischen befindet, Kapital zu schlagen. Ab sofort gibt es die Möglichkeit für Unternehmen „Trending Topic Ads“ zu kaufen. Pixar hat dies als erstes Unternehmen getan und zum Start von „Toy Story 3“ die neue Werbeform auf dem Microbloggingdienst getestet. Durch den Kauf der „Trending Topic Ad“ wurde das Keyword „Toy Story 3“ den Trending Topics als letzter „Trending Topic“ hinzugefügt, in welchem sich normalerweise ausschließlich Worte oder Hashtags befinden, die eine hohe Verbreitung in aktuellen Timelines genießen. Zur Abgrenzung des gekauften Trending Topics hat Twitter eine „Promoted“-Anmerkung an das Ende des Keywords angehangen.
Twitter legt somit einen ruhigen unauffälligen Start in das Vermarktungsgeschäft auf seiner Plattform hin, was von den Nutzern größtenteils sehr positiv aufgenommen wurde. Die Zufriedenheit Pixars ist nicht bekannt. In welchem Maße andere Unternehmen diese Werbeform annehmen werden, werden wir in den nächsten Wochen sehen.

 

 

Facebook Logo

Kunden entwickeln neue Produkte mittels Socialmedia

geschrieben am: 11.06.2010 10:43:44 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Facebook Twitter Marketing Socialmedia

Was bis lang nur bei kleinen Unternehmen möglich war, entdecken nun auch größere Unternehmen für sich – die Kraft der Kunden durch individuelle Erfüllung der Kundenwünsche. Bekanntestes Beispiel in Deutschland ist „MyMüsli“ (@mymuesli), ein Unternehmen, welches individuelle Müsli-Mischungen vertreibt. In den letzten Monaten gab es zahlreiche Nachahmer, sodass inzwischen auch das eigene Parfum, das eigene Stofftier oder die eigene Fruchtsaftmischung erstellt werden können. Doch bisher handelt es sich stets um kleine Firmen oder Start-Ups, die sich in den Markt in direkter Kundennähe wagen.


In Amerika gehen Unternehmen nun einen Schritt weiter und bieten Kunden die Möglichkeit, sich in den Dienst des Unternehmens zu stellen und mittels Facebook, Twitter oder anderer sozialer Netzwerke ihre eigenen Produktkreationen dem Unternehmen vorzuschlagen. Der US-Pizzalieferant „Papa John’s“ organisierte auf Facebook einen Wettbewerb der Nutzer um die perfekte Specialty-Pizza. Dabei konnten alle Nutzer Vorschläge machen und fremde Vorschläge bewerten. Die am besten bewerteten Rezepte wurden von Geschmackstestern überprüft und wohlschmeckende Kreationen wurden auf die Speisekarten gesetzt. Nach einem halben Jahr wurde ausgewertet und der Facebooknutzer, der die Rezeptur erstellt hat, wurde an den Einnahmen des halben Jahres beteiligt und erhält einen Gutschein für lebenslange Gratis-Pizza des Pizzalieferanten.


Hier in Deutschland trauen sich die meisten Unternehmen noch nicht so weit in die Interaktion mit den Kunden, doch auch hier sind bereits Ansätze zu finden. „Al Verde“, die Naturkosmetik-Linie der Drogeriemarktkette „dm“ will zu Weihnachten Kundenwünsche erfüllen und eine spezielle Produktreihe auf den Markt bringen. Doch dieses Vorgehen ist in Deutschland - wie bereits gesagt- eher die Ausnahme. Derzeit sind Unternehmen hierzulande noch am klassischen Feedback zu neuen Produkten interessiert. So veranstaltete beispielsweise die Firma „ültje“ vor kurzem einen großen Produkttest, bei dem zahlreiche Testpakete nach einer Bewerbungsphase kostenlos an Endverbraucher geschickt wurden, um das Produkt öffentlich und ehrlich auf der Website des Nussherstellers zu bewerten. Twitter wurde als weiterer Kommunikationskanal gewählt und so machten zahlreiche Twitternutzer ihre Bewertung auf der Herstellerseite auch in den sozialen Netzwerken publik.


Doch ich denke, dass es auch hier zu Lande nur eine Frage der Zeit ist, bis die Unternehmen das Potential der Nutzer der sozialen Netzwerke erkennen. Als Betreiber des größten Archivs deutschsprachig twitternder Marken, stelle ich ebenfalls fest, dass immer mehr Unternehmen die direkte Kommunikation mit ihren Kunden für sich entdecken. Die einseitige Beschallung mit Werbebotschaften funktioniert heute nicht mehr richtig und die Kommunikation stellt den Schlüssel zu einer Identifikation des Kundens mit dem Unternehmen dar. Kürzlich haben Forscher diese Beziehungen bestätigt, da sie bei ihren Ergebnissen herausgefunden haben, dass Personen ihrer Marke zu 50% mehr Treue halten, wenn diese mit ihnen in Interaktion tritt. Es heiß ja schließlich nicht um sonst auf Twitter „Follower“ und bis vor kurzem auf Facebook „Fan-Seite“. In diesem Zusammenhang finde ich, dass der alte Begriff des Fans viel wertiger ist, als die neue Bezeichnung „Gefällt mir“ bzw. in der englischen Version „Like“.

 

 

WM auf „Teufel komm raus“ !

geschrieben am: 08.06.2010 14:54:54 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: WM Fußball Werbung Marketing

Bei jeder WM oder EM ist es das Selbe. Ungefähr ein halbes Jahr vor dem großen Fußballspektakel beginnt die Beschallung in den diversen Medien. Pioniere sind meistens Coca-Cola, McDonalds und einige Sportartikelhersteller. Die Werbungen sind meistens gut gemacht und erinnern - auf positive Art und Weise - an das Großevent.
Diese Werbeflut nimmt mit der Fußballthematik stetig zu und endet schließlich, kurz vor dem Aufeinandertreffen der eigentlichen Hauptakteure auf dem Rasen, in ihrem Höhepunkt. An diesem Zeitpunkt mischen neben den üblichen Verdächtigen (zum Beispiel Mediamarkt) auch zahlreiche andere Vertreter mit. Auch dieses Jahr ist es wieder so gelaufen und es ist unfassbar, welche Unternehmen versuchen auf den Fußball-Werbezug aufzuspringen, dadurch sehr gezwungen wirken und sich in meinen Augen ein Stück weit lächerlich machen.


Es folgt meine drei Lieblingsprodukte:
Kamps – WM-Kuchen, Schiri-Donut und Fanblock
Dell – WM-Notebooks (Notebooks mit WM-Gehäuse in Deutschlandfarben)
DHL – WM-Fanpaket (Autofahne, Schminke, Stadionlautsprecher – zu zugesendet bekommen)


Wie geht es euch? Ich bin gespannt, was ihr so gefunden habt!

 

 

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21